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37. Donnerstag den 1 5 April d. I., Vormit­tags i 1 Ubr, soll das alte herrschaftliche Pfarr­haus zu Esckersheim auf Abbruch an den Meist­bietenden öffentlich versteigert «erden. Termin im Pfarrhefe zu Eschershenu.

Hanau am 27. März 1852.

Der Oberbaumeister. Schulz.

M. E d i k t a l l a d u n g.

Die MilitairpflMuigen:

1) Paul Wilhelm Ort von Roten bürg, 2) Ernst Eckhard, und 3) Konrad Möller, von Braunhausen; 41 Johann Heinrich Claus, und 5) Ludwig Wilhelm Neimann , von Breitenbach; 6) Adam BorsMel, und 7) Ernst Jakob Her­wig , von Weirerode; 8) Justus Dbester von Hergershausen; 9) Nikolaus Westermann von Mundershausen; 10) Heinrich Kolbe von 9?ie» deraude; 11) Johannes Wetzel von s)s>ederrhal- Hausen; 12) Justus Preist von Nengshausen; 13) Konrad Siückradt von Seiserrshausen; 14) Justus Weber von Heyerode; 15) Johannes Scbmaiicb von Krauthausen; 16) Jakob Hilmes von Jiautenhausen; 17) Sebastian Wagner von Nenrerehausen; 18) Konrad Brod, 19) Georg Heinrich Otto Kalk, 20) Daniel Lam­men , und 21) Johann Heinrich Swuchard, von Jl-a; 22) Wilhelm Oehel, 23) Karl Julius Wilhelm Scheuch, und 24) Hermann Wehner, von Obersubl; 25) Alexander Heidenreich, und 26) Adolph Wilhelm Weber,.von Süß, welche sich weder bei der diesjährigen Aushebung, noch nach derselben bis jeyt gestellt haben, werden hierdurch gemäß des §. 68 des Ne>">ucirnngsge- se^ies vom 29. Septemder 1848 aufgefordert, sich, bin Meitung der in den §§. 69 und 70 desselben Geseires angedrohten Strafen und Nachtheile, noch binnen 3 Monaten zur Erfüllung ihrer Militair- pfiicht da hier zu führen.

Alle Polizeibehörden werden zugleich ersucht, die vorbezeichneten ungehorsamen Mtlitairpfiickti- gen im Betretungöfalle zu verhaften und an her abliefern zu lassen.

Notenburg am 19. März 1852.

Kurfürstliches Landrathsamt.

G r o ß.

39. Landrathsamt H a n a n. Der Maurer­meister Georg Peter Altvater aus Marköbel beabsichtigt nach Nordamerika auszuwandern, was in Gemaßheit der bestehenden Vorschrift hierdurch zur offene lieben Kenntniß gebracht wird.

Hanau am 24. März 1852-

Kurfürstliches Landrathsamt. Webe r.

40. Landrath s a m t H a n a u. Der Waldschüß Johann Heinrich Kraust von Marköbel har^Be- hufs Auswanderung nach Amerika um Entlassung

aus dem Kurhessischen Staatsverbande nachgesucht, was hierdurch bestehender Vorschrift gemäß zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.

Hanau am 23. A?arz 1852.

Kurfürstliches Landrathsamt.

Weber.

41- Landrat h s a m t Hanau. Johann Fried­rich Stroh, Kaspar Kern und Johann Konrad Schmidt, aus Marköbel, beabsichtigen mit ihren Familien nach Nordamerika auszuwandern, was in Gemäßheit der bestehenden Vorschrift hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.

Hanau am 22. März 1852.

Kurfürstliches Landrathsamt.

W e b e r.

42. L a n d r a t h s a in t Hana u. Unter Bezug­nahme auf die Bekanntmachung vom 27. v. E, abgedruckt aus Seite 306 der Nr. 10 dieses Blattes

vom 4. d. M., wird hierdurch zur Kenntniß ge­

bracht, daß nach den stattgehMen Ermittelungen

im hiesigen Kreise;

an Kartoffeln

67,859z

Malter,

„ Waizen

22,2217

„ Korn

19,079z

» Gerste

15,13 S i

„ Hafer

15,4571

y

„ Hülsenfrüchren

2,9771

r/

und außerdem noch

13111 Maller Mehl, mithin

so viel Lebensrnitteln vorhanden sind, daß jede

Furcht vor einem Nothstände unbegründet erscheint, und dies um so mehr, als in neuerer Zeit schon bedeutende Zufuhren von Früchten und Mehl statt« gehabt haben und deren iicd) mehrere in Aussicht stehen.

Hanau am 24. März 1852.

Kurfürstliches Landrathsamt, Webe r.

43. Ein gewisser Johann Happ, am 1. März 1820 zu Bücher*) geboren, Soldat im 2. Bataillon des l. Füsilierregimentö der Fremdenlegion in Afrika, ist im Miiitairhospital zu Oran verstor­ben und der Todesschein zur Aushändigung an die Erben hierher gelangt.

Diese sind jedoch nach den angestellten Nachfor­schungen nickt zu ermitteln und es werden daher die Kurfürstlichen LandrathSamter ersucht, deshai- bige Ermittelungen eintreten und von dem etwai­gen Ergebnisse Nachricht hierher gelangen zu lassen.

Fulda am 19. März 1852.

Kurfürstliches Landrachsamt.

C a ssi a n.

44. Das hinter den Häusern der Hospitalstraße ge­legene BangertSgelande von circa 100 Gaffel er Ruthen wird

*) Im Oriunale des in französischer Sprache mitgetheil­ten Todesscheines: „Bücher.“