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14. Ediktallad u ng. — Die Militairpflichtigen: t) Friedrich Wilhelm Hillebold, 2) Karl Friedrich August Heisterhagen, 3) Gottlieb Gustav Wilhelm v- Manikowsky, und 4) Wilhelm Ludwig Weiß, aus Rinteln; 5) Karl Heinrich Ernst Pfingste aus Engern; 6) Heinrich Gott- lieb Klingenberg auS Großenwieden; 7) Friedrich August Tegtmeier aus Borstel; 8) Wilhelm August Wallbaum auS Rehren a. O.; 9) Johann Friedrich Ludwig Kastening auö Scho- holrensen; 10) Johann Heinrich Christoph Rohl- wing aus Wiersen; l L) Georg Eduard Flügge auS Oldendorf; 12) Heinrich Karl August Grünewald aus Fühlen; 13) Friedrich Christian Nickel auS Weibeck; 14) Johann Christian Wilhelm KneeS auS Rodenberg; 15) Johann Konrad Christian Boger, und 16) Johann Otto Nolte, aus Algesdorf; 17) Johann Heinrich Christoph Fasse aus Apelern; 18) Heinrich Wilhelm Konrad Bock auS Auhagen; 19) Hans Heinrich Konrad Thies aus Großhegesdorf; 20) Johann Heinrich Koller aus Rehren a. R.; 21) Johann Friedrich Christian Winkelhake aus Reinsdorf; 22) Friedrich Wilhelm Meyer aus Riehe; 23) Johann Hermann Wüstenfeld aus Rispen; 24) Johann Karl Mülke aus Sachsen- Hagen ,
welche bei der diesjährigen Rekrutirung nicht erschienen sind und sich nicht entschuldigt, auch biS jetzt sich nicht gestellt haben, werden hierdurch aufgefordert, sich annoch binnen 3 Monaten, von heute an gerechnet, zur Erfüllung ihrer Militair« Pflicht dahier zu stellen, widrigenfalls dieselben die durch den §. 69 deS RekrutirungSgesetzeS vom 29- September 1849 angedroheten Strafen zu gewärtigen haben.
Die Ortsvorstände, die Gendarmerie und die sonstigen Polizeibehörden werden zugleich auf ihre Dienstpflicht angewiesen, die Genannten im Betre» tungSfalle zu verhaften und anher abzuliefern, auch haben Erstere sofort, spätestens in 24 Stunden, anher Anzeige zu machen, wenn sie von deren Aufenthalte an einem anderen Orte Kenntniß erhalten.
Rinteln am 20. Februar 1852.
Kurfürstliche RegierungSkommission. Heppe.
vt. Keller.
15. Die Gebrüder Johann, Georg und Jakob W e- ber von Streitbcrg, sowie Melchior Keßler aus Altenhaßlau, haben Behufs Auswanderung nach Nordamerika um Entlassung aus dem Kurhessischen StaatSverbande nachgesucht, was der bestehenden Vorschrift gemäß hiermit veröffentlich wird.
Gelnhausen am 25. Februar 1852. Kurfürstliches Landrathsamt.
Schmidt.
16. Land rath Samt Hanau. Der Kaufmann Simon Bal l in von hier beabsichtigt nach Frankfurt a. M. überzuziehen, was in Gemäßheit der bestehenden Vorschrift hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.
Hanau am 24. Februar 1852.
Kurfürstliches Landrathsamt.
Webe r.
17- In der Waisenhaus-Buchhandlung zu Hanau ist zu haben:
Kurhefsifches Hof- und StaatS- Handbuch auf ^ Jahr 1852, roh und gebunden.
18. Land rath Samt Hanau. Der Schuhmacher« geselleJohann Georg Lotz aus Bockenheim beabsichtigt nach Amerika auszuwandern, waS in Gemäßheit der bestehenden Vorschrift hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird.
Hanau am 20. Februar 1852.
Kurfürstliches Landrathsamt. Weber.
Erledigungen von Schullehrerstellen.
1. Die israelitische Lehrer - und Vorsängerstelle jüt Schwarzenborn, im Bezirke des Landrathsamtes Ziegenhain, wird mit dem 1. Juli d. J. erledigt. Geeignete Bewerber um dieselbe haben ihre Mel« dungSgesuche, unter Beifügung sicher Zeugnisse, binnen 4 Wochen hierher einzureichen.
Marburg am 15. Februar 1852.
Kurfürstliches israelitisches Vorsteheramt der Provinz Oberhessen.
M. S. Gosen.
vt. Dr. Hoff».
2- Bewerber um die erledigte evangelische Schullehrerstelle zu Naumburg werden hiermit aufgefordert, ihre deehalbigen Gesuche sammt Sitrenzeugniß über den Seminarkursus und Prü- füngSzeugniß, und wenn die zweite Prüfung bereits bestanden ist, auch darüber ein solches, sowie Zeugnisse von dem betreffenden Lokal - und Ober- schulinspektor, bei dem hiesigen Landrathsamte oder dem Herrn Pfarrer Paulus zu Elben binnen 4 Wochen einzureichen.
Wolfhagen am 26. Februar 1852. Kurfürstliches Landrathsamt.
Bickell.
3, Durch die Bestellung des Lehrers Dickhaut zum dritten Schullehrer an der Stadtschule zu Spangenberg ist die dasige vierte Lehrerstelle erledigt worden. Bewerber um dieselbe werden hier- von mit dem Bemerken in Kenntniß gesetzt, daß sie ihre MeldungSgesuche, unter Beifügung der