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17. Anmeldungen zum Eintritt in das hiesige Gym­nasium zu Ostern d. I- sind bis zum 10. des nächsten Monats mündlich oder schriftlich bei dem unterzeichneten Gymnasialdirektor zu bewirken- Bei der Anmeldung ist ein Taufschein und ein Zeugniß der bisherigen Lehrer über Fleiß, Be­tragen und Kenntnisse des Aufzunehmenden vorzu- legen, außerdem auch die Klasse anzugeben, für welche die Aufnahme und die deSfallS nöthige Prüfung gewünscht wird. Zugleich wird bemerkt, daß in der Regel nur zu Ostern, wo ein neuer LehrkursuS beginnt, und nur ausnahmsweise außer dieser Zeit die Aufnahme neuer Schüler in daS Gymnasium Statt findet.

Hanau am 8- März 185'2.

Der Gymnasialdirektor. Dr. Matthias.

18. Landrathamt Hana u. Der Glasergeselle Johannes Heil aus Windecken beabsichtigt nach Amerika auszuwandern, was in Gemaßheit beste- , hender Vorschrift hierdurch zur öffentlichen Kennt­niß gebracht wird.

Hanau am 3. März 1852.

Kurfürstliches Landrathsamt. Webe r.

19. Donnerstag d e n 2 5. d. M., Morgens 9 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Flostgraben und Buchenheeg, 26 Stück Eichen- Baustämme öffentlich verkauft werden.

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, die­ses in ihren Gemeinden gefälligst bekannt machen zu lassen.

Mittelbuchen am 8. März 1852. Der Bürgermeister.

Karpp.

20. Landrathsamt Hanau. M oriz Haupt aus Niederrodenbach beabsichtigt nach Amerika auszuwandern, was in Gemaßheit der bestehen­den Vorschrift hierdurch zur öffentlichen Kennt­niß gebracht wird.

Hanau am 28. Februar 1852. Kurfürstliches Landrathsamt.

Weber.

21. Die ungehorsamen Militairpflichtigen, alS:

1) Johannes Homberger, 2) Wilhelm Wol- lenhaupt, und 3) Johannes Eubel, von Wolf­hagen; 4) Matthias Heyler, und 5) Johann Konrad Schluß, von Naumburg; 6) Johannes HülS von Niederlistingen; 7) Karl Joseph Betjen von Volkmarsen; 8) Georg Heinrich Rolle von Dörnberg; 9) Johann Friedrich Mösta von Ehlen; 10) Johann Friedrich Hof- meier, und 11) Heinrich Wilhelm Ernst Schil­ling, von Zierenberg,

welche sich weder bei der diesjährigen Aushebung noch nach derselben bis jeßt gestellt haben, wer­

den hierdurch in Gemaßheit des §. 68 des Re- krutirungsgeseßcö vom 29. September 1848 auf­gefordert, noch binnen 3 Monaten, von heute an gerechnet, zur Erfüllung ihrer Millrairpflicht, bei Meidung der in dem §. 69 des gedachten Se? seßes angedrohten Strafen und Nachtheile, dahier zu stellen.

Zugleich werden dieOrtsvorstande und die Gen­darmerie aufgefordert, die obengenannten Mili­tairpflichtigen im Betretungsfalle zu verhaften und anher abzuliefern, auch wenn sie von dem Aufenthalte derselben an einem anderen Orte Kenntniß erhalten, davon binnen 24 Stunden Anzeige anher zu machen.

Wolfhagen am l. März 1852. Kurfürstliches Landrathsamt.

Bickell.

22. Die bei der diesjährigen Militairaushebung nicht erschienenen und für ungehorsam erklärten Militairpflichtigen aus dem hiesigen Kreise, na­mentlich :

1) Jakob Rothe, und 2) Heinrich Adam Völ­ker , von Oberorke; 3) Johann Christian Bier­henkel , 4) JustuS Heinrich Emmerich, ^) Jo­hannes Schneider, Sohn der Regina Schnei­der, 6) Johannes Schneider, auch Sträube ge­nannt, und 7) Heinrich Wilhelm Stahle, von Frankenberg; 8) Karl Wilhelm Piper vonHom- mershaufen, 9) Konrad Bracksieper von Wan- gershausen; 10) Johann Peter Böhl von Wil- lersdorf; 11) Justus Petri, und 12) Johann Heinrich Wagner, von Gemünden; 13) Johann Peter Hochgrebe, und 14) Simon Schnedler, von Löhlbach; 15) Johann Peter Engeland, 16) Georg GocS, 17) Christlieb Klingelhöfer, 18) Johannes Ochse, 19) Johannes Nuckert, 20) Gottfried Stöhr, und 21) Johannes Vau- pel, von Rosenthal,

werden in Gemaßheit des §. 68 deS Rekrutirungs- geseßeS vom 29. September 1846 aufgefordert, sich, bei Meidung der gesetzlichen Strafe von 100 Thlrn., eventuell sechsmonatlicher Freiheitsstrafe, noch binnen 3 Monaten zur Erfüllung ihrer Mi- litairpflicht dahier zu sistiren. Zugleich werden alle Polizeibehörden ersucht, die genannten Militairpflichtigen im Betretungs- falle zu verhaften und anher dirigiren zu lassen. . Frankenberg am 3. März 1852.

Kurfürstliches Landrathsamt. Loßberg.

23. Formulare zu den durch Beschluß Kurfürstlichen Justizministeriums vom 21. Januar 1852, zur Nr. 633, vorgeschriebenen G e sch ä f t s ü b e r s i ch« ten sind, das Buch zu 74 Sgr., zu haben im Wa i s e n h au s - V e r l a gsk o m p t o i r zu Cassel.

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