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cft6 Blatt ersieint, Mcntogè au8= -ncmmcn, täglich, unb koket jäbrlid) fl. Bei allen Postämiern so «ie : der Stein'schen Buchdruckerei j Wierdadeo «erden Besrellongen

Hierauj angenommen.

No. 59.

Anzeigen aller Art «erden in diesem Blatte ausgenommen und kostet die Aelle f Petitschrift) 4 kr. Grö­bere Lchrifl wird nach dem Verhält­niße des tmzuneömcnden Raumes derechnet.

Der Velksfreund.

Sobald wir Deutschen eine Nation sind, sind wir die erst e.

S e u m e.

Liesbadm.

Donnerstag, den 18. Mai

1848.

Der Verein äHin Wohl der arbeitenden Klassen in Berlin.

Dieser Verein hat zur Verbesserung der Lage der ar­beitenden Volksklassen solgende Mittel in Vorschlag ge­rächt :

1) Die geistige und sittliche Hebung der arbeitenden Klassen, die große Sache der Volksbildung wird in dem ireise unserer Vereinszwccke zunächst durch Fabrikschu- en und Bewahranstalten für die Kinder der Fabrikar- eitcr, durch Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse in Schriften und mündlichem Vortrage zu fördern sein. Was zur geistigen und sittlichen Erhebung der Hand- verker, so wie zur Besserung ihrer gesellschaftlichen Stellung, in neuerer Zeit an vielen Orten in den bandwerkervereinen durch^münLliche Vorträge, Lesekreise, Gesang- und Wichnungsüvungen geleistet worden ist, äßt es dringend wünschenSwcrth erscheinen, daß die Bildung solcher Vereine immer allgemeiner werde, und AchnlicbcS auch in dem Kreise der in ihren Er- erbsverhältnisscn weniger selbstständigen Hand- und Fabrikarbeiter geschehe.

2) Zur Begründung einer die Bedürfnisse der Zeit »-friedigenden bürgerlichen Stellung der Gewerberrei- jonber und Arbeiter halten wir deren korporative Or- aanffutiou nach ihren gewerblichen Beschäftigungen in allen M-lehrreichen Städten, Flecken um Favrikvörwrn, mr eint i Dicht noch nickn Vorständen tu, für das Drin- .lUidru Bedürimfu du Berfusiungen le: HanveiÄanmiern .;nr 02 ^TNNUimer ännei vabv. un S.lipememen tun. '.lkkiM trnmer. L u euunelisu Dennali ernt Hrnwn- unt mr DuL.Lun. omn S«v>eus>gerwsienichiueei. r- rerfetE Jur Fiw-chmaei ano Luiwr arMreabnuS derr »eiellM und Stierer Ä-r nam )en ä.nfraiiDet âr ngehöngear eures Gewerazwe:geâ oder euer FawaL an: ranich zu Atmenden SantuiiDa und Abgesrnueuui. oeLne in oeriockischen Veriammrungen sich üoer ihre sirgelegenbeiren berathen. Liefe Verbindungen werden tr gemeui-chaüüwen Dewrechnna rewerblicher Gezen- inde und Von'chläge, rar Ernruurunu neuer Ersin- «gen 30er oerbemrier VerstchrmtgSarren zur Anschaff­ung nr: Henuzuna bel.strender schrrsieu. Zeichnungen ter Modelle, pc Aufteilung rewer.-luhcr Versuche, zur strichurna und llrnerbablnng 'gemeunch änlicher Lusiub- i.n, überkamt zu jeder Vervollkommnung res (r etrerée# nrieres der Gen anen Sie dem Eurzeiueu örbienue @e# genbeu an: Veranlassung darbreren: sie werden die 'eno-ewrast als G.u: De5 bereu Ganzen Cie Ge­meinde ordnen und beben. Auch empfehlen wir die Bildung von Gewerbegerichren unter Zuziestung von Verrreiern der Arbeucr. wie sie am Sh ein bereits be­reden. Ber wichen Orgamiauonen ward auch eme ver­

besserte Stellung der Lehrlinge beim Fabrik- und Hand­werksbetrieb durch Sicherung ihrer technischen Ausbil­dung, ihrer sittlichen und geistigen Erziehung herbcizu- führen sein.

3) Die wirthschaftliche Lage der Arbeiter wird zu allen Zeiten durch Fleiß, Sparsamkeit und produktive Anlage des Ersparten am nachhaltigsten gehoben: Spar- und Prämienkassen, Vereine zur Anschaffung von Win­terbedürfnissen, Kranken- und Stcrbeladen, Unterstützungs­und Pensionskasscn sind geeignet, jene Tugenden zu be- fördern und nutzbar zu machen. Auch hinsichtlich der Creditanstalten für den Arbeiterstand wird sich für viele Lokalvercine Gelegenheit zu einer wohlthätigen Einwir­kung darbieten. Bei den Pfandleih- und Vorschußkassen, mögen sie nun mit den Sparkassen verbunden sein oder nicht, können wir eine Kenntnißnahme und Mitwirkung der Vereinsvorstände und eine nähere Erkundigung und , Hülfe bei den Arbeitern, welche sich zu deren Benutzung ! gedrängt sehen, nur empfehlen. Wo es gelingt, auf pünktlichere Bezahlung der Handwerkerrechnungen und 1 Beseitigung allzu langer Credite hinzuwirken, wird gleich# I zeitig das Bedürfniß der Handwerker nach Vorschüssen ' vermindert werden.

4) Zu den dringenden Verbesserungen der geiundheirs- polizeilichen Einrichtungen rechnen nur, nächst Der Be­schaffung besserer Wohnungen, die Fürsorge für offene# härt' Waschhäuser und Bäder, Erleichterung der ärzrli- chen Hülfe und des Gew auchs vor. Heumineln durch Berrräge mu Aerzrer und ilwotstekern -in Die Bebam-- iuiq: den Haru- um Faoristarvener LwrivsutMN iue: EefunDientisfiep fir du ^torner um De Forderung ÄTHÜnttget Mußuiwäew'viungew unm Irran wauu- hiinqet Srulq not irr» fett.

»/ Da Der mnizsuer DmiLlaume nit ane luéfumm# licke äuge Des ärtererremneit wunew mr roch nt Jet Surfchlägen zu einer mgeuannren allgeweweu Organi- simon der Arnar durch Hanobabung des ^avernebe- nebs von Beüörden oder Vereinen nicht oen "chngen Weg erblicken. Doch wird es emeS Der schönsten Ziele der Ormvernne sein wenn sie zur Erhaltung nua Le- ferrtgung eines bu..neu nun weelwoüeuden VerbLlrnweZ zwischen Ärveiwebern unv Arbeuern führen, wobei ia# wobl sie Gewerbe auf Deren Ge:e:ben de isianona.krrst fa wefèmüch berube, als die irreuenden Klugen sich am besten bestnven.

Die Gewände- eher Smursoeäitcen reiche sich mar der Verhstchnisien der arbcctenden Laren pi be'châ stauen baden sowie die Armenverw Kaungen. werden die# Cana der von uns rorgenhuigenen Orchvereme nur Ab­kommen beißen können, da es waenatiche Aurgare Dtrer in, der Verarmung und der Belastung Der 5mt3# und Pemeindeanstauen vorzubengen. Es ist deßbaib auch