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bracht worden, der Neubrnchzehnte gefordert werde, so würde nach dem Entwurf eine unbekannte, aber gewiß nicht geringe Anzahl von Zehn,rechten, welche gegen­wärtig noch nicht anerkannt seien, und in wirlicher Ausübung beständen, später noch immer als Neubruch- zehnte geltend gemacht werden können. Dieses könne nicht in der Absicht des Gesetzgebers liegen weil die Beseitigung aller Zehntrechte Zweck des Gesetzes ski. Um daher das spätere Entstehen von Zehntrech­ten unter diesem Rechtstitel zu verhüten, müße das Verbot weiter und dahin gefaßt werden, daß alle bei der Publikation des Gesetzes nicht anerkannt bestehenden Neubruchzehnten nicht ferner geltend gemacht werden könnten.

Nach verschiedenen von dem Regierungscommissär gemachten Einwürfen gegen das Prinzip wurden, da die Kammer sich diesem bei der Erörterung geneigt zeigte, mehrere Nedaktionsvorschläge gemacht.

Der auf Seite 556 Zn der dritten Spalte ange­gebene Verbesserungsantrag , welcher den Gesetzesent­wurf blos wiederholt, ist daher von dem Abgeordneten Näht in dieser Weise nicht gestellt. Dessen Antrag, sowohl zum ersten Satz des Paragraphen als auch der zum letzten und zwar dieser in dem von Bertram adop- tirten Redaktionsvorschlag des Regierungscommissärs, worin es in dessen statt,welcher n ach Publication rc." heißen mußwelcher vor Publikation rc." wurde mit großer Mehrheit angenommen.

Zur Aufklärung des Vorgangs vom 23. ZunL.

* Montabaur, den 2. Aug. 1848.

Obgleich der Montabaurer ^ Correspondent vom 25. Juli d. J. in Nr. 130 dieses Blattes seine Erzäh­lung eines Vorgangs vom 23. Juni b. J. dahier eine wahre Darstellung des SachverhältnisseS zu bezeichnen beliebt hat, so sehen wir uns doch im Interesse und zur Steuer der Wahrheit zu einer Berichtigung, dieser wahr­haftigen Erzählung veranlaßt.

Auf Rescript des herzoglichen Hof- und Appellations- Gerichts zu Dillenburg hatte das Criminal-Gericht da­selbst das hiesige Amt um Verhaftung und gefängliche Vorführung, dreier der Fälschung Beschuldigten requirirt. Der Herzogliche AmtSfecretär, Herr Zimmermann, hatte darauf in Abwesenheit des Beamten die Weisung ertheilt, die Angeschuldigten gleichzeitig zu arretiren und vorzu­führen.

Alâ die beiden hiesigen Angeschuldigteu arretirt wa­ren, baten sie, sie die Nacht über nach Haus zu entlas­sen, um ihre Sachen zu ordnen. Da ihnen aber daS Ungesetzliche ihres Verlangens erklärt war, fanden sie sich bereit in Arrest zu gehen. Gerade als dies auS- geführt werden sollte, erschienen einzelne Bürger auf dem Amte und verlangten den Angeschuldigten zu gestatten, die Nacht über nach HauS gehen zu dürfen und erboten sich, dieselben zu bewachen. Auch dieses Begehren wurde als unzulässig abgewiesen. Jnmittelst hatten sich um daS Amthaus an 500 600 Menschen gehäuft und daS Amtszimmer zum Erdrücken gefüllt. Jetzt wurde nicht nur daS gestellte Gesuch wiederholt, sondern auch ver­langt zu gestatten, daß die Angeschuldigten nicht durch Reserve geführt, sondern von waffenlosen Bürgern nach Dillenburg begleitet würden, und da auch dieS als unzu­lässig zurückgewiesen wurde, verlangte die Menge gänz­liche Freilassung. Da Herr Amtèsecretär Zimmermann dieS abschlug und die Menge auf's Bestimmteste auf der Freilassung beharrte, da erklärte derselbe, daß er un­ter keiner Bedingung die Arrestanten freigebe und sie ihm nur durch Gewalt entrissen werden könnten, und re- quirirte nun den Major der Bürgerwehr um Hilfe. Die­ser erschien als eben der von einer Reise zurückgekehrte Beamte eingetreten war und erklärte mit mehreren Haupt­leuten , daß sie weder die Einbringung der Arrestanten ins Amtsgefängniß, noch deren gefängliche Vorführung in Dillenburg zugeben würden; indem es nicht erlaubt sei, Bürger von ihren Familien auf diese Art wegzuschleppen, müßten die Leute hin, dann könnten sie auch ohne Be­deckung hingehen, und er, Major Müller verbürge sein Ehrenwort, daß dieselben andern Tags sich zu Dillen­burg stellen würden. Diesem Ansinnen gab der Herr Beamte nach und als er eben die beiden Angeschuldig­ten von hier entlassen hatte, wurde der Dritte eingebracht, die^ Reserve mit Dreck geworfen und vom Volke auch dessen Freilassung verlangt und diese ebenfalls vom Be­amten zugegeben. Wer^sich aber deS andern Tags zu Dillenburg nicht stellte, das waren die drei Angeschul­digten.

