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nächst ziehen, auch überlassen werden, den AblvsungSdetrag in ihren eigenen Mitteln zu suchen, wobei cs sich übrigens von selbst versteht, daß es dem Staate obliegt, den minder vermö­genden Abgabepflichtigen den erforderlichen Credit zur Aufbrin- güng der Ablösungsbeträge auf geeignete Weise zu verschaffen.

Wir haben zwar das Vertrauen zu dem rechtlichen Sinne der Mehrzahl unserer Mitbürger, welche Besitzer zehnt«, zms- oder gültpflichtiger Liegenschaften sind, daß die Gesinnungen, die in den Petitionen ausgesprochen werden, welche wir bekämpfen zu müssen glauben, ihnen fremd sind; wir wissen sehr wohl, daß jene Ansprüche nicht sowohl dem Eigcnuutze der Abgabepflichti- gen, als vielmehr dem Eigenutze einiger Wühler ihren Ursprung verdanken, die zu rein egoistischen Zwecken die Leichtgläubigkeit ihrer Mitbürger durch falsche Vorspiegelungen ausbeuten; es ist unS nicht unbekannt, daß selbst die Unterschriften unter jenen Petitionen theilweise nicht in der Zustimmung der Unterschrie­benen, sondern in der Unkenntniß derselben über deren wahren Inhalt ihren Grund haben.

Wir finden uns eben aus dem Grunde, damit nicht Still­schweigen als Billigung der in jenen Petitionen erhobenen An­sprüche angesehen werden möge, zu der Erklärung veranlaßt:

1) daß der Versammlung der Volköabgeordneten die Befug- nifi nicht zusteht, durch unentgeltliche Aufhebung der Zehn­ten, Grnuvzinsen und Gülten, welche Korporationen oder Privatpersonen zustehen, die bestehenden Privatrechte zu verletzen.

2) daß dieselbe nicht befugt ist, durch unentgeltliche Aushe­bung solcher Abgaben, welche dem Fiscus zustehen, Na­tionaleigenthum zu verschenken;

L) daß es die Pflicht ver Versammlung der Voltsabgeord- ueten ist, möglichst bald die Erlassung eines Gesetzes zu bewirken, wodurch die Aufhebung der Zehnten, Grund­zinsen und Gülten, selbst gegen den Willen der Berech­tigten und der Verpflichteten, gegen eine von den letzte­ren zu leistende billige Entschädigung verfügt, und für die Zukunft eine jede Art der Coustituirung einer solchen Abgabe als dinglicher Last für unwirksam erklärt wird.

Dillenburg, den 20. Juni 1848.

Stimme aus der Provinz.

XAus dem Amte Rennerod, den 29. Juni.

Der ArtikelHeyopopeyo-Verein in Wiesbaden" in der Nassauischen Zeitung Nro. 100 hat hier großes Vergnügen hervorgerufen. Wir statten dem Herrn Ver­fasser desselben hiermit unseren herzlichsten Dank da­für ab.

Dem Verein fürFreiheit, Gesetz und Ordnung" (Eiuschläferungeverein) will sich hier Niemand an- schließen, weil die hiesigen Bürger Freunde der Frei­heit, Wahrheit, des Rechts und des Fortschritts sind. Wir harren der Dinge, die von Frankfurt kommen werden. Am liebsten wäre uns, wenn eine demokra­tische Monarchie in den einzelnen Staaten und eine starke Centralgewalt für ganz Deutschland hergestellt würde.

Uebrigens können wir den Herren Mitgliedern des Vereins fürFreiheit, Gesetz und Ordnung" zum Troste sagen, daß wir keine Communisten sind!! r.

Tagesgeschichte.

Deutschland.

Oesterreich. Wien, den 24. Juni. (Geheime Correspondenz.) Das k. k. Hauptzvllamt hat eine ge­heime Correspondenz zwischen dem Fürsten Metternich in London und einer Reihe hiesiger Aristokraten ent­deckt, welche durch Herrn Herz, Associe des Bankhauses Arnstein und Eskeleö, vermittelt ward. Das Haupt- zollamt faßte die Sache lediglich als eine Beeinträch­tigung deS PostgefäUs auf und folgte die mit Beschlag belegten Briefe nach Erledigung der Strafgelder un­bedenklich aus.

