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44. Elm. Auf den Antrag eines Pfandgläubigers sollen dem Johannes Sauer in Elm folgende, in der dasigen Gemarkung gelegene Immobilien, als:
Erbgüter: Haus und Hofraithe, BrandversicherungS-Nr. 23:
1) Nr. 429 Meßb. g. M- 18 9t Haus u. Hofraithe, Scheuer, Stallung, Mühlbau und Baum- und Grasgarten hinter der Mühle, neben demMühl- wehr, dem gemeinen Wege, dem Wasser und Adam Rüb.
W i e fe n:
2) , 283 „ s. 4j M. 3t R. 4 S. im
, allen Flohr, neben Johs.
Gerlach u. dem Gemeinde- walde ;
3) „ 101 , m. 11 M. im EckelS, neben
feinem Acker und JvhS. Gerlach, Bauer. Ackerfeld:
4) , 331 „ g- 1 M. 32 R. 8 S. im
EckelS, neben feiner Wiese u. seinem dehnischen Acker, zwangsweise versteigert werden, und sind zu dem Ende folgende VerkaufStermine, erster auf den 2. März d. I., eventuell zweiter auf
den 30. März d. I., und dritter auf
den 27. April d. I.,
jedesmal Vormittags von 9 bis 12 Uhr, vor unterzeichnete GerichtSstelle bestimmt worden.
Etwaige weitere Pfandberechtigte haben ihre Ansprüche, bei Strafe der Ausschließung, bzw. Benachrichtigung auf ihre Kosten, im ersten Stei- gerungötermine anzumelden und unter Vorlage der betreffenden Urkunden gehörig zu begründen.
Schlüchtern am 6. Januar 1852. ' Kurfürstliches Justizamt. Hartert.
vt. Thomas.
45. Marburg. Nachbenannte Personen, als:
1) Aaron Hörter aus Schwcinsberg; 2) Joh.
Friedrich Christian Kornemann auS Kirchhain;
3) Joh. Heinrich JustuS Matthäi, und 4) Konrad Schuhmacher, aus Marburg; 5) Peter Sohn aus Cölbe; 6) Heinrich Fach, und 7) Johannes Sprenger, auS Ginseldorf; 8) Konrad Flieder aus Lohra; 9) Konrad Schild von Noth;
10) Christoph Pey, und 11) Johs. Spenner, aus Todenhausen; 12) Will). Paul aus Wetter;
13) Tobias Ruhwedel (unehel.) aus Franken- au; 14) Heinrich August Hohmeier auö Fran-
kenbcrg; 15) Jakob Garthe, und 16) Jobs. Seidel, aus Friedrichshausen; 17) Heinrich Kleim, und 18) Justus Gnaß, auö Röddenau; 19) Jakob Stell aus Somplar; 20) Johann Daniel Naumann aus Halgehausen; 21) Wilhelm Schneider aus Lehnhausen; 22) Heinrich Bickhardt auö Löhlbach; 23) Michael Bender, 24) Georg Burhenne, 25) Konrad Martin August Knöppel (unehel.), 26) Georg Peter Klingelhöfer, 27) Johannes Menge!, und 28) Heinrich Ludwig Schleiter, auö Rosenkhal; 29) Heinrich Siebert aus Wetter, spater zu Nosen- thal; 30) Johann Adam Sträube, und 31) Johann Jost Vakiner, auö Schien; 32) Friedrich Gustav GieS aus Amöneburg; 33) Kaöpar Joseph Lauer aus Mardorf; 34) Johannes Breitenstein, und 35) Franz Wilhelm Koch, auS Rüdigheim; 36) Gottlieb Sippe! auSKirch- Hain; 37) Peter LölkeS auö Kleinseelheim; 38) Philipp Koch, 39) Johann Joseph Kohl, und 40) Wilhelm Kohl, aus Niederklein; 41) Johannes Sauer auö Stausebach; 42) Franz Müller, 43)Konstantin Ruhl, 44) Franz Sohn, und 45) Wilhelm Weitzel, aus AUendorf; 46) Joh Joseph Krein auö EmSdvrs; 47) Wilhelm Kleinmann, und 48) Karl Schmidtdiehl, aus Neustadt; 49) Johannes Amrhein, und 50) Johann Konrad Jmmel, aus Specköwinkel; 51) Heinrich Juzi (genannt Rosenkhal) aus Hah- bach; 52) Heinrich Hermann Dönges, und 53) Franz Heinrich Sprenger, aus Joöbach; 54) Jakob Hirlh aus Langender); 55) Franz Ebert aus Schwabendorf; 56) Joh. Heinr. Schmidt aus Wolferode; 57) Michael Glitsch aus Sei- belödvrf,
welche bei der Militairauöhebung im Jahre 1850, bzw. 1851 nicht erschienen, sind durch Erkenntniß der Kriminalkammer des vormaligen hiesigen Obergerichtö vom 28. Februar, 25 Juli, 30. Juli und 1. September v. I. für ausgetretene Mili- tairpflichtige erklärt und deshalb ein Jeder von ihnen in eine Geldstrafe von 100 Thlrn-, oder in Ermangelung von Vermögen in eine sechsmonatliche, bzw. in eine nach dem §. 69, Abschnitt 2, des RekrutirungSgeseheS vom 29. September 1848 im Verhältniß der eingezahlten Geldstrafe zu bestimmende Gefängnißstrafe, sowie in die entstandenen Kosten verurteilt worden.
Da die ergangenen Erkenntnisse den obengenannten Verurteilten nicht zu behandigen standen , so werden dieselben hierdurch öffentlich be# sannt gemacht, mit dem An fügen', daß 8 Tage nach dem Datum desjenigen Blattes, in welchem die zweite Einrückung zuleht erfolgt, dieselben als publizirt gelten, wobei Den Verurteilten zur Nachricht dienr, daß ihnen gegen die obigen Erkenntnisse das Rechtsmittel der Berufung an den Kri minalsenat Kurfürstlichen Oberappellationsgerichts