An das Herzogliche Amt Limburg war eine gleiche Requisition rücksichtlich Pim dortigen Amte wohnenden Complicen ergangen. Da wurde solche aber in aller Ordnung mtb Ruhe vollzogen.

Kann man ein solches Begehen^ Gesetz achten, wb dem Richter den richtigen Gedanken leihen," heißen? C^ewiß nicht! Vielmehr hat selbst der bessere und größere ^-yeil der hiesigen Bürgerschaft bald darauf sein Unrecht $in£eWn, und hätte das Geschehene gerne ungeschehen

Wenn aber der Verfasser des bezogenes Artikels von reaturen im Nassauer Hof dahier spricht, welche dem pursten das Herz verhärten, so müssen wir diese Aeuße- uing mit Indignation und mit dem Bemerken zurückwei- .' daß wir solche nur als schmutzigen Ausfluß einer zotigen Gesinnungslosigkeit betrachten können, in welche der Verfasser jenes Artikels schon lange versunken und eßhalb auch schon in der freien Zeitung hinlänglich ge­kennzeichnet worden ist. Oder ist vielleicht das"Verdäch­

tigen ehrenwerther Männer, keine Niederträchtigkeit, kein Aufhetze» der Leidenschaften der Menge? oder hat der Verfasser nicht bedacht oder nicht bedenken können, daß er durch solche unwahre Beschuldigungen selbst die Erwerbsver­hältnisse eines Mitbürgers ganz unverdient ohne allen Zweck, als Befriedigung gemeiner Leidenschaften ge­fährdet.

Wie überlassen es der Beurtheilung des Publikums, ob bei einem solchen Manne ehrenhafte Gesinnungen an­genommen werden können, oder ob sich dahinter nicht die Erreichung eigennütziger selbstsüchtiger Zwecke ver­birgt, welche sich durch eine ehrenhafte von wahrer Frci- Heitsliebe beseelten Gesinnung und Handlungsweise nicht erreichen lassen. 21........ 3.

Tagesgeschichte.

Deutsch land.

Großh. Hessen. Mainz, 8. August. Die vor einigen Tagen in der Reichstagszeitung von Robert Blum gegebene Rachricht von dem Rücktritte des Kai­sers Ferdinand von Oesterreich hat sich nicht bestätigt. Wie wir nun hören, hatte der Abgeordnete Berger dieselbe in einem Schreiben aus Wien erhalten, und bei dem Erzherzog-Reichsverweser deßhalb angefragt, darauf aber die Äirtwort erhalten, daß dem Erzherzoge von einem solchen Ereignisse nichts bekannt sei.

(Rhein. Zeilung.)

Frankfurt, 7. August, 5 Uhr Abends. Es ver­breitet sich soeben das Gerücht, daß die österreichische Armee in ihrem unaufhaltsamen Vordringen nicht al­lein Peschiera überrumpelt (offficiell), sondern auch bereits den Po bei Cremona und Piacenza überschrit­ten und Alessandria ohne Schwertstreich eingenommen habe. Auf Karl Alberts Gesuch um einen Waffen­stillstand soll Feldmarschall Radetzky geantwortet haben: Nur in Turin könne er Antwort über, einen Waffen­stillstand ertheilen und dort könne nur über den Frie­den unterhandelt werden." Der Herzog von Genua, Karl Alberts zweiter Sohn (der erwählte König von Sicilien) soll von den Oesterreichern gefangen genoiir-^ men geworden sein. (Fr. O.-P.-A.-Z.)

Kurf. Hessen. Cassel, 6. August. Heute Vor­mittag hat die hiesige Garnison auf dem Forst dem deutschen Reichsverweser in der vorgeschriebenen Form gehuldigt. Der Kurfürst stand selbst an der Spitze der Truppen und brachte zuerst dem Reichsverweser mit gezogenem Degen ein lautes Hoch, in welches die Mannschaft cinstimmte, sodann dem Kurfürst ein Hoch brachte und nach einmaligem Defiliren sich zur Stadt zurückbegab.

Hanau, 7. August. Die von dem deutschen Reichsministerium angeordnete Huldigung für den Erz- herzog-Reichsverweser wurde gestern auch von unserer Garnison in geeigneter Weise vollzogen, und empfing das Militär gleichzeitig die deutschen Farben an Fahne und Czacko. Die Bürger unserer Stadt bekundeten ihre lebhafte Theilnahme an diesem für ganz Deutsch­land so wichtigen Tag durch festliche Ausschmückung der Häuser mit deutschen Fahnen, wie Nachmittags durch ein Volksfest zu Wilhelmsbad.

