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, eine constMtionelle 'eine Kanonen in der

dem nassauischen Fürstenstamme zu halten/ Dieses Gefühl, was die ganze Versammlung durchdraug, be­kundete sichln wahrhaft erhebender Weise in Vielfache» Reden, namentlich in der Ansprache eines unserer besten Mitbürger des Herrn Schülinspectors Ebenau. Hin­gerissen von seinen Worten, schwuren die Versammel­ten, mehr als tausend Mäimer, durch Aufheben ihrer Rechten, ihrem Fürsten Adoff unverbrüchliche Treue, welche seit dem Tage des 4. März in jedem braven Herzen des Nassauischen Stammes wohnt, und doeumentirten dies durch ihre Unterschrift zu dem Programme der eonstitutionell - monarchisch Gesinnten, welches die Ge­sinnungen der ganze» Versammlung aussprach. Auch hier waren in den Tagen vorher die Wühlereien und das Agitiren der sogenannten Republikaner durch die Presse an das Licht des Tages getreten. In dem Dunkel ihrer mitternächtlichen Versammlungen im Nero- thale wurden Proclamationen fabricirt, deren einedie wichtigsten Fragen der Gegenwart" von demComitë der Republikaner-Gesellschaft" unterschrieben, ihre Ab­icht bekundete. Die Freie Zeitung hat sich zum Träger dieser Proelamation unter das Volk hergegeben;

urch Emissäre wurde sie außerdem weit und breit unter den Landbewohnern verbreitet. Der Geist der gestrigen Bürgerversammlung bewies es inzwischen, » die sogenannten Republikaner nur ein für sie gefährliches Spiel treibe». Die Landbewohner wollen, oie wir hören, ihre Emissäre, wenn sie mit neuen )roclamationen kommen, fühlbar die Lust zu ähn-

des gemeinsten Hasses gegen unseren König Eingang und Billigung; nun vergißt man, daß Oesterreich auf dersel­ben blutigen Wegen, wie Preußen, e.ne constiürt onelle Monachie geworden ist, und Laß ftme KanE in d.r Lombardei noch heute gegen die Frechck donnern, nun ist das Thatsächlichste so gut w>e M nicht mehr da, das daß durch den d8. März kein einziger von den- überwiegenden und fast zwingenden ®rnb^ Kaiserschaft des Hauses Hohenzollern sprechen, beseitigt oder nur geschwächt worden ist. Diese Gründe find be­reits schon vielseitig erwogen und erörtert worden; es sei uns aber vergönnt, noch einige, d,e übersehen oder doch nicht genug betont worden sind, hier hervorzu-

$ mi&t Oesterreich, das sich gegen die Reformation des 16. Jahrhunderts verschlossen hat, ist der Boden, dem die Freiheitsideen, die gegenwärtig die Triebkraft der Geschichte find and die Welt bewegen, entkeimt und auf dem sie erwachsen und reif geworden sind, und eben deßhalb ist Oesterreich auch schon seit langen Zeiten nicht mehr der Boden gewesen, auf dem dre Geschichte Deutsch­lands, zumal die innere, wesentlich gespielt hat; dieser Boden war und ist das protestantische Deutschland und in demselben besonders Preußen. Soll denn nun Oester­reich, in welchem jene große Ideen eben erst zum Durch­bruch kommen, das, wenn eS auch seinen Metternich nicht mehr ertragen mochte, doch seine Jesuiten noch er­trägt, und den Grundsatz vollkommener Religionsfreiheit noch nicht einmal zu proclamiren wagt, daS mit bei­den -Füßen noch im Mittelalter steck und noch weit, weit hinter uns zurück ist, an unsere spitze treten? Das hieße doch, daâ hinterste zuvorderst und daS Unterste zu oberst kehren. Und welche Begierde hat in Oester­reichs Politik stets vorgeherrscht? Der unersättlichste Län­derdurst. Zuerst HauSpolitik, dann Staatspolitik! Nun, der Länderdurst ist noch nicht gestillt; die Staatspolitik steht immer noch hinter der HauSpolitik zurück, und wie man in Wien die Freiheit und das Recht auch setzt noch versteht, nachdem man sich scheinbar und nothgedrungen zu ihnen besannt hat, das ist unvermuthet an'S Licht getreten. Oesterreich will Galizien losgeben und wieder zu Pole» thun, wenn ganz Polen sich an den Kaiser von Oesterreich überliefert. DaS HauS Habsburg streckt die Hand nach der polnischen Krone auS! Eine so selbstsüch­tige Politik, sie opfert sich dem deutschen Vaterlands nicht auf, sie würde ihm verderblich werden, wie sie ihm bereits seit Jahrhunderte» verderblich geworden ist. Endlich, wer mag es leugnen, daß daS HauS Habsburg in der Degeneration begriffen ist? Ein deutscher Kaiser aber muß auch persönlich an Leib und Seele em ganzer Ma»» sein. DaS Gegentheil, zumal, wenn sich's wie­derholte oder gar Regel wäre, würde weder dem Inte­resse noch dem Ansehen ^éß deutschen Reiches entsprechen, wurde ihnen geradezu den größten Abbruch thun.