Wien. (Festung Palma nuooa]. Durch telegra­phische Depesche von Cilly geht die erfreuliche Mel­dung des F. Z. M. Graf Nugent ein, daß die Fest­ung Palma nuova sich am 25. Juni ergeben hat, wodurch nicht allein ein kostbares Kriegsmaterial, nämlich der Belagerungs-Park der Armee in Italien, wieder in unsern Besitz gelangt, sondern auch die Com- munikations-Linie des Heeres völlig frei wird.

Prag, den 26. Juni. (Belagerungszustand. Ver­schwörung.^ Mehr als zwanzigtausend Menschen sind während der SchreckenSlage entflohen; ein Theil ist wohl wieder zurückgekommen, aber die Meisten ziehen wieder fort, nachdem sie so viel wie möglich ihr HauSwesen geordnet. Wie lastend und traurig aber auch der fetzige Belagerungszustand ist, so müssen wir doch seine Dauer wünschen; denn die Unthat lauert darauf, um Rache zu nehmen! Ja, wir ha­ben Grund zu fürchten, daß wenn der Belagerungs­zustand aufhört, die Rebellion wieder beginnt. Alle Waffen sollen ausgeliefert werden; die Gutgesinnten kommen Dem nach, aber Die, welche sie gegen uns wenden werden und darauf vielleicht schon sinnen, be­halten sie. Und wie drohend sieht e» Jm Land aus. Im czaSlauer Kreis Aufruhr und das Standrecht ver­kündet. Prager Gesindel wollte in Schlan die große Fabrik zerstören; Infanterie nebst zwei Kanonen ging von hier dahin ab; das hat nicht genügt, denn gestern mußte noch Reiterei nachkommen. Sendlinge treiben sich im Lande herum und wiegeln auf. Nachdem Fa- ster unter Hurrahgeschrei der Soldaten eingebracht, wurde erst am 23. Juni Hausuntersuchung bei ihm galten. Auch im Museum sind wiederholte Nach­forschungen gehalten worden. Die größere Zahl der verhafwlen Verschworenen sitzt im Schlosse; wir wissen nicht, welche Beweise gegen dieselben vorliegen und ^ weit die Untersuchung gediehen; Das aber ist ge- v> und bekannt, daß die Proscriptionslisten, auf de- yen vor Allem die Deutschen, dann überhaupt die Be­amten und ein Theil des Adels verzeichnet waren, aufgefunden sind. Merkwürdig ist, daß die DD. Tro­

jan und Brauner, die verhaftet waren, gegen Ehren­wort ßnigegeben worden sind. Was für ein verwe­genes Spiel hat doch ein Theil unsers Adels, unsers deutschen Adels gespielt, wie schloß er sich den Czechen an und wie ist er wieder vor ihnen und ihren Planen erschrocken zurückgewichen! Leo Thun nahm die Ver­antwortlichkeit der provisorischen Regierung, die aus Czechomanen zusammengesetzt war, auf sein Haupt, der Kaiser hat sie nicht anerkannt, das Ministerium wollte sie zur Verantwortung ziehen; wir können nicht beur­theilen, wie sie mit Anlaß zu dem Aufruhr gegeben; wie sieht es mit der Verantwortlichkeit Leo Thun's aus, der fetzt wieder der Gubernialpräsident ist? Ich meine, den Abel trifft ein großer Theil der Verantwor­tung, daß das Czechenthum, das Slawenthum so furcht­bar drohend sein Haupt heben konnte. Es hieß, daß heute Maur, der Mörder der Fürstin Windisch- grätz (früher Jäger bei dem Fürsten, in der letzten Zeit zu den Technikern gehörend), und der Jägerhaupt­mann Brezensky, der mit der Slawamütze auf .dem Kopse von Station zu Station den Aufruhr predigte, erschossen werden sollen. (L.Z.)

