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hin erklärt, daß sie geneigt sei, die Vermittelung Eng- lands und Frankreichs in Bezug auf den Krieg »ut Sardinien anzunehmen. Von einer anderen ^Er­mittelung will man bis jetzt nichts wissen. Karl Ulbert hat die Bedingungen des Waffenstillstandes von Mai­land noch nicht erfüllt, Ossopo ist von den Plemomcsen noch nicht geräumt, die sardinische flotte hat Venedig noch nicht verlassen, und nach der Proclamat.on Karl Alberts an die Armeen, worin er ganz offen erklärt, daß er den Krieg wieder aufnehmen würde, ist nicht zu erwarten, daß dies überhaupt geschehen werde. In diesem Augenblicke spricht man hier allgemein, daß die Franzosen'bereits über die Grenze gegangen sein durf­ten. Man ist auf Alles gefaßt, man erwartet das Schlimmste.

Vermischtes.

? Wiesbaden, 9. September. Bei der Reor- ganisation des Theaters machen wir darauf aufmerk­sam, daß die festzusetzenden Eintrittspreise mehr in Uebereinstimmung mit den Abonnementsplätzen gesetzt werden: so war z. B. bisher der Eintrittspreis für Sperrsitz und Paterreloge ganz gleich auf einen Gul­den festgesetzt, während selbst schon im Monats-Abonne­ment die Preise beider Plätze sehr verschieden waren, hier kostete jede Vorstellung für einen Sperrsitz 40 fr. dagegen ein Platz in der Parterreloge 30 fr. Dagegen war das Jahresabonnement für einen Platz in dem Sperrsitz und der ersten Rangloge ganz gleich, wiewohl die Eingangspreise und die Preise für das Monats- Abonnement verschieden waren. Daher kam es, daß

fast nie Eintrittskarten zu den Parterrelogen gelöst wurden. Der Eintrittspreis in die zweite Logenreihe müßte geringer sein als in das Parterre. Die Preise der Monats-Abonnemente dürften etwas billiger zu stellen sein. Endlich müßten die Preise für das Amphitheater und die Gallerieen herabgesetzt werden, damit auch den weniger Bemittelten Gelegenheit gegeben würde, das Theater öfter zu besuchen. Die Einnahmen würden hierdurch selbst nicht einmal vermindert werden, da als­dann ein zahlreicherer Besuch zu erwarten stünde.

Hiernach würden wir folgende Eingangspreise Vor­schlägen.

Erste Ranggallerie 1 fl. 30 fr. Erste Rangloge 1 fl. 12 fr. Sperrsitz 1 fl. Parterreloge 48 fr. Zweite Ranggallerie 36 kr. Parterre 30 kr. Zweite Rangloge 24 kr. Amphietheater 24 kr. Gallerte 9 fr.

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Im Verlage des Bibliographischen Instituts in Hildburg Hausen:

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neuesten geographischen, politischen, und statistischen Verhältnisse jedes Landes, jeder Provinz, jedes Amts oder Kreises, von allen Städten, Flecken, Dörfern, Schlössern, Klöstern, Ruinen, Weilern, Höfern, Mühlen, kurz von jeder, einen Namen habenden deutschen Oertlichkeit wünscht.

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Wir haben aber zu bemerken:

daß wir bloß den Rest der nun beendigten Auflage zum Verkauf für so niedrigen Preis bestimmen. Wer folglich diese Gelegenheit zur wohlfeilsten Anschaffung des Werks sicher zu benutzen wünscht, ist gebeten, die Bestel­lung, welche bei jeder soliden Buchhandlung geschehen kann, bald zu machen. Die Bestellungen werden in der Reihe ausgeführt, wie sie eingehen, und nachdem der Vorrath vergriffen ist, können weitere Aufträge nicht berück­sichtigt werden.

Alle, die Subscribenden sammeln, erhalten von

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ist das einzige Werk seiner Art, welches auf Vollständigkeit und Neuheit aller Angaben Anspruch machen kann. Es läßt in der That keine Anfrage nach Auskunft unbefriedigt und ist ein Denkmal deutschen Fleißes und deut­scher Ausdauer, wie es wenig gibt. Keine Nation besitzt ein Werk dieser Art von solcher Vollständigkeit und keins, das seinen Zweck so vollkommen erfüllt. Es ist zugleich dasjenige, welches über alle Verhältnisse, Bevölke­rung, Industrie und alle sonstigen statistisch-politischen Verhältnisse die sicher­sten Angaben mittheilt. Anschaffen kann eS sich Jeder, der nur 3% __

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Die erste Lieferung ist am 1. September erschienen und es wird mit dem Versenden der folgenden wöchentlich regelmäßig fortgefahren.

