Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 

365

den 23. April d. J., eventuell zweiter auf

den 21. Mai d. I.,

ond dritter auf

den 18. Juni d. I.,

jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr, vor hiesige ®eruttoftelle an beräumt worden.

Etwaige weitere Pfandgläubiger haben ihre An­sprüche im ersten ^erfaufSternune, bei Strafe der Ausschließung, bzw. Benachrichtigung auf ihre Kosten, anzumelden und unter Vorlage der be» treffenden Urkunden gehörig zu begründen.

Schlüchtern am 2. März 185'2.

Kurfürstliches Justizamt.

Hartert.

vl. Michael, k A.

30. Hesseldorf. Nachdem in Sachen des Lob Machul Lorsch in Gelnhausen, Klägers, gegen die Erben des Heinrich Wilhelm, als: 1) Adam Wilhelm in Hesseldorf, 2) Christian Wilhelm daher, 3) Maria Wilhelm daher, die beiden Letzteren minderjährig und unter natürlicher Vor­mundschaft ihrer Mutter, der Wittwe des Hein­rich Wilhelm daher, Verklagte, pto. deb., durch Erkenntniß vom heurigen Tage der Verkauf nachfolgender, in der Gemarkung von Hesseldorf ■ gelegenen Grundstücke verfügt, und erster Ver- steigerungSrermin aus

den 27. April d. J.,

Vormittags 10 Uhr,

in daSGerichtszunmer, für den Fall aber, daß der Zuschlag in diesem Termine nicht zu ertheilen steht, zweiter VersteigeruugHtermin auf

d e n 2 5. M a i d. I.,

Vormittags 10 Uhr,

dahin, sowie nothigenfalls dritter DersteigerungS« termin auf

den 2 2. Juni d. I.,

Vormittags 10 Uhr,

eben dahin angefeyt worden ist, so wird dieses mit der Aufforderung hierdurch bekannt ge- macht, daß sonstige hypothekarische Gläubiger ihre Pfandrechte an den zu versteigernden Grundstük- ken im ersten VerüeigerungStermine, bei Meidung deS Ausschlusses von diesem Verfahren, bezüglich der Benachrichtigung des ausbleibenden Gläubi­gers auf seine Kosten, zu Protokoll anzuzeigen haben. x

Verzeichnis, der Grundstücke:

1) 1 V. 17 R- 60 S. Acker auf der Kohlau, an Georg Fritz; 2) 28 R. 5 S. ^ Acker daselbst, an Adam Wilhelm und der Wildhütte; 3) 28 R.

5 S. | Acker daselbst, am Weg und der Wild- Hütte.

Wächtersbach am 2. März 1852. Kurfürstliches Justizamt.

Hattendach,

▼t KuhleS.

31 Hütten. Auf den Antrag Kurfürstlicher Lan- deSkredttkasse zu Caffel sollen folgende, auf den Namen des Johann Adam Creß 1 und dessen Ehefrau, Margareta, geb. Ruffer, und des Jo­hann Adam Creß ll zu Hütten katastrirte, in dasiger Gemarkung gelegene Immobilien, als:

B r a n d v e r s i ch e r- - N r. 6 4:

1) Nr. 402 Meßb. s. 19 N. 9 S- eine Hof- raiche, HauS, Scheuer u. Scallung unter einem Dache, nebst Gärtchen, neben dem Wege, Wil­helm Linö jun. und Jo­hannes 3o|t

'Ackerfeld:

2) , 328 , m. — M. 20 R. —

*• £ * 20 h 1/a V > im Fliegenhäuptchen, ne­ben Thomas Müller, der Gemeinde und Adam Ochö;

3) , 77 „ s. 14 R- 1S. daselbst, ne­ben sich selbst und der

Gemeinde,

zwangsweise öffentlich versteigert werden, und sind hierzu folgende Verkaufstermine, und zwar erster auf

den 20. April d. I-, eventuell zweiter auf

den 18. Mai d. I., und dritter auf

den 15. Juni d- I.,

jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr, vor hiesige Gerichtsstelle anberaumt worden.

Etwaige weitere Pfandglaubiger haben ihre An­sprüche im ersten Steigerungstermine, bei Strafe der Ausschließung, bzw. Benachrichtigung auf ihre Kosten, anzumelden und unter Vorlage der be­treffenden Urkunden gehörig zu begründen.

Schlüchtern am 2- März 1852.

Kurfürstliches Justizamt.

Hartert.

vt. Michael, k. A.

32. Fulda. Urtheil-

Das Kurfürstlich Hessische Kriminalgericht, be­stehend aus dem Kriminalgerichtedirektor Kersting, sowie den Justizbeamten Kern und Uckermann, ertheilt in der Strafsache wider Georg Carl von Fulda nachfolgendes Erkenntniß:

in Erwägung:

daß der Vorgenannte angeklagt wird, „am „11. Januar 1849 dem Polizeiwachtmeister „Hesse, welcher in Dienstausübung begriffen „war, mittelst gefährlicher Bedrohung mit „einer Waffe sich widersetzt zu haben,"

und, obwohl öffentlich vorgeladen, im heu­tigen Termine nicht erschienen,