Pest, den 24. Juni. [Der Krieg. Die Illyrier. Verhaftung. Attentat gegen Kossuth.s Heute gingen zwei Bataillone des ersten Regiments des Freiwil li gen cor ps, 2400 M. stark, auf Dampfschiffen nach der untern Gegend ab, nachdem sie auf dem Neumark­platz unter feierlichen Ceremonien den Fahneneid ge­leistet, Eine unübersehbare Volksmenge hatte sich ein= gefunden, um den Freiwilligen das Lebewohl zuzurufen. Eine begeisterte Kriegsstimmung herrscht in allen un­garischen Blättern. Die Comitate, welchen das Mi­nisterium die Mobilmachung von 40,000 Nationalgar­den anbefohlen, thun das Dreifache. Das Pesther Co- mitat stellt anstatt 3000 15,000 M., das bacser Co- mital 20,000 M. w., sodaß gegen 130,000 National- garden unter Waffen stehen werben. Eine solche na­tionale Kraftentwickelung, wenn sie einmal aufs Schlacht- feld geleitet wird, dürfte sich dann schwerlich mit der Dämpfung des illyrischen Aufstandes begnügen, und wir können im Interesse der erblichen Dynastie nur wünschen, daß der KriegSdämon in Ungarn wo mög­lich wieder gebannt werden möge. Aus Peterwar- dem wird gemeldet, daß dort in der äußern Stadt die kaiserliche Fahne ausgesteckt worden. Aus Innsbruck kam der Adjutant des Commandanten von Peterwar- dein, Feldmarschalls v. Hrabowskp, mit den königlichen Proclamationen an die Serbier, Kroaten und Slawo- nier zurück. Gegen Hrabowskp ist hier das Mißtrauen laut, und das Ministerium wird ihn auch so viel als möglich umgehen.

Gestern wurde hier der vom prager Slawonencon- greß zurückgekehrte serbianische Advokat Sztajakovich verhaftet. Es wohnen hier und in Ofen gegen 10,000 Serbianer ober Raitzen, und die Polizei soll einer illp- rischen Conspiration auf die Spur gekommen sein, welche ihren Herd in einer griechischen Kirche aufgeschlagen, und an deren Spitze eben der genannte Advokat ge­standen haben soll. Man setzt damit einen angeblichen Mordversuch gegen den Finanzminister Ludwig von Koffuth, welcher aus Gesundheitsrücksichten außerhalb der Stadt Ofen wohnt, in Zusammenhang. Bon die- sem Attentat ist bis jetzt nur so viel gewiß, daß eine etwa 18 Mann starke Bande in die Wohnung Kossuth'e eindringen wollte, auf den ersten Lärm aber sich aus dem Staube machte. Ob es Serbianer gewesen, ist noch nicht constatirt.

Preußen. Berlin, 1. Juli. (Reserven nach Schleswig-Holstein. Der Adreßentwurf. MajcstätSbelci- digung. Arbeiter nach der Ostbahn befördert.^ Gestern kamen mit der oderfchlesifchcn Eisenbahn 200 Mann Kriegsreserven der Garde hier an; sie sind nach Schles- wia-Hvlstein bestimmt.

Die Adreß-Commission hat vorgestern einstimmig beschlossen, den Adress-Entwurf fallen zu lassen. Hoffent­lich wird daS Ministerium damit übereinstimmen.

Der Studiosus Moneke ist gestern wegen der, in einem von ihm verfaßten Pamphlet (einer Thronrede) enthaltenen MajestätSbeleidigung , nach dem Antrag des StaatSanwaltS, von dem Criminalsenat des Kammerge­richts zu dritthalbjähriger Festungshaft und wegen Man­gels an patriotischer Gesinnung zum Verlust der Na- tional-Cocarde verurtheilt worden.

Herr Monecke hat sich selbst vertheidigt.

