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Vermischte Anzeigen.

Lb Ackerbau ohne Dünger s4

durch den

Engmis - Seminat

(Samen - Dünger). <

G c n e r a l - A g e u r u r bei Heinrich Friedge, am Gymnasium, in Hanau a. M.

Fabrik in Paris.

Die höchst wichtige Erfindung, den Boden ohne den gewöhnlichen Dünger fruchtbar zu machen, indem man dem Samenkorne die Eigenschaft beibringt, die in der Armosphäee befindlichen, das Wachsthum einzig und allein fördernden Stoffe anzuziehen, ist durch die Wissenschaft ^Liebig, Poggendorf und Wöhler sagen in ihrem Handwörterbuch« der Chemie, II. Band, Seite 623: „Einen Boden, dem die Bestandtheile fehlen, welche die Firirung de Nahrung aus der Atmosphäre vermitteln, nennen wir unfruchtbar") und durch die Resultate von mehr a.S 20,00) in Frankreich gemachten Aussaaten, sowie durch die Zeugnisse der eyrenwerehesten Oekonomen vollkommen anerkannt, nachdem sie sich in Holland, England und mehreren Gegenden Deutschlands schon seit Joyce» vollkommen bewährt hat.

Ein neues Zeitalter ist für den Landmann, für den wichtigsten Stand in der menschlichen Gesellschaft, angebrochen. Mühen» Arbeiten, Kosten sino ihm bedeutend vermindert; der schlechteste Boden ist für die Kultur gewonnen, denn selbst im todten Sande werden die schönsten Früchte gewonnen, wenn die Aussaat oder die Pflanzen nach Vorschrift präparirt werden.

Die haupsächlichsten Erfolge dieser Erfindung sind:

i) Erspacniß der Hälfte Einsaat, indem man von jetzt an nur die Hälfte aussäen darf;

L) Kein Dünger mehr! (Man bedenke, baß unser Engrais jährlich nur 3 Fl. pr. Morgen kostet, die übrigens durch Ersparniß der halben Einsaat beinahe ganz wieder gewonnen werden);

3) Die Abwechselung in der Kultur ist überflüssig;

4) Alle Brache ist abgeschafft; jeder Boden kann alljährlich benutzt werden;

ö) Man erspart sehr viel Zeit und Mühe; die bergigten, unzugänglichen Felder, jeder sandige und steinige Boden kann benutzt werden und außerdem wird nicht mehr, wie bisher, das Unkraut mit gedüngt;

6) Veredlung aller Arten von Früchten, Pflanzen, Bäumen; Verschwinden der Kartoffclkrankheir.

Prospekte sowie jede nähere Auskunft werden auf frankirte Anfragen gerne ertheilt von der

® t n eralag e n tu t von

Heinrich Frie^ye5 am Gymnasium, in Hanau.

2. Wohmmgsveränderung.

Meine Wohnung ist jeyt am Paradeplatz bei Herrn Gastwirrh Fischbach» welches ich meinen verehrten Gönnern hiermit ergeben st anzeige.

Peter Frerurd, Schirmmacher.

3. ' Im Strohhutwaschen und Aendern, sowie mit neuen Hüten, Blumen und Bändern empfiehlt sich C. Haus m a n n ,

am Paradeplatz.

4. Da mit dem 30. April das RechnungSsemester des Bereinö zum Frohsinn abläuft, so werden Die» jenigen, welche noch Forderungen zu machen ha. den, ersucht, ihre desfastsigeu Rechnungen an Herrn Wilhelm Ziegler abzugeben.

5. Rohe diesjährige Ziegenfelle kauft

E h r. R e n a u d , wohnhaft in der Frankfurterstraße (französisches Waisenhaus).

Feuer-Versicherungsgesellschaft Colonia»

Folgendes sind die Resultat« der in der am 3. April d. J. Statt gehabten Generalversammlung abge­legten Rechnung für das Jahr 1851:

Grundkapital . . ............. 3,000,000 Thlr.

Gesammre Reserven ............. 983,826 „

Prämieneinnahme für 1851 .... 700,958 Thlr.

Zinseneinnahme . .......71,515 „

------------------ 772,473 ,

Die am 3l. Dezember 1851 laufende Versicherungssumme betrug 334,308,428 Thaler.

Vollständige Abschlüsse liegen bei dem Unterzeichneten zur Mittheilung an Jeden, der sich für die An­stalt interessirt, bereit.

Hanau am 17. April 1852

Der Hauptagent «V. Ganze.