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54. Marköbel. — Oe ffentliche Ladung. — Die vormaligen V- Hof'schen LehnSerben, näm- lick:

1) der Wilhelm Friedrich v. Ende zu DütelS- heim,

2) der Friedrich v. Schwertzell zu Willings- hausen,

3) der Wilhelm V. Schwertzell zu Cassel,

4) die Julie v. Ruutern, geb. v. Schwertzell, zu Wietzenhof in Liefland,

5) die Charlotte v. Runter», geb. v. Schwer- tzell, zu Baden-Baden, letztere beide durch ihren unter 3 genannten Generalbevollmächtigten vertreten,

6) die Karoline v. Schwertzell, verwittwete v. Verschuer, zu Cassel,

: 7) die Friederike Charlotte Julie v. Boyne- bürg? zu Eisenach,

8) der Karl Friedrich von Boyneburgk zu Städtfeld,

9) der Georg v. B o y n e b u r g k zu Eisenach, ■

10) der Marimilian v. Boyneburgk,

11) der Ludwig v. Boyneburgk,

12) die Kunigunde v. Boyneburgk zu Wei­mar ,

13) die Mariane 8 e i n b o S , geschiedene v. Butt- lar, geb. v. Boyneburgk, zu Städiseld,

14) die Wilhelmine Barthel, geb. v.Grothaus, zu Heldra,

15) die Karoline Hoßbach, geb. Jung,

16) die minderjährige Katharine Friederike Jung, vertreten durch ihren Baker, Johann Kaspar Jung,

17) der Wilhelm Aßhauer, kraft väterlicher Gewalt über die mit seiner verstorbenen Ehe­frau, Karoline, geb. v. GrothauS, erzeugten minderjährigen Kinder, nämlich:

a) Georg Aßhauer,

b) Karl Aßhauer, und

c) Gustav Aßhauer,

zu Heldra,

haben gegen die Ehefrau des Johann Fischer, Anna Maria, geb. Heuser, zu Marköbel, welche die daselbst gelegene Untermühle bisher inne ge­habt hat, auf Feststellung des Einschädigungsbe- trags hinsichtlich der davon zu entrichtenden Lei­stungen, nach Maßgabe des Gesetzes vom 26. Au­gust 1848 eingetragen und auf den Grund einer vorgelegten Berechnung einen Betrag von Drei­hundert fünf und dreißig Thlrn. 16 Sgr. 3 Hlr. in Anspruch genommen.

Zur Verhandlung der Sache ist Termin auf den 30. April d. J.,

Vormittags 9 Uhr, anher bestimmt worden, und werden etwa Bethei- ligte aufgefordert, Ansprüche, welche sich auf die Mitwirkung bei der Auseinandersetzung beziehen, in dem gedachten Termine , in sofern sie aber bei

der Verfügung über das EntschädigungSkapital in Betracht kommen,

binnen sechs Monaten, vom Tage der ersten Einrückung dieser Ladung an, so gewiß dahier geltend zu machen, als sie ersteren Falles in das Ergebniß der AuSeinander- feAung emwilligend angesehen werden, im letzte­ren Falle aber auf sie bei der Verfügung über das Entschädigungskapital keine Rücksicht genom­men werden kann.

Windecken am 28. Februar 1852.

Kurfürstliches Justizamt.

Schenk zu SchweinSberg.

vt. Wohlgemuth.

55- Win decken. Zur Vollziehung des bereits unter dem 3L Oktober 1851 erkannten, in den Provinzial - Wochenblättern unter den Nrn. 46, 47 und 48 bekannt gemachten Verkaufs der Im­mobilien des Ackermanns Jakob Spielmann und dessen Kindern zu Windecken, sind anderweite SteigerungStermine auf

den 30. April d. J., eventuell

den 28. Mai und

2 5. Sun i d. I.,

Vormittags von 9 bis 1t Uhr, hierher anberaumt worden, was Kauflustigen zur Nachricht dient, etwaigen weiteren Pfandgläubi- gern aber mit der Aufforderung bekannt gemacht wird, ihre Ansprüche in dem anberaumten ersten Verkaufstermine, bei Meidung des gemeinrechtli­chen Nachtheils, bezüglich der Benachrichtigung von dem Verfahren auf eigene Kosten, anzumel- den und durch Vorlage der betreffenden Urkunden zu begründen.

Windecken am 1. März 1852.

Kurfürstliches Justizamt.

Schenk zu Schweinsberg.

vt. Degen.

56. Rüdigheim. In Sachen des reitenden Steueraufsehers Georg Salzmann in Hanau, Klä­gers , gegen den Ortsbürger Peter Schmidt in Rüdigheim, Verklagten, wegen Forderung, ist heute der Zwangsverkauf der dem Verklagten zu­stehenden ideellen Hälfte an nachbeschriebenen Gü­tern :

Acker im Feld gegen RavolzHausen:

1) Pmb. 465. 22 R. auf dem Stein, neben Mi­chael Ruth und Philipp Hensel's Wwe.

Acker im Feld gegen Oberissigheim:

2) Pmb. 108. 24 R. im Döngesgrund, neben sich selbst und Philipp Huck.

Wiese:

3) Pmb. 322. 264 R. in der Au, stößt auf die Pfarrwiese.