D e c r e t in Sachen des Levi Seligmann Landau von Singhofen, Klägers gegen

Peter Zorn und dessen Ehefrau Wilhelmine geborne Peter von Pohl, Beklagten, wegen Forderung von 40 fl. 48 kr. bedungene Zinsen eines Darlehns von 204 fl. vom 21. Januar 1844 bis dahin 1848, und 2 fl. 38 fr. ältere Kosten.

Abschrift des heutigen Protokolls wird der Mitbe- Ilagten der Ehefrau Zorn mitgetheilt, und beiden Be- tlagten, wovon Peter Zorn unbekannt, wo abwesend ist, aufgegeben, sich

Dienstag, den 10. October l. J.

, , Morgens 8 Uhr

w ^" Einsicht dahier freisteht,

Rechtsnachtheile des Ein­geständnisses und Verlusts der Einreden

Dem Mitbeklagten Peter aDrn s

, . , Zorn wird rualeich eröff­net, daß alle weitere tn dieser 5 1 < £

*r "7* ^w' °"" »ä gemacht werden. y

Nassau, den 14. August 1848.

Herzoglich Nassauisches Amt.

(837) Heye.

Es ist uns ein angeblich von mehreren Bürgern in" (838) Die Commission zur Berathung der gewerblichen Dillenburg unter dem 4. d. M. erlassener Aufruf an "-^ ^------> ----^ '----------- '-

die Bürger Nassau'ö zu Gesicht gekommen, welcher in Beziehung auf die Verhandlungen der Ständeversamm­lung über die Theaterangelegenheit und die Schritte der Stadt Wiesbaden, das Theater zu erhalten, eine Schil­derung voll der perfidesten und gemeinsten Lügen, na­mentlich eine Verleumdung des Stadtvorstandes und eine Aufreizung der Nassauer gegen die hiesige Bürgerschaft liefert.

Wenn auch Jeder, welchem der wahre Sachverhalt bekannt ist, und dem die unlauteren Absichten, welche durch den Verfasser jener Schmähschrift verfolgt werden, nicht fremd sind, nur mit Indignation dieses saubere Machwerk lesen wird; so sind doch viele unserer Nas­sauer Mitbürger da, welchen die Wahrheit noch nicht bekannt ist und welche jenen Verläumdungen Glauben schenken könnten.

An diese ist daher die Benachrichtigung gerichtet, daß der Stadtvorstand bei dem zuständigen Gericht we­gen der strafbaren That, welche sich der Verfasser und Verbreiter jener Schrift hat zu Schulden kommen lassen, Klage erhoben hat und daß er von der strengen Gerech­tigkeit der Gerichte die gebührende Bestrafung des Schuldigen, wer immer dieser auch sein mag, erwartet.

Das Resultat unserer Klage werden wir demnächst veröffentlichen.

Wiesbaden, 11. Sept. 1848.

Der Stadtvorstand

(836)

Zustande des Herzogthums und deren Verbesserung im Wege der Gesetzgebung ladet sämmtliche Gewerbtrei- bende der hiesigen Stadt zu einer Besprechung über die­sen hochwichtigen Gegenstand, insbesondere auch zu einer Berathung über die von dem Handwerker- und Gewerbe- congreß zu Frankfurt entworfenen Gewerbeordnung auf nächsten Donnerstag, den 14. I. M. Abends 7 Uhr, ü dem Scheerer'schen Lokal (Gasthaus zur schönen Aus­sicht) ein.

Die Commissionsmitglieder fügen den Wunsch bei, daß sich ihre Mitbürger und Gewerbegenossen recht zahlreich einfinden mögen, damit die Commission in der Lage ist, die Ansichten und Wünsche der Gewerbetrei­benden vollständig kennen zu lernen und auf dieselben bei ihren demnächstigen Anträgen an die Landes-Regie­rung entsprechend Rücksicht zu nehmen.

Geld - Cours.

Neue Louisdor........... Pistolen............... Preuss. Friedrichsdor....... Holländische Zehnguldenstücke . Randducaten............ Zwanzigfrankslücke........ Engl. Souverains.......... Laubthaler , ganze......... Preuss. Thaler........... Fünffrankenthaler..........

fl.

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2n.cf und Verlag von a ilhelm «vricdrich am Friedrichüplatz. Redaction unter Verantwortlichkeit des Herausgebers Wilhelm ^tiebricb.