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24. Elm. Auf den Antrag eines Pfandglaubigers sollen dem Johannes Sauer in Elm folgende, in der dasigen Gemarkung gelegene Immobilien, als:
Erbgüter: Haus und H o f r a i t h e,
Vr and versi ch eru ngs-Nr. 23:
1) Nr. 429 Meßb. g. | M. 18 N- Haus u.Hof- raithe, Scheuer, Stallung, Mühlbau und Baum- und Grasgarten hinter der Mühle, neben demMühl- wehr, dem gemeinen Wege, dem Wasser und Adam Rüb.
W i e se n:
2) „ 283 „ s. 44 M. 31 R. 4 S. im alten Flohr, neben Johs. Gerlach u. dem Gemeinde- walde ;
3) „ 101 ,; m. Q W. im Eckels, neben seinem Acker und JohS. Gerlach, Bauer.
Ackerfeld:
4) „ 331 „ g. 1 M. 32 R. 8 S. im
EckelS, neben seiner Wiese u. seinem dehnischen Acker, zwangsweise versteigert werden, und sind zu dem Ende folgende Verkaufstermine, erster auf den 2. M a r z d. J., eventuell zweiter auf
den 30. März d. I., und dritter auf
d e n 2 7. Apri l d. I., jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr, vor unterzeichnete Gexichtsstelle bestimmt worden. Etwaige weitere Pfandberechtigte haben ihre Ansprüche, bei Strafe der Ausschließung, bzw. Benachrichtigung auf ihre Kosten, im ersten Stei- gerungstermine anzumelden und unter Vorlage der betreffenden Urkunden gehörig zu begründen.
Schlüchtern am 6. Januar 1852.
Kurfürstliches Justizamt. Harter t.
vt. Thomas.
25. Marburg. Nachbenannte Personen, als: 1) Aaron Hörter aus Schweinsberg; 2) Joh. Friedrich Christian Kornemann aus Kirchhain; 3) Joh. Heinrich Justus Matthai, und 4) Konrad Schuhmacher, aus Marburg; 5) Peter Sohn aus Eölbe; 6) Heinrich Fach, und 7) Johannes Sprenger, aus Ginseldors; 8) Konrad Flieder aus Lvhra; 9) Konrad Schild von Roth; 10) Christoph Petz, und 11) Johs. Spenner, aus Todenhausen; 12) Will). Paul aus Wetter; 13) Tobias Ruhwedel (unehel.) aus Franken- au; 14) Heinrich August Hohmeier aus Fran
kenberg; 15) Jakob Garthe, und 16) Johs. Seidel, aus Friedrichshausen; 17) Heinrich Kleim, und 18) Justus Gnatz, aus Röddenau; 19) Jakob Stell aus Svmplar; 20) Johann Daniel Naumann aus Halgehausen; 21) Wilhelm Schneider aus Lehnhausen; 22) Heinrich Bickhardt aus Löhlbach; 23) Michael Bender, 24) Georg Burhenne, 25) Konrad Martin August Knöppel (unehel.), 26) Georg Peter Klingelhöfer, 27) Johannes Mengel, und 28) Heinrich Ludwig Schleiter, aus Rosenthal; 29) Heinrich Siebert aus Wetter, spater zu Rosenthal; 30) Johann Adam Sträube, und 31) Johann Jost Vakiner, aus Schien; 32) Friedrich Gustav Gieb aus Amöneburg; 33) Kaspar Joseph Lauer aus Mardorf; 34) Johannes Breitenstein, und 35) Franz Wilhelm Koch, aus Rüdigheim; 36) Gottlieb Sippel ausKirch- hain; 37) Peter LölkcS aus Kleinseelheim; 38) Philipp Koch, 39) Johann Joseph Kohl, und 40) Wilhelm Kohl, aus Niederklein; 41) Johannes Sauer aus Stausebach; 42) Franz Müller, 43)Konstantin Ruhl, 44) Franz Sohn, und 45) Wilhelm Weisel, aus Allendorf; 46) Joh Joseph Krein auö EmSdorf; 47) Wilhelm Kleinmann, und 48) Karl Schmidtdiehl, aus Neustadt; 49) Johannes Amrhein, und 50) Johann Konrad Jmmel, aus Speckswinkel; 51) Heinrich Juzi (genannt Rosenthal) -aus Harz- bach; 52) Heinrich Hermann Dönges, und 53) Franz Heinrich Sprenger, aus Josbach; 54) Jakob Hirth aus Langendorf; 55) Franz Ebert aus Schwabendorf; 56) Joh. Heinr. Schmidt aus Wolferode; 57) Michael Glitsch aus Sci- belsdorf, welche bei der Militairaushebnng im Jahre 1850, bzw. 1851 nicht erschienen, sind durch Erkenntniß der Kriminalkammer des vormaligen hiesWn—1 Obergerichts vom 28. Februar, 25 Juli, 30. Juli und 1. September v. I für ausgetretene Mili- tairpflichtige erklärt und deshalb ein Jeder von ihnen in eine Geldstrafe von 100 Thlrn., oder in Ermangelung von Vermögen in eine sechsmonatliche, bzw. in eine nach dem §• 69, Abschnitt 2, des RekrutirungsgesepeS vom 29. September 1848 im Verhältniß der Ungezählten Geldstrafe zu bestimmende Gefängnißstrafe, sowie in die entstandenen Kosten verurteilt worden.
Da die ergangenen Erkenntnisse den^vbenge- nannten Verurtheilten nicht zu beständigen standen , so werden dieselben hierdurch öffentlich bekannt gemacht., mit dem An fügen , daß 8 Tage nach dem Datum desjenigen Blattes, in welchem die zweite Einrückung zulent erfolgt, dieselben als publizirt gelten, wobei den Verurtheilten zur Nachricht dient, daß ihnen gegen die obigen Erkenntnisse das Rechtsmittel der Berufung an den Kri- minalsenat Kurfürstlichen Oberappellationsgerichts