Gestern Morgen sind wieder mehrere hundert Personen, welche als Erdarbeiter bei der großen Ost­dahn beschäftigt sein wollen, mit der Stettiner Eisen­bahn abgegangen.

Berlin, 28. Juni. (Plaeate. Zeughausangelegen- heit.) Die Stadt ist ruhig, obwohl das Barometer der Bewegung, die Placatenliteratur, seit gestern bedeutend im Steigen ist. Ein Riesenanschlag von Held spricht von einer Radicalreform der Erwerbsverhaltnisse und fordert zur Bildung eines Vereine auf der dem Staat die Mittel und Wege, eine solche Reform zu bewirken, an die Hand geben soll.Die Person des Königs ist gefährdet!" ein Aufruf an die Provinzen , ferner eine Erklärung des Magistrats gegen den demokratischen Club wegen der projectirren Pikenbewaffnung, endlich der Maueranschlag eines Hrn. v. Kittlitz.Berliner, seid auf der Hut!" der vor öffentlichem Spektakel warnt, damit den Feinden der Freiheit nicht in die Hände gearbeitet werde, sammeln die Leute an den Ecken und um die Bäume der Lindenpromenade zu zahlreichen Haufen. Die pariser^Nachrichten, von Er- trablattsabrikanten rasch dramatisirt und verbreitet, tra­gen zur Nahrung der Erregtheit nicht wenig bei. Dazu

komnu eine zweite Erklärung, des Magistrats, in wel­cher q »gezeigt ist, daß gegen Den demokratischen Elud wegen frechen, unehrerbietigen Tadels der städtischen Behörden bei der Staatsgewalt denuncirt sei. Das Publikum sieht in dieser Angelegenheit nur den Anfang und das Ende. Der Anfang ist die durch de» Club bewirkte Brodvertheilung, das Ende seine Bestrafung. In den Augen der Bevölkerung hebt das den Magi­strat eben nicht. Der Club bereitet eine Entgegnung vor, in der er den Nachweis führt, daß der Magistrat Leute, die mit Brodkarten versehen waren, zvrückweisen mußte, weil die Mittel nicht ausgereicht hätten. Die Leute waren dadurch auf die Privatwohlthäiigkeit hin­gewiesen. Ueber die Zeughausangelegenheit werden jetzt die verschiedensten Gerüchte laut. Es ist schwie­rig, hier Unglaublich und Wahres zu scheiden. Wir geben was wir hören und ganz so wie wir es hören: die gegen Hrn. v. Natzmer eingeleitete Untersuchung soll ergebe» haben, daß das Attentat gegen daS Zeug­haus ein angelegtes Eomplot gewesen ist, dessen Grund nicht im Volk und in der demokratischen Partei, son­dern in der Reaction zu suchen sei. Das Eomplot soll bis in die höchsten Regionen reichen und Herr v. Natz- mer selbst eingeweiht gewesen sein. Wir müssen es Je­dem überlassen, was er Hcervon glauben will.

Stettin, 29. Juni. (Einlaufen amerikanischer Schiffe in Swinemünde.) Am 27. sind 2 amerikanische Schiffe, von der Blokavefregatte ungehindert, in den Hafen von Swinemünde eingelaufen. Die nachdrückli­chen Vorstellungen, wenn nicht gar Drohungen des in Kopenhagen residirenden Gesandten der Vereinigten Staa­ten haben allein den beiden Schiffen den Geleitsbrief auögewirkt. Beide Schiffe haben übrigens Zucker gela­den und als solche einen sehr großen Suvdzoll zu zah­len gehabt.