Baden. M a n n h e i m, 2. August. (Dr. Hecker.) Schon öfters wurde in öffentlichen Blattern gesagt, daß Hecker im Monat September Europa verlassen und nach Amerika auöwaudern werde. Aus guter Quelle kann ich Ihnen diese Angabe bestätigen. Hecker sieht sich von mancher Seite getauscht, und scheint das Zutrauen auf einen großen Theil seiner Anhänger und so auch auf einen glücklichen Erfolg seines Uuter- nehmens verloren zu haben. Sein körperlicher Zustand ist leidend, und seine Stimmung mehr eine gedrückte als heitere. (Schw. M )

Oesterreich. Wien, 3. August. (Besorgnisse we­gen der aus Innsbruck zu erwartenden Antwort.) Bangen Blickes sieht man den nächsten Tagen entgegen. Die Atmosphäre Wiens ist drückend schwül. Daran ist die Ungewißheit Schuld, welche Antwort die Abge­ordneten von Innsbruck zurück bringen werden. Ge­faßt ist man wohl auf Alles, und die Krisis, welche eine verneinende Antwort herbeiführen kann, würde ruhig überstanden werden. Aber die ferner liegenden Folgen sind es, welche den Wiener beunruhigen. Die Stellung, in welche die Dynastie alsdann zum Volke käme, würde zuletzt doch nur zu einer gewaltsamen Lösung der österreichischen Angelegenheiten führen kön­nen. Die Rückschrittspartei scheint einen Schlag vor­bereiten zu wollen für den Fall- daß eine Antwort verneinend ausfallen sollte. Die aufreizendsten Placke gegen den Sicherhcitsauöschuß, gegen die Juden pran­gen seit gestern wieder an allen Gasseneckcn. Der Zuschauer" (Edersberg) hatte gestern sogar die Frech­heit, den Rücktritt unseres geliebten Ministeriums und die Ernennung Stadions (!) zum Miinsterpräsidenlen als eine Haupibedingung anfzuftellen, unter loelcher der Kaiser zurückkommen könne. Ferner wünschte er die Auflösung deS Sicherheilsansschuffes, der akademi­schen Legion und Reorganisation der Nalionalgardc. Gestern Abend bat sich, wie es heißt, eine Schaar von 600 Leuten auf den Kahlenberg begeben, wo Edersberg wohnt, und ihm eine Katzenmusik gebracht. Die freu ßnnige Presse (selbst die radikalste) hat es sich dage­gen zur Aufgabe gemacht, zur strengsten Ruhe und Ordnung zu ermahnen, es möge kommen, was da wolle, und sie wird gewiß siegen.

DasJournal des österreichischen Lloyd" be­richtet aus Verona vom 29. Juli:In der verflossenen

Nacht passirte hier der Herzog von Modena, welcher ich in seine Staaten begibt, um wieder die Zügel der Negierung zu ergreifen."

