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selbe vom Tage der Publikation an gegen dasselbe, unter Bezeichnung der im Verhandlungstermine aufzunehmenden Beweise, mündlich oder durch einen bevollmächtigten Anwalt Einsprache erheben kann.
Fulda am 10. Juli 1852.
Kurfürstliches Justizamt 111. Goeßmann.
vt. Braun.
29. Na uhei m. Die Eigenthümer der nachfolgenden, seit längerer Zeit bet unterzeichnetem Gerichte befindlichen Gegenstände (wahrscheinlich Asservalen zu Untersuchungösachen), als:
1) ein tannenes Kästchen, versiegelt, mit Adresse: an Kurfürstliches Justizamt Dorheim,
2) ein kattunenes halbes Halstuch, weiß und roth karrirt,
3) ein Paar alte Frauenschuhe,
4) ein leinener Sack, Nr. 1. J. H. M. gez-,
5) ein kattunenes halbes Halstuch, weiß und roth geblümt,
6) ein Kmderhaubchen mit weißer Garnirung,
7) ein kattunenes Kinderhäubchen,
8) eine blaue leinene Hose,
9) ein leinener Beutel, W. H. 2, 1846 mit Rothstein gez.,
10) ein ledernes Sturmbandchen mit Schnalle,
11) eine Partie grünwollenes Beistrickgarn (ca.
12) eine alte zerrissene wollene Hose,
13) ein baumwollenes, blau und weiß gewürfeltes Taschentuch,
14) ein Stück altes Eisen (von Rost sehr angefressen) ,
15) eine verschlossene tanneue Kiste, haben bisher nicht ermittelt werden können. ES werden dieselben deshalb hiermit ausgefordert, ihre Ansprüche an obigen Gegenständen binnen 4 Wochen so gewiß dahier geltend zu machen, als widrigenfalls über solche anderweit verfügt werden wird.
Nauheim am 13. Juli 1852-
Kurfürstliches Justizamt. Kr ober.
vt. Schlarbaum.
30- Hanau. Nächsten Freitag, den 23. Juli d. I., sollen im Lokale des JustizamteS Hanau I ein alter Schreibtisch mit Repositur, sowie mehrere Tische und Stühle meistbietend öffentlich gegen baare Zahlung verkauft werden.
31. Lichenrot h. Nachdem in Sachen der Kur» fürstlichen Landeokreditkassedirektion zu Cassel, Klägerin, gegen Heinrich Henning und dessen Ehefrau, Karharine, geb. Steinbrecher, zu Lichen- roth, Verklagten, hypothekarisches Kapital und Zinfen betr., durch Erkenntniß vom heutigen Tage der Verkauf nachfolgender Immobilien, als:
1) Nr. 13, Wohnhaus mit Stallung, und Lic. A, eine Scheuer, neben Eva Katharine Herchen- röder Nr. 14; 2) | M. 26 N Hofraithsraum unD Grasgarten beim Haus, neben Johannes Pfannmüller; 3) | M. 14 R. Acker am Helgen- acker, neben Johannes Steinbrecher; 4) | M. 35 R. to. am Neuenmorgen, neben Balthasar Winter, jetzt Anton Möller; 5) | M. 13 R- do. hinter'm Rausch, neben dem Fußweg; 6) 38 R. do. am Pfarrweg, neben dem Weg; 7) | M. 15 R. do. auf dem Rausch, neben dem Fußweg und Johannes Steinbrecher; 8) 15H R. Wiese am Kolbebingen, neben Johannes Spähn; 9) 36 R. do. in untersten Bruchwiesen, neben Balthasar Im» Hof; 10) | M. do. unleran Hainbuchstrieb, neben Wirth Lofink, jetzt neben Heinrich Herchenröder 9t'r. 22; 11) 26 R. do. in Völzbergerwiese, neben Heinrich Hofmann; 12) | M. do. im Hceg- wald, neben Lorenz Steinbrecher, jetzt Heinrich Kaiser; 13) 33| R. do. auf der Herchebach, neben Heinrich Winter, jetzt neben Anton Müller;
14) | M- 23 R. Acker am Völzbergertrieb, neben Heinrich Henning; 15) { M. 4f R. do. vor der Kohle, am Weg und an Anton Schnurr; 16) | M. 24^ R- do. am Alteweg, neben Jakob Wei- gand, jetzt Andreas Jöckel; 17) 4 M. 7 R. do. am Helgenacker, neben Balthasar Winter, jetzt neben Jakob Straus; 18) | M. 15^ R. Wiese hinter'm Psingstacker, neben Anton Möller; 19) 344 31. do. am Katzenflecken, neben Balthasar Schultheiß; 20) 334 R- do. auf der Herchebach, neben Andreas Jöckel,
verfügt, und erster Versteigerungstermin auf den 3. September d. I.,
Vormittags von 11 bis 12 Uhr, vor hiesige Gerichtösielle, für den Fall aber, daß der Zuschlag in diesem Termine nicht zu ertheilen steht, zweiter Versteigerungötermin auf
den 1. Oktober d. I.,
Vormittags von 11 bis 12 Uhr, eben dahin, sowie nöthigenfallS dritter VersteigerungStermin auf
den 29- Oktober d. I.,
Nachmittags 2 Uhr, nach Lichenroth angesetzt worden ist, so wird dieses mit der Aufforderung hierdurch bekannt gemacht, daß etwaige weitere Hypothekarglaubiger, unter dem Rechtsnachtheile deS Ausschlusses, ihre vermeintlichen Ansprüche im ersten Versteigerungstermine anzumelden und solche alsbald durch Vorlage der darüber sprechenden Urkunden zu begründen haben.
Birstein am 9. Juli 1852. Kurfürstliches Justizamt.
v. R a u.
vt. Popvelmann.
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