d) eine Schafscheuer;
e) ein Schäferhaus;
f) ein Backhaus;
g) eine Wagenremise;
h) eine große Viehschwemme;
i) 5 Tagw. 92 Dezim. Bayer. Maß Gras - und Baumgarten;
k) 1 „ 36 „ Weinberge;
1) 409 „ 12 „ Arrfelter;
m) 23 „ 16 „ Oedungen;
n) Schafereitriebgerechtigkeit zu 200 Stück Schafen, und
o) ein Holzrecht in der Estenfelder Gemeinde- waldung.
Die Pachtbedingnisse können vor der oben an« gesetzten Tagfahrt bei dem unterfertigten Rentamts jeden Tag, ebenso das Oekonomiegut selbst auf Anmeldung beim. Nentamte — mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, dann der Samstage — eingesehen werden.
Schließlich wird schon jetzt bekannt gegeben, daß nur solche Steigerer Berücksichtigung zu erwarten haben, welche sich über die Fähigkeit zur Leistung einer Kaution von mindestens 3000 fl., über guten Leumund und über hinlängliche ökonomische Kenntnisse auszuweisen vermögen.
Würzburg am 10. Januar 1852.
Königliches Universitatsrentamt.
R ö h r i g.
Ger ich tlich e B ekami cmach nu g en.
t. Ha na u. In Sachen der Schneppischen Armenstiftung dahier, Klägerin, gegen den Mehlhändler Karl Friedrich Roggen kam ps et uxor, Sophie, geb. Barrels, ebenwohl dahier, Verklagte, wegen Forderung, ist durch Bescheid von heute der Zwangsverkauf der den Letzteren zustehenden, auf deren Namen katastrirten Behausung:
Nr. 474 in der Hahnengasse hiesiger Neustadt, neben Meerbott und Stottere,
erkannt, und hierzu erster VcrstcigerungStermin auf
d e n 13. Februar k. I., eventuell zweiter auf
den 12. März k. I., und dritter auf
d e n 1 0- April k. I.,
jedesmal Vormittags 1t Uhr, in das Lokal des unterzeichneten Gerichts bestimmt worden.
Kaufliebhabern dient dieses zur Nachricht, weitere Hypvthekargläubiger aber werden aufgefordert, ihre Ansprüche in dem erwähnten ersten Termine, unter Vorlage der darüber sprechenden Urkunden, bei Meidung des gemeinrechtlichen Nachtheils,. bzw.
der besonderen Benachrichtigung auf ihre Kosten, angumelden und zu begründen.
Hanau am 15. Dezember 1851.
Kurfürstliches Justizamt 1.
Giller-
Vt. Klein.
2. L a n ge n d i e b a ch. In Sachen der ledigen Helene Haueisen in Hanau, jetzt deren Cessionare: 1) Johannes Werner, 2) Friedrich Werner, und 3) Wilhelm Werner, in vormundschaftlicher Gewalt des Jvhs. Bernges, sämmtlich von Wangen» diebach, Kläger, wider 1) den Ortsbürger Kaspar Ruth I-, 2) dessen Sohn, KaSpar Ruth, und 3) die Ehefrau des Johannes Trarel, Margarets, geb. Ruth, ebenfalls von Langendiebach, Verklagte, wegen Hypothekforderung, ist der Zwangs, verkauf nachstehender, auf den Namen der Beklagten eingetragenen Grundstücke, als:
A ck e r i m GaIgenfeld:
t) Nr. 1993. t V- 14| R. bei’m Langenstein, neben Heinrich Trarel-
Wiese:
2) Nr. 1631. 10| R. in der Schmaleiche, neben Johannes Ruch-
Garten :
3) Nr. 394* 4z 91. auf der Borngasse, neben Kaspar Ruth III.; 4) Nr. 495*? 3*- R. in den Hopfengarten, neben Wilbelm Nügcr; 5) Nr. 452b 5z N. im Preul, neben Johannes Kunkel, erkannt, und zu dessen Vollzug erster Verkaufs, rermin auf
den 13. F e b r u a r k. J., eventuell zweiter und dritter auf deut 2- März und
16. April k. I., jedesmal Vormittags von 1t bis 12 Uhr, ander bestimmt.
Weitere Pfandgläubiger haben ihre Ansprüche im ersten Verkaufstermine, bei Meidung des Ausschlusses, bzw. Benachrichtigung auf ihre Kosten, anzumelden und zu begründen.
Langenselbold am 19- Dezember 1851. Kurfürstliches Justizamc.
M c nz.
vt. Scheerer.
3. SchentlengSfeld. Der Karl Schneider (Georg's Sohn) von SchentlengSfeld, dessen gegenwärtiger Aufenthalt unbekannt ist, wird hierdurch als Angeklagter zur mündlichen Verhandlung in der Anklagesache, wegen Störung des Hausfriedens, Mißhandlung und boshafter Beschädigung fremden Eigenthums, auf
den 22. Januar k. I.,
Vormittags 10 Uhr,
in das Sitzungszimmer des hiesigen Justizamtes mit dem Bedeuten öffentlich geladen, daß nach §.