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a) i-t Maß Gerste, in einem Sack von Wer- gentuch, b) 2 Mannehemden, ohne Zeichen, c) ZWeiböhemden, E. S. ge$„ d) 2 Tischtücher, ein gestreiftes mit einem kleinen gestopften Fleckchen, und eines, in welches Sterne gewirkt waren, e) 4 — 5 Handtücher, und f) ein flach­sen es Betttuch entwendet worden sein.

Hanau am 30. Juli 1852.

Für den Unterstaatsprokurator:

Eberhard, k. A.

494. Hana u. Am 22. Juli d. J. sind in Soden: 1) eine goldne Cylinderuhr, von der Größe eines GuldenstückeS, mit römischen Ziffern, in der Rückseite des Deckels gravirtem Blumenbou- quet, schwarzer Gummikortel, kleinem goldnen Kettchen und goldnem Uhrschlüssel, 2) ein gold- nee Kreuz, an einer schwarzen Körte! hangend, 3) eine Schnur weißer Glasperlen, und 4) ein Gulden 36 Kr. in Sechskreuzerstücken entwendet worden.

Als deS Diebstahls verdächtig wird bezeichnet eine Weibsperson von untersetzter Statur mit blonden Haaren, von 28 bis 30 Jahren, bekleidet mit einem rothbraunen getupften Kleide und altem Halstuche, die eine Strohtasche und ein Paar Zeugstiefelchen bei sich getragen hat.

Hanau am t. August 1852.

Der Unterstaatsprokurator.

H e s b e r g.

Fabudullgsschrelden und Steckbriefe.

495. Gel n hausen. Die schulpflichtige Elisabeth Franz, Stieftochter deS Joh. Georg Gutmann ir von Somborn, 11 Jahre alt, hat sich von ihrer Heimath heimlich entfernt und treibt sich wahr­scheinlich bettelnd umher.

Alle Polizeibehörden werden daher ergebenst er­sucht, dieselbe im etwaigen Betretungsfalle verhaf­ten und anher abliefern zu lassen.

Gelnhausen am 24. Juli 1852.

Kurfürstliches Landrathsamt.

S ch m i d f.

496 Gelnhausen. Der Heinrich Knauf von Lützelhausen, welcher, auf dem Schub hierher ge­bracht, mit der Weisung in die Heunath entlassen wurde, sich alsbald bei’m OrtSvorstande zu mel­den , hat dieses unterlassen und treibt sich wahr­scheinlich wieder bettelnd umher.

Es werden daher alle Polizeibehörden ersucht, denselben im Falle etwaiger Betretung verhaften und anher abliefern zu lassen.

Gelnhausen am 26. Juli 1852.

Kurfürstliches LandrathSamt.

S chm idl.

497- Marburg. Alle Justiz- und Polizeibehör­den werden er|ud)t, die nachbenannten ungehor­samen Milicairpflichtigen:

1) Johann Friedrich Christian Korneman n aus Kirchhain, 2) Friedrich Gustav GieS aus Amöneburg, 8) Peter Lölkeö aus Kleinseel, Heim, 4) Johannes Sauer aus Stausebach, 5) Franz Müller, 6) Konstantin Ruhl, 7) Franz Sohn, und 8)Wilhelm W e itz el, aus Allendorf, 9) Aaron Porter aus Schweins­berg, 10) Kaspar Joseph Laue r aus Mar- dorf, ll)JvhanneS Breitenstein, 12) Franz- Wilhelm Koch, aus Nüdigheim, 13) Philipp Koch, 14) Johann Joseph Kohl, und 15) Wilhelm Kohl, von Niedei klein, sämmtlich aus dem Landrathsamtsbezirke Kirchhain, im Betretungsfalle verhaften und Behufs Voll­ziehung der gegen sie wegen AuStretenS subsidiär erkannten Arreststrafen anher abliefern zu lassen.

Marburg am 24. Juli 1852.

Der Kriminalgerichtödirektor. 03# ck e r.

498. Abterode. Alle Gerichts- und Polizeibehör­den werden ersucht, den Schlosser Johann Klaus Leideck von hier, dessen- Aufenthaltsort unbe­kannt ist, im Betretungsfalle verhaften und zur Verbüßung einer gegen ihn wegen Fälschung durch Erkenntniß hiesigen Justizamts »ein 12. Mai d. J. erkannten Ztägigen Gefaugnißstrafe dahier ab­liefern zu lassen.

Abterode am 28- Juli 1852.

Kurfürst 1 id)ee Juslizamt.

M oller.

vt. Horst.

499. Fulda. Alle betreffende Behörden werden er­sucht, die ungehorsamen Militairpflichtigen:

Georg Wilhelm Jordan von Mannsbach, und Aloysius Hohmann von Oberufhausen, im Betretungsfalle verhaften und zur Vollziehung der wegen AuStretenS gegen sie erkannten subsidi- ären Strafen von je 6 Monaten Gefängniß anher abliefern zu lassen.

Fulda am 31. Juli 1852-

Kurfürstliches Kriminalgericht.

Kerstin g.

500- H e r s f c l i>. Alle betreffende Behörden werden ersucht, den Färber Georg Hermann Bütze von hier im Betretungsfalle verhaften und zur Ver­büßung einer wider ihn durch Erkenntniß Kur- fürstlichen Kriminalgerichts zu Fulda vom 11. Msirz d. I. wegen Gewaltthätigkeit, insbesondere gegen einen öffentlichen Diener im Dienste, erkann­ten Zmonatlichen ZwangSarbeitshauSstrafe anher abliefern zu lassen.

Heröfeld am 26. Juli 1852.

Kurfürstliches Justizamt I.

G l e i m.

vt. Humburg.