cheS tritt ein, Wnn für baef in der vollen Lokaltare verlangt werdende Gehölz die erforderlichen genügenden Bürgschaften nicht vor gedachtem Termine an her eingeliefert sein sollten. SKmünfter am 12. Januar 1852.
Kurfürstliche Renlerei- Größe r.
In der niederländischen Gemeinde.
Den 5. Januar. Frau Katharine Elisabeth Petro- nelle, des verlebten Bürgers und Kaufmanns Jean Heinrich Hoy, nachgelassene Wittwe , geb. ?Keif, alt 7t I- 6 T.
VereKeliäste, Geborne uud Gestorbene in hiesiger Sravl.
U ereh el i rh t e.
Den 11. Januar. Kirchlich getraut: Plattirer Johann Adam Zink von hier mit Christine Eleonore Schüßler aus Marburg, in der katholischen Gemeinde.
Den 12. Januar. Bürgerlich getraut: Bürger und Metzgermeister Johann Wilhelm Wolf mit Christiane Elisabeth Stark von hier.— Dieselben kirchlich getraut denselben Tag, in der evang. Gemeinde der Johannestirche.
G e v o r n e.
In der katholischen Gemeinde.
Den 28. Dezember 1851. Margarets Katharine, unehel. T.
G e s t o r b r n f.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 4- Januar. Frau Katharine, deS^ Bürgers und Küfermeisters Heinrich Müller, Ehefrau, geb. Brechtel, alt 4t I. 11 M. 3 T.
Den 5. Januar. Frau Karoline, des verlebten Bürgers und Meygermeisters Andreas Schäfer, nachgelassene Wittwe, geb. Sauer, alt 73 J. 7 M. 8 K.
Den 6. Januar. Heinrich, unehel. S-, alt 1 I. 1t T.
Den 9- Januar. Jungfrau Charlotte, des verlebten Buchhalters Philipp Koch, T., alt 66 J.
In der evangel. Gemeinde der Johanneekirche.
Den 5. Januar. Frau Simonette Luise, des Bürgers und Tapezirers Ludwig Sauer, Ehefrau, geb. Neidig, von hier, alt 52 I. 6 M. 5 T-
Den 6. Januar. Henriette Margaret«, deö Bürgers und MeNgermeisters Johannes Fuchs, T., alt 1 I- 10 M. 10 T-
Den 8. Januar- Frau Barbara, des Bürgers und Maurermeisters Friedrich Bender, nachgelassene Wittwe, geb. Gakstädter, alt 74 I. 4 M. 2 T.
Den 10. Januar. Johann Theodor, des Bürgers und Schuhmachermeisters Johann Philipp Fink- bohner, nachgelassener S-, alt 20 I. 2 M. 10
©emciitiuikige Nachrichten.
Ersparniß an Zirbeitskräften, richtige schnelle Benutzung derselben, und Vereinfachung des Betriebes als mächtige Hebel der Landwirchschaft..
(Von dem Ehrenmitgliede, Freiherr» von Speck- Stern bürg zu Lützschena, bei Leipzig.)
(Fortsetzung und Schluß aus Nr. 1 d. Bl.)
Die Schrot- und Mahlmühle ist ebenfalls englischer Erfindung, die wahrscheinlich dadurch entstand, daß nach den dortigen freisinnigen Gesetzen schon seit vielen Jahren kein Mahlzwang mehr eristirt, wie er zum größten Nachtheile noch in Bayern besteht, ohne Hoffnung einer baldigen Aenderung, uno es den Landwirthen überlassen wurde, sich in jeder Beziehung aller Hülfsmaschinen zu bedienen, die sie für nöthig fanden.
Ihr Vorzug besteht darin, baß durch geringe Kraft und wenig Raum viel erzielt werden kann, und daß dieselbe nicht nur durch Menschen, sondern auch durch andere Kräfte betrieben werden kann. Mit ihr können 2 Mann durch Handarbeit stündlich | Sächsische Scheffel oder 2| Bayerische Metzen, mit stärkerer Kraft jedoch | Scheffel Schrot erzielen.
Die Malzquetschmaschine hat am meisten ihre Verbreitung dadurch gefunden, daß sie nicht nur allein bei Brauereien, namentlich in den Ländern, wo es am ersten gestattet wurde, dieselbe einzuführen, außerordentliche Dienste geleistet, da auf den gewöhnlichen Mahlmühlen durch das zu feine Mahlen des Malzes viel feines Mehl verloren geht, sich solches ballt und unvollkommen aus- maischt, und dadurch nicht mehr dieselbe Kraft behält, als es bei'm Quetschen der Fall ist, wo weder Mehl noch Kraft schwindet, auch eine Netznng des Malzes nicht nöthig ist.
In Lützschena quetschen 3 Ochsen nebst angehängten Hirsestampfen in 3 Stunden 13 bis 14 Bayerische Scheffel Malz.
Dieselbe Maschine wird auch zum Quetschen des Hafers für die Pferde benutzt, da man fast allgemein zu der Ueberzeugung gelangt ist, daß der gequetschte Hafer viel genießbarer und vortheilhafter für die Pferde ist, indem junge rasche Pferde denselben oft ohne zu kauen verschlingen, alte Pferde den harten Hafer nicht mehr kauen können. Es zeigt sich auch darin noch ein Vortheil, daß aus 4 Metzen Hafer 5 Metzen gequetschter wird, und ein Maaß gequetschter nach Versuchen ziem- 9