Wien, 2. August. (Katzenmusiken.) Heute Nacht war hier in der Alservorstadt die Ruhe auf eine äußerst betrübende Weise gestört worden und zwar in Folge der Verweigerung des Trauergeläutes von toeite des Pfarr­geistlichen für einen armen Studirenden der akademi­schen Legion. Die Mutter des Verstorbenen konnte die tarmäßigen Leichenkosten nicht bezahlen und beschränkte sich daher auf die einfachste Leichenfeier. Dem Verstor­benen gaben einige Compagnien der akademischen Legion mit Waffen die letzte Ehre. Einige von diesen ver­fügten sich zu dem Pfarrverweser des MinoritenklosterS gegenüber dem allgemeinen Krankenhause mit der Bitte, er möge ein paar Glocken läuten lassen, welches der­selbe jedoch nicht that, indem er auf die bestehende Tare mit den Worten hinwies, er müsse dieselbe an daS Schottenkloster abgeben. Unterdessen hat das Leichen- begängniß um 6 Uhr Abends begonnen, als sich auf einmal eine große Masse Menschen vor dem Kloster versammelte, darunter viele aus der Arbeiterklasse. Einige von diesen drangen auf den Thurm und läuteten un­gefähr eine halbe Stunde sämmtliche Glocken. Wäh­rend dessen lief eine ungeheure Volksmenge zusammen und machte dem Kloster eine furchtbare Katzenmusik, welche bis gegen 7 Uhr fortdauerte, worauf es ruhig zu werden begann. Auf einmal kamen 1520 Mann Kavallerie der Natiynalgarde, welche in die Masse ein­sprengten, wodurch mehrere unter die Pferde gerieten und einige, jedoch nicht bedeutend, verletzt wurden. Jetzt brach der Sturm -erst los. Einer dhr Gardisten wurde vom Pferd herabgerissen und thätlich mißhandelt. Einem andern wurde sein Pferd mit Messern gestochen. Da auf diese Weise die Kavallerie nichts ausrichtete, zinußte sie unter dem Gespött der Haufen abziehen. Auch meh­reren Kompagnien der Nationalgarde zu Fuß, welche inzwischen herbeieilten, gelang es nicht, die Ruhe hcr- zustellen und zogen ebenfalls ab. Mehrere Verhaftete mußten wieder freigelassen werden. Jetzt begann diese Katzenmusik von Neuem, in noch gräßlicherer Weise. Die Fenster des Klosters wurden zertrümmert und mußten beleuchtet werden. Mehrere Studenten redeten vom Fenster herab, man hörte sie nicht an. Unterdessen ward es halb 10 Uhr und der Tumult dauerte noch immer fort; es ward AUarm geschlagen. So oft eine Fen­sterscheibe zertrümmert war, erscholl donnernder Beifall. Es wurde halb 11 und noch immer war keine Garde ausgerückt. Erst gegen 11 Uhr kam eine schwache Com­pagnie, welche sich natürlich ruhig verhalten mußte und mit guten Worten die Versammlung aufforderte', aus­einander zu gehen, was ihr gegen 2 Uhr Morgens gelang. Man begreift nicht, warum so wenig Garden ausgerückt waren. Heute stehen noch immer Menschen- maffen vor dem Kloster und schauen die zerschlagenen Fensterscheiben an. Der Psarrverwefer muffte heute Vormittag auf Verlangen ein Seelenamt für den Ver­storbenen unentgeldlich abhalten. Heute Abend vermuthe, man eine ähnliche Demonstration.

Innsbruck, XL August. Privatbriefen zufolge herrscht in Mailand große Bestürzung, die Nobili sind größtentheils in die Schweiz und nach Florenz geflohen, der Präsident Casati soll vom Volke festgenommen worden sein, und 14 Millionen Lire will man; den Siegern zur Hintanhaltung feindlicher Maßregeln an­bieten. Auch soll Karl Albert den Lombarden verspro­chen haben mit erneuerter Kraft wieder den Krieg auf­zunehmen. Heute traf der Präsident des österreichischen Reichstages mit 11 Deputaten hier ein, und man will wissen, daß der Kaiser am 10. d. M. denn doch nach Wien sich begeben werde.

Preußen. Berlin, 5. Aug. (Friedensaussichten.) Ich beeile mich, Ihnen mitzutheilen, daß, wie es scheint, günstige Nachrichten über die schleswiger Affaire einge­laufen sind. Man hofft einen baldigen Frieden. Es Handelt sich, wie sie wissen, nur darum, daß die Ernen­nung des ReichsverweserS Dänemark notificirt werde. Andererseits entsprang die Indignation des Ministers v. Schmerling nicht sowohl der Sachlage selbst, als der scheinbar beleidigenden Regierung Dänemarks, die Cen­tralgewalt anzuerkennen. Wenn sich nun all diese Miß­verständnisse ausgleichen, kann noch Alles gut werde«. Beharrt man in Frankfurt auf der Fortsetzung des Krieges, legt man den Artikel desNational" ad acta, rechnet man auf eine in diesem Augenblicke schwer zu erreichende Allianz mit Frankreich man denke an Posen und Ita­lien: dann stehen dem Vaterlande die äußersten Ge- fahren bevor. Wir vertrauen auf die Weisheit des Par­laments.

Schweidnitz, 1. Aug. Gestern Abend ist in un­serer Stadt von Neuem die Ruhe gestört worden. Ge­gen 9 Uhr knallten Büchsen in der Stadt. Man er­zählte, daß nach der Kaserne, wo das Füsilierbcitaillon deS 22. Regiments sich befindet, ans dem gegenüberstehenden Hause ein Schuß gethan worden sei. DaS Feuer wurde aus der Kaserne erwiedert, die Frau eines Bürgers ge- törtct, ebenso wurde ein Artillerist in Civilklerdung er­schossen, wir wissen nicht genau, von wem, ein anderer Mann verwundet. Die Nacht verging ruhig, Patrouil­len durchstreiften die Stadt. (Bresl. Z.)

Dresden, 4. August, (Dreöd. Journ.s Nachdem in G^ra Unruhen ausgebrochen waren, hatte sich, wie bekannt, die dortige Regierung an die unsrige gewendet. Staatsminister Oderländer und General v. Buttlar gin­gen in dieser Sache nach Gera. Die sächsische Regie­rung machte über die getroffenen Maßregeln Mittheilung nach Frankfurt und eS ist darauf Staatsminister Ober­länder von der ReichSgewalt zum Commiffär ernannt