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tr; 10) Pag. 204. 2 V. 7 N. aus'm Oberacker, neben Lteuersknbent Spiehl, ersannt, und zu dessen Vollziehung erster Termin uns

den 10. Juni d- I., eventuell zweiter aus

den 8. Juli d. I., und dritter auf

den 5. A ugst st d. I., jedesmal Vormittags 9 Uhr, in hiesiges Amtslokal anberaumt worden.

Indem dies hiermit zur öffcnrluben Kunde ge- bracht wird, ergeht an alle etwaige weitere Pfand­gläubiger die Aufforderung, ihre Pfandrechte an den Verkaufsobjekren im ersten Termine, bei dem Rechtsnachtheste ter Ausschließung, bzw. der be­sonderen Benachrichtigung auf ihre Kosten, anzu- melden und zu begründen.

Meerholz am 15. April 1852.

Kurfürstliches Justizamt.

FreseniuS.

vt. Pfeiffer, k. A.

19. Hersfeld. — Strafmandat- — 9?ach- dem Peter Kümmel von Sorga von dem Poli- zeisergeanten Gesing kahler angezeigt worden ist, daß er am 6. März 6. I. in hiesiger Stadt ge­bettelt habe, wird derselbe nach Ansicht der beste­henden gesetzlichen Bestimmungen und auf Antrag der Staatsbehörde in eine achttägige Arrest st rase verurteilt und bedeutet, daß, wenn er durch die­ses Urtheil sich beschweit halten sollte, er binnen unerstrecklicher Frist von 8 Tagen bei dem unter­zeichneten Gerichte auf Anberaumung eines Ver- hanklungsrermines anzutragen, oder die Vollzie­hung des Urtheils, unter Ausschluß eines, vor einem höheren Gerichte anzubringenden, Rechtö- nnttelö zu gewärtigen habe.

Hersfeld am 25. März 1852.

Kurfürstliches Justizamt l. G l e i m.

Da dieses 'Straf,nandal dem von zu Hause abwistenden Verurteilten nicht behandigt wer­den konnte, so wird es mit dem Bemerken ver­öffentlicht, daß dasselbe 8 Tage nach dem Da­tum desjenigen Blattes, in welchem die zweite Einrückung zuletzt erfolgte, als publizirt gilt, und von diesem Tage an obige vlagige Frist zu laufen beginnt.

Hersfeld am 7. April 1852. Kurfürstliches Iustizamt I. G l e i m.

vt. Dippel.

20. La n gen se l bv l d.

Ediktalladun g in der Strafsache wider

den Fuhrmann Peter Schreiber aus-Orb, im Königreich Bayern,

wegen Kontravention gegen das StaacsministerialauS- schreibenvom24. Mai 1826. Nachdem das Königl. Bayer. Landgericht zu Orb das diesseitige Ersuchen vom 17. Januak d. I., die gegen den Angeklagten wegen obigen Ber­gehens erlassene Labung behändigen zu lassen, abgelehnt, so wird der Fuhrmann Peter Schrei­ber aus Orb, im Königreich Bayern, als An­geklagter zur mündlichen Verhandlung in der An­klagesache wegen Kontravention gegen das StaatS- ministerialauSschreiben vom 24. Mai 1826, auf

d e n , 0. k. M., Morgens 9 Uhr, in das Sitzungszimmer des hiesigen Justizamtes mit dem Bedeuten vorgeladen, daß nach §. 55 des Strasprozeßgeseyes vom 31. Oktober 1848 er im Falle seines Ausbleibens auf erfolgenden Antrag als der angeklagten That schuldig zu ver? urtheilen ist.

Langenselbolo am 5. April 1852.

Kurfürstliches Justizamt.

Mcnz.

Degl.: Scherer.

21. Kirchbracht. Nachdem in Sachen des Ne- vierförsterö Christian Lutz von Sprendlingen, Klä­gers , gegen Heinrich Kempel Nr. 48 zu Kirch- bracht, Verklagten, wegen Schuld, durch Erkennt­niß vom heurigen Tage der Verkauf nachfolgen­der Immobilien, als:

1) ein Acker auf der Herzwiese, neben Johs. Lein; 2) Wiese im Riegel, neben Heinrich Kem­pel 86N. Nr. 48; 3) do. in den Unterwiesen, neben Wilhelm Kaiser Nr. 26; 4) do. in den Hegwiesen, neben JohS. Lein,

verfügt, und erster Versteigerungötermin auf den 18. Juni d. I.,

Vormittags von 11 bis 12 Uhr, vor hiesige Gerichtsstelle, für den Fall aber, daß der Zuschlag in diesem Termine nicht zu ertheilen steht, zweiter Versteigerungsrermin auf

b e n 16. 3 u l i b. 3-,

Vormittags von 11 bis 12 Uhr, dahin, sowie nöthigenfallS dritter Versteigerungs­termin auf

den 13. A ugust d. I., Vormittags von 11 bis 12 Uhr, nach Kirchbracht angesetzt worden ist, so wird die-, ses mit der Aufforderung hierdurch bekannt ge­macht, daß etwaige weitere Hypothekargläubiger, unter dem RechtsnachrheUe des Ausschlusses, ihre vermeintlichen Ansprüche im ersten Versteigerungö- termine anzumelden und solche alsbald durch Vor-