Wie nun aber auch die Mehrzahl der in Frankfurt jetzt.tagenden Männer stimmen mag, wir Preußen erwar­ten von ihnen Allen, ohne Unterschied, daß sie unser Na­tionalgefühl achten und schonen; und von unseren eigenen Deputirten fordern wir; daß sie, sollte dieS Gefühl da­durch, daß der pöbelhafte und brutale Geist, der in ba­dischen Blättern todt, auch in Frankfurt laut würde, irgendwie verletzt werden, alsdnun thun, was ihre Pflicht und ihres Amtes ist. Hingebung au'S deutsche Vaterland bis in den Tod, Hingebung bis da­hin, daß Preußen in Deutschland aufgeht! Aber Hingebung aus der Grundlage der Wah­rung unserer Ehre und der Treue gegen unser FârsteuhauS. Sonst nicht! Auf Schande und Verrath baut sich die Größe und daS Glück de-S deutschen Vaterlandes nimmer auf!

* Wiesbaden, 8. April. Gestern fand hier im Gasthof zum Adler eine großartige Bürgerversammlung Statt. Sie hatte den Zweck, ihre Gesinnung für die Errungenschaften des 4. März offen und entschieden zu manifestiren:Fest und treu mit Gut und Blut an

ichen Missionen benehmen und die Zettelträger einfau' gen. Der Hauptheld der Republikaner, Diepenbrock, at gestern, wie wir hören, das Hasenpanier ergriffen.

Er war eine Säule der Freien Zeitung als deren ersten Mitgründer. Die Redactoren schienen sich ver­uneinigt zu haben, und Diepenbrock trat vor ca. 14 ^agen von der Mitredaction ab. Trotzdem lieferte die Freie Zeitung von seiner geistreichen Feder noch Artikel mit Kraftbrühen; namentlich auch eine sogenannte Adresse an König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen Ob die freie das Land noch lange nach Diepen- brocks Entfernung mit ähnlichen Artikeln beglücken wird? wer kann es behaupten.

Berlin, 27. März. (Eine Denkschrift vom 17. März d. I.) (D. Z.) Vorläufig mögen Andeu- ungen genügen über die im Manuscript gedrucktepoli- ische Denkschrift v. 17. März 1848 über die frz. Fe- >i«ar-Revvlution und ihre Folgen für Deutschland," welche von einem der hellsichtigsten deutschen Staats­männer herrührt. Im ersten Abschnitt behandelt sie die französischen Ereignisse, kritisirt mit eminenter Schärfe die Juliwirthschaft, untersucht die Lebensfähigkeit der ein­geführten republikanischen Form, erklärt die Ebenbürtig­keit aller Staatsformen gegen den Hochmuth irgend einer bestimmten Form, und die Nationalität als daS große Princip der Zukunft für das friedliche Nebeneinander­wohnen der Nationen und ihre dauernde Befriedigung auf ihre einzig und wahrhaft natürlichen Grenzen. Der zweite Abschnitt bespricht Deutschland und die Politik Preußens. Hier ist der leitende Grundsatz:die Er­weiterung und Erhebung Preußens zu Deutschland," diese weltgeschichtliche Thatsache werde sich auS der gegenwär­tigen Krisis oder nie ergeben.Wir sind in der elften Stunde!" Wenn Preußen sich zu Deutschland erweitern soll, so muß sein Landtag sich zum Parlament erfüllen und erheben, bedarf hiezu weiter Nichts, als daß man die Thüre des (konstitutionell reorganisirten!) Der. Landtags nicht verschließe, sondern offen halte als Einladung zur Theilnahme. Der König lade die Für­sten und Völker Deutschlands ein, ihre Vertreter nach Berlin zu schicken, unbeschadet der späteren Residenz deS Parlaments, (die Fürsten auch womöglichst selbst zu kommen), um die Regierung nnd den Landtag mit ihrem Rath und Beistand in der Verfolgung des gemein­schaftlichen Zieles zu unterstützen. Als Hauptgegenstand der Maßnahme nennt der Vers, 1) Deutsche Kriegs-

rüstung auf großem Fnß und »ach allen Seiten hin mit der nöthigen Bevorwortung, zu rvMem Zweck sie dienen soll.und zu welchen» nicht. 2) Deutsche Neutralitäts­erklärung ; keine Sonderalliauz mit irgend einer Groß­macht. An den Kämpfen Oesