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Krautgärten:

12) Pag. 156- t R. 6 S. auf den alten Wei­bern, an Peter Frepon's Erben; 13) Pag. 84. t R- 8 S- im, leeren Garten, an Johannes Streb, erkannt, und zu dessen Vollziehung erster Ter, min auf

den 1 0. Februar k. I., eventuell zweiter aus

den 9. März k. I.,

jedesmal Vormittags 9 Uhr, in hiesiges Amtslokal, und dritter Termin auf den 6. April k. I.,

Nachmittags 2 Uhr, nach Somborn anberaumt worden.

Indem dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, ergeht an alle etwaige weitere Pfandglaubiger die Aufforderung, ihre Pfand­rechte an den Verkaufsobjekten im ersten Termine, bei Meidung der Ausschließung, bzw. der beson­deren Benachrichtigung auf ihre Kosten, geltend zu machen und zu begründen-

Meerholz am 16. Dezember 1851.

Kurfürstliches Justizamt.

Freseniuö.

vt. Pfeiffer, k. A-

18- Langendiebach. In Sachen der ledigen Helene Haueisen inHanau, jetzt deren Cessionare: 1) Johannes Werner, 2) Friedrich Werner, und 3) Wilhelm Werner, in vormundschaftlicher Ge­walt des Johs. Bernges, sämmtlich von Langen» diebach, Kläger, wider 1) den Ortsbürger Kas» par Ruth I., 2) dessen Sohn, KaSpar Ruth, und 3) die Ehefrau des Johannes Trarel, Margaret«, geb. Ruth, ebenfalls von Langendiebach, Ver­klagte , wegen Hypothekforderung, ist der Zwangs­verkauf nachstehender, auf den Namen der Beklag­ten eingetragenen Grundstücke, als:

Acker im Galge nfeld:

1) Nr. 1993. 1 N- 14| R. bei'm Langenstein, neben Heinrich Trarel.

Wiese:

2) Nr. 1631. 10h R. in der Schmaleiche, neben Johannes Ruth-

Garten:

3) Nr. 394a 4h R. auf der Borngasse, neben Kaspar Ruth III.; 4) Nr. 495'! 3 h R. in den Hopfengarten, neben Wilhelm Rüger; 5) Nr. 452f. 5h R. im Preul, neben Johannes Kunkel, erkannt, und zu dessen Vollzug erster Verkaufs« termin auf

den 13. Februar k. I-, eventuell zweiter und dritter auf Den l 2. Marz und

16. April k. I-, jedesmal Vormittags von 11 bis 12 Uhr, an her bestimmt.

Weitere Pfandglaubiger haben ihre Ansprüche im ersten Verkaufstermine, bei Meidung des Aus­schlusses, bzw. Benachrichtigung auf ihre Kosten, anzumelden und zu begründen.

Langenselbold am 19. Dezember 1851. Kurfürstliches Justizamt.

M e n z.

vt. Scheerer.

19. Schenklengöfeld. Der Karl Schneider (Georg's Sohn) von Schenklengsfeld, dessen ge­genwärtiger Aufenthalt unbekannt ist, wird hier­durch als Angeklagter zur mündlichen Verhand­lung in der Anklagesache, wegen Störung des Hausfriedens, Mißhandlung und boshafter Be­schädigung fremden Eigenthums, auf

den 2 2. Januar k. I.,

Vormittags 10 Uhr,

in das Sitzungszimmer deö hiesigen Justizamtes mit dem Bedeuten öffentlich geladen, daß nach §. 55 des Strafprozeßgesetzes vom 31. Oktober 1848, bzw. §. 43 des provisorischen Gesetzes vom 22. Juli d. J. er im Falle seines Ausbleibens auf erfolgenden Antrag als der angeklagten That schul­dig zu verurteilen ist.

Zugleich wird demselben eröffnet, daß ihm von Amtswegen der UntergerichtSanwalt Metschan dahier als Vertheidiger beigegeben worden ist, und daß alle künftig ergehenden richterlichen Verfü­gungen, mit Ausnahme des öffentlich bekannt zu machenden Urtheils, nur seinem Vertheidiger werden bekannt gemacht werden.

Schenklengsfeld am 12. Dezember 1851.

Kurfürstliches Justizamt-

H i r sch fe l d.

vt. Uth.

20. 9? lief in gen .und Langendiebach. In Sachen des Kaufmanns Karl Heinrich Deibel in Hanau, Klägers, gegen die Wittwe des Heinrich Frick, Margareta, geb. Ruth, jetzt deren Erben, die Ehefrau des Wilhelm Lach, Katharine, geb. Frick, und Die Barbara Frick, sämmtlich von Rückingen, Beklagte, wegen Hypothekforderung, ist der Zwangsverkauf nachstehender, auf den Na­men der Beklagten eingetragenen Immobilien, und zwar:

A. Gemarkung Nückinge n.

M. B. R.

1) 1--Wiesen;

2) 1 2 — Ackerland, 4 Nachbarrecht;

3)--- — ein zweistöckiges Wohnhaus, sodann ein einstöckiges Wohnhaus, halbe Scheuer, nebst dabei gelegenem Gartchen und Hofraitheplatz.

B. Gemarkung Langendiebach. Galgen feld:

Nr. d. Bch. M. B. R.

4) 1924. — 2 3 auf Die Heid, neben Georg Trarel rel.;