Stettin, 29. Juni. Aus ganz sicherer Quelle erfahren wir so eben, daß die wohl absichtlich au»» gesprengten Gerüchte über Ansammlung russischer Trup­pen an der preußischen Gränze theils übertrieben, theils ganz unwahr sind. Zwischen Polangen und Georgen­burg an der Memel stehen jetzt noch nicht mehr Trup­pen, als im vorigen Jahre; und auch rückwärts bis St. Petersburg sind fast keine Dislocqtions- Verände­rungen yorgekominen. Durch Kowno sind in der letzte» Zeit ebenfalls nur ganz unbedeutende Truppen-Adthei- lungen marfchirt. Im ganzen Königreich Polen sollen überhaupt nicht mehr als 6080,000 Mann Russen stehen, mit denen selbst der zuversichtlichste Feldherr keinen Angriffskrieg gegen Deutschland wagen würde. Die im Innern Rußlands stehenden Corps sind aller­dings auf den Kriegsfuß gesetzt und näher an die polnisch-russische Gränze herangezogen worden; nament­lich sind die drei zur sogenannten activen Armee ge­hörenden Corps längs des Dniepers diSlocirt. Doch ist auch dies nur eine nothwendige Vorsichtsmaßregel, um nicht durch einen Angriff überrascht zn werden, zu dem ja so laut aufgefordert wird. Man soll in St. Petersburg so fern von Kriegsgedanken sein, daß das dortige Cabinet sich die größt? Mühe gibt, den däni­schen Krieg zu beenden, und namentlich der Kaiser sehr aufgebracht darüber sein soll, daß die Dänen am 29. v. M. den Angriff auf Sundewitt unternahmen, trotzdem, daß die Bundestruppen durch ihren Rückzug au« Jütland den Friebeneabschluß erleichtert hatten. Es sollen in diesem Sinne den beiden außerordentlichen Abgesandten Dänemarks und Schwedens, welche sich jetzt in St. Petersburg befinden, sehr ernste Milihellungen .gemacht worben sein.

Königsberg, den 28. Juni. Auf der russische» Gränze bei Memel sollen, wie man eben vernimmt, ver­mehrte russische Truppen angelangt sein, zum Theil au» Baschkiren bestehend, und, wie sie sagen, zur Reserve gehörend. Sie sind angeblich weiß gekleidet, weiß be­mäntelt und reiten weiße Pferde. (?)

Sachsen. Dresden, 28. Juni. (Das demokra­tische Princip der künftigen Landesverfassung von der Kammer angenommen.] Endlich hat die zweite Kammer ihre eigentliche Aufgabe, weßhalb sie zusammenberufeu, das neue Wahlgesetz, in Berathung genommen. Die Commission hat in ihrer Mehrheit den RegierungSent- wurf abgewiesen und Anträge gestellt, welche das rein demokratische Princip der künftigen Landeeverfassung zu Grunde legen. Die Kommission verlangt Aufhebung der ersten Kammer, direkte Wahlen, Ausschluß aller Hof- und Staatsbeamten, Leitung der Wahlen durch die Ge­meinden, jährliche Landtage und jährliche Wahlperiode.

Schleswig - Holticinische Angelegenheiten.

Kiel, 27. Juni. Ein Sonnmgsgerüchl, daß näm­lich England an Dänemark wegen Beendigung des Krieges ein Ultimatum gestellt habe, nach welchem Schleswig »»getheilt unv ungetrennt von Holstein blei­ben, in den deutschen Bund ausgenommen, nur die Personal-Union der Herzogthümer mit Dänemark fort- bestehen, der Prinz Ferdinand Statthalter in den Her, zogthümcrn werden und die provisorische Regierung dessen verantwortliches Ministerium bilden solle, hat noch keine Bestätigung erhalten.

Aus Kiel, 27. Juni, läßt sich d.eD. A. Z." auâ ganz zuverlässiger Quelle berichte», daß die Frit- denSunterhandlungen mit Dänemark jetzt definitiv abge­brochen sind. Hoffentlich wird jetzt endlich der Krieg mit der Energie geführt werden, mit welcher man ihn gleich anfangs hätte führen müssen, um ihn glücklich be­endigt zu sehen. AuS Kopenhagen erzählt man sich hier fabelhafte Gerüchte: Orla Lehmann sei gehängt, Tscherning geflüchtet.

Flensburg, 27. Juni. Schon seit lange hörte