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Verehelichte, Geborne und Gestorbene in hiesiger Stadt.
>7 e r e h el i ch t e.
Den 18. Januar. Kirchlich gekraut: Nikolaus Ochs, Kappenmacher zu Großauheim, mit Anna Maria Kämmerer von da, in der katholischen Gemeinde.
Den 19. Januar. Kirchlich getraut: Johann Heinrich S ch w a l m, Sergeant im Kurhessischen 3. Infanterieregiment mit Margaret« Fink aus Vollmerz, AmtS Namholz, in der evang. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 19.Januar. Bürgerlich getraut: Tabacks- arbeiter Joh. Nepomuk Hauck von hier mit Ursula Rosenberger von Aschasienburg.
Den 19. Januar- Bürgerlich getraut: Taglöh- ner Johannes Stellert aus Bracht mit der Wittwe des Mühlarztes V o llert von hier, Anna Elisabeth, geb. Ochse. — Dieselben kirchlich getraut denselben Lag, in der evang. Gemeinde der Marienkirche-
G k v o r n e.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 19. Dezember 1851. Margaret« Karoline Werth« , des Premierlieutenants im Kurhessischen 1. Infanterieregiment (Kurfürst) zu Cassel, August Christian Ludwig von Baumbach, T-
Den 26. Dezember 1851. Christian Adam, unehel. S.
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 22. Dezember 1851. Jda Maria, des Bürgers und Kaufmanns Karl Ferdinand Schröder, L.
In der katholischen Gemeinde.
Den 19. Dezember 1851. Johann Karl, unehel. S.
Gestorbene.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 10. Januar. Gustav Adolph, des Beisitzers und Leistenschneiders Johannes Guth, S./alt 19 T.
Den 11 Januar. Wilhelmine Schlegel, aus Ra- vvlzhausen, alt 30 J.
Den 12. Januar. Frau Katharine, des Bürgers und Kammmachers Peter Grieb, Ehefrau, geb. Stiebing, alt 56 J. 6 T-
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 13. Januar. Heinrich Wilhelm, des Bürgers und Säcklermeisters Heinrich Christian Häsiner, S., alt 18 I- 10 M. 8 T.
Den 13. Januar. Frau Susanna Elisabeth, deS Bürgers und Goldarbeiters Christian Peter Möller, Ehefrau, geb. Müller, alt 66 I- 9 M. 6 T.
Den 14. Januar. Melchior Fehl, Taglöhner, aus Hintersteinau, alt 52 J.
Den 15. Januar. Jungfrau Karoline, des Bürgers und Kaufmanns Friedrich Guckemus, T., alt 21 I. 8 M- 18 T.
In der katholischen Gemeinde.
Den 10. Januar. Johann Heinrich Müller, aus Cassel, alt 28 J.
Den 10. Januar. Johann Kaspar Adolph, des Bürgers und Bäckermeisters Christoph Emmerich, Zwillings-S., alt 7 M. 20 T.
Gemeinnützige Nachrichten.
Ueber Kopf- und Brustbespannung bei Ochsen.
In vielen Gegenden, namentlich in Oesterreich, ist noch immer die mit so vielen Nachtheilen verbundene Kopfbespannung bei Ochsen üblich. Die K. K. Land- wirthschaftsgesellschaft in Wien hat in ihrer letzten Sitzung diesen Gegenstand einer umfassenderen Besprechung unterzogen und bei dieser Gelegenheit war es besonders der Herr Direktor Eckell, welcher in gründlich theoretischer Weise gegen die Kopfbespannung auftrat. Seine Gründe sind in dem nachfolgenden Vortrage, den wir den Verhandlungen der genannten Landwirthschaftsgesellschaft entnehmen, auseinandergesetzt.
Die Nachtheile der Kopfbespannung werden leicht ersichtlich, wenn man von den Hauptgrundsätzen der Zugkraftbenutzung ausgeht. Diese sind:
1) Je gerader die Zuglinie ist, desto leichter wird die Last überwältigt.
2) Je mehr Angriffspunkte den Muskeln gegeben werden, desto leichter wird das Ziehen.
3) Je mehr Muskelkräfte blos für die Last verwendet werden, ohne diese Kräfte zu zersplittern, desto leichter wird die Last überwunden.
Gegen diese drei Hauptgrundsätze sündigt man bei der Kopfbespannung.
Gegen den ersten Grundsatz fehlt man, indem man die Zuglinie von der Achse aus zum Kopf, und zwar entweder zu den Hornwurzeln, zur Stirn oder zum Nacken, mithin zu den höchstgelegenen Theilen des Körpers mittelst der Deichsel oder Stränge gehen läßt; sie bildet also den größten Winkel und verursacht den größten Kraftverlust. Daher sehen wir auch, daß bei gleich hoher Stellung der Achse kleinere Thiere eine verhält- nißmäßige Last leichter vom Fleck ziehen als größere, und daß diese, wenn sie eine schwere Last bewegen sollen, den Kopf senken, um die Zuglinie in eine horizontale Richtung mit der Achse zu bringen.
Gegen den zweiten Satz wird verstoßen, indem bei der Kopfbespannung die schmale Stirn und der schmale Nacken nur eine kleine Fläche von Angriffspunkten auf die Last darbietet.
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