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2. Geschäftseröffmmg.

Nachdem ich am I. d. M. mein Geschäft- eröff­net habe, erlaube ich mir dieses meinen Freunden und Gönnern, unter dem Versprechen stetS reeller Bedienung und dem Wunsche eines geneigten Zu­spruchs, hiermit zur Kenntniß zu bringen. Wilhelm Geist, Wägermeister, gegenüber dem Gasthause zum Anker, in der Altstadt.

3. ES wünscht Jemand ein lediges Frauenzimmer, welches außer dem Hause Beschäftigung hat, bei sich in seine Wohnung zu nehmen. Näheres in der Redaktion.

4. Seidene, wollene und baumwollene Stoffe, Bän­der, Spitzen, Sammet, Strohhüte u. dergl. wer­den von Flecken gereinigt und in allen Farben nach Mustern aufs Schnellste, Billigste und Beste gefärbt, appretirt und auf Verlangen moirirt, bei C. W. Almeroth,

Kunst- und Seidenfarber, Hospiralgaffe in der Altstadt.

5. Hiermit erlaube ich mir die Anzeige zu machen, daß ich mich dabier als Tapezirer etaNirt habe und empfehle mich in allen dabin einschlagenden Arbeiten, unter Zu- sicherung reeller und billiger Bedienung, zu geneigten Aufträgen.

Bernhard Wollstätter, Paradeplatz Nr. 801.

6. Ich wohne bei Herrn Materialisten Sommerboff und bin sicher zu treffen Morgens vor 9 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr.

Dr. Nvll, Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer-

7- Wohrrnrrgsgesisch.

Ein pensionirter, einzeln, still lebender, schon bejahrter Mann, der in einigen Monaten hierher ziehen wird, sucht bei einer hiesigen achtbaren Fa­milie eine bequeme, freundlich (eine Stiege hoch) gelegene, zurWintcrzeit gut heizbare, abgeschlossene Wohnung (ohne Möbeln) von etwa vier in Verbindung stehenden Stuben (wobei je­doch auch ein kleineres Sabines sein dürfte), nebst den sonstigen häuslichen Gemächlichkeiten zu miethen.

Könnte nllenfals dabei zugleich auch die häus- «cy lokale Bedienung Statt haben und selbst ein guter bürgerlicher 2 sich im Hause verabreicht werben so würde es ihm um so angenehmer sein und erkenntlichste, stets promte Vergütung er*

Hieraufauch nur in irgend welcher Weise Reflektirende wollen ihre desfallsigen speziellen Anerbietungen, mit O. II, bezeichnet, an den Gemeindegelderheber J. Remy (Rosengasse Nr. 914) dahier zur Einsendung an den Suchen­den gelangen lassen.

8. Badeanstalt.

Die täglichen warmen Bäder in meiner Bade­anstalt haben ihren Anfang genommen. Hanau am 18. Mai 1852.

C. Ulrich.

9. Im Deckensteppen empfiehlt sich bestens Susann« O h l, wohnhaft bei Metzgermstr. Will). D'aubert, in der Frankfurterstraße.

10. Meinen Freunden und Gönnern erlaube ich mir die ergebene Anzeige zu machen, daß ich daö Ge­schäft als Lohnkutscher in hiesiger Stadt aufgege­ben habe, und sage hiermit dem verehrlichen Pu­blikum meinen herzlichsten Dank.

-Zugleich bemerke ich, daß ich von Herrn Zeich- förster Schimmelpfeng den Waldesel nebst dem da­selbst betriebenen Bleichereigeschäft in Pacht über­nommen habe und empfehle mich bestens, mit der Bitte, das Zutrauen, dessen ich mich in Hanau zu erfreuen hatte, auch bei diesem Geschäfte auf mich übergehen zu lassen, und werde durch promte Bedienung mich dieses Vertrauens würdig zeigen. Herr Eraminator Menger am Nürnberqerthor hat die Gefälligkeit, Bestellungen zum Abholen der Wasche an mich zu besorgen.

Waldesel, bei Hanau, am 14. Mai 1852.

Kourad Klein.

li ZVohmmgsveL'Mrbermtg.

Indem ich hierdurch die ergebenste Anzeige ma­che, daß ich von heute an in der Behausung der Frau Holzapfel Wittwe, in der Kölnischengasse Nr. 588 nächst der französischen Alle wohne, em­pfehle ich meine Seifen - und Liehterfabri- kate, in bekannten guten Qualitäten und zu den billigsten Preisen, zur geneigten Abnahme.

Hanau am 14. Mai 1852.

August Gouze.

12. Nachdem mir durch hohen Beschluß Kurfürstl. Regierung zu Hanau vom 11. d. M. die Erlaub­niß zur Errichtung einer Präparandenschule er­theilt worden ist, bringe ich solches mit dem Be­merken zur öffentlichen Kenntniß, daß ich neben dem vollständigen Untericht auf Verlangen auch für Logis und Verköstigung der Präparanden sorgen werde.

Hohenzell, bei Schlächtern, am 17. Mai 1852. Lehrer Heilmann.