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vorgenommenen Ermittelungen ebenfalls als über­schuldet anzunehmende Vermögen des gedachten August Christian Fisch,r-Tick Ansprüche machen zu können glauben, hierdurch ausgefordert, in dem auf

Freitag den 6. k. M., Vormittags 8 Uhr, anher bestimmten Termine so gewiß zu erscheinen, ihre Forderungen anzumelden und deS Gütever- suchS gewärtig zu sein, als widrigenfalls die Nicht- erscheinenden als dem Beschlusse der Mehrzahl der Erscheinenden betretend werden erachtet wer­den.

Zugleich wird zur Nachricht bekannt gemacht, daß der Thierarzt und Schmied Peter Stell da- hier als vorläufiger Massekurator bestellt worden ist.

Nauheim am 9. Juli 1852. Kurfürstliches Justizamt. Kröbcr.

vt. Schlarbaum.

24. Lcifenwald. Nachdem in Sachen der Frau Gräfin Wilhelmine zu Jsenburg und Büdingen- Wächtersbach, Klägerin, gegen die Erben deS Jo­hannes Engel von Leisenwaid : a) Adam Fa rr's Frau, b) Johannes Eckert 's 2e Frau, beide geb. Engel, zu Leisenwaid, c) Heinrich Reutzel 'S Frau, geb. Engel, zu Wolferborn, Verklagten, we­gen Forderung, durch Erkenntniß vom heutigen Tage der Verkauf nachfolgender, in der Gemar­kung von Leisenwaid gelegenen Grundstücke ver­fügt, und erster VersteigerungStermin auf

den 2. September d. I., Vormittags 11 Uhr, in das GerichtSzimmer, für den Fall aber, daß der Zuschlag in diesem Termine nicht zu ertheilen steht, zweiter VersteigerungStermin auf den 30. September d. I., Vormittags 11 Uhr,

dahin, sowie nöthigenfalls dritter Versteigerungs» termin auf

den 30. Oktober d. I., Vormittags 11 Uhr, nach Leisenwaid angesetzt worden ist, so wird dieses mit der Aufforderung hierdurch bekannt gemacht, daß sonstige hypothekarische Gläubiger ihre Pfand­rechte an den zu versteigernden Grundstücken im ersten Versteigerungstermine, bei Meidung deS Ausschlusses von diesem Verfahren, bezüglich der Benachrichtigung des ausbleibenden Gläubigers auf seine Kosten, zu Protokoll anzuzeigen haben.

V e r z e i ch n i ß der Grundstücke:

1) Nr. 41. 1 V. 29 R. 41 S. Acker am Witt- genborüer Wag, an Konrad Reifschneider; 2) Nr.

*. S. do. auf der Läng, an Mel-

chivr Moser ö Wittwe; 3) Nr. 94. 2 V. 1 R. 44

do- am Kwchweg, an Heinrich Ruhl; 4) Nr.

729. 24 R. 29 S. Wiese am alten Hof, neben Georg Salomon; 5) Nr. 783. 28 R. 43 S. do. in der TürkertSwiese, an Ernst Kaltenschnee; 6) Nr. 733. 33 N. 16 S- und Nr. 733- 33 R. 16 S- do. auf der Rötherwiese, an Heinrich Schul­theiß ; 7) im Borngrund, am obersten Rain, an Bürgermeister Leos; 8) do. daselbst, am Galgen­graben , an Konrad Brethauer.

Wächtersbach am 10. Juli 1852- Kurfürstliches Justizamt.

Hattenbach.

vt. Flohr, k. A.

25. Fulda. Der Maurer Kaspar Klüber von RomSthal, dessen gegenwärtiger Aufenthalt unbe­kannt ist, wird hierdurch als Angeklagter zur mündlichen Verhandlung in der Anklagesache we­gen BettelnS außerhalb deS Wohnortes im dritten Betrerungsfalle auf

den 1 2. Aug u st d. J., Vormittags 9 Uhr, in das Sitzungszimmer deS hiesigen Kriminalge­richts mit dem Bedeuten öffentlich vorgeladen, daß nach §. 55 des Strasprozeßgesetzes vom 31. Oktober 1848 und §. 43 des provisorischen Ge­setzes vom 22- Juli v. I- er im Falle seines Aus­bleibens auf erfolgenden Antrag als der angeklag­ten That schuldig zu verunheilen ist.

Zugleich wird demselben eröffnet, daß ihm von Amtswegen der ObergerichtSanwalt, Rath Hen­ning dahier als Vertheidiger beigegeben worden ist, und daß alle künftig ergehenden richterlichen Verfügungen, mit Ausnahme des öffentlich be­kannt zu machenden Urtheils, nur seinem Ver­theidiger werden bekannt gemacht werden.

Fulda am 10. Juli 1852.

Der KriminalgerichtSdirektor. Kersting.

26- Hanau. Der Schreinergeselle Heinrich Hei nz aus Gelnhausen, dessen Aufenthalt unbekannt ist, wird hiermit aufgefordert, sich in der Unters»« chungösache gegen ihn, wegen Unterschlagung, den 5. k. M., Vormittags 10 Uhr,

bei Meidung steckbrieflicher Verfolgung, zur Ver­nehmung vor unterzeichnetem Gerichte zu sistiren. Hanau am 15. Juli 1852.

Kurfürstliches Justizamt I.

Hartmann.

vt. Duncker.

27- Bockenheim. Bei dem unterzeichneten Ju­stizamte finden sich seit mehreren Jahren folgende Gegenstände (wahrscheinlich Asservaten ausUnter- suchungSsachen) vor, deren Eigenthümer bis jetzt nicht zu ermitteln waren, als:

1) ein Paar graue Tuchhosen; 2) eine bunte Weste mit schwarzen Hornknöpfen; 3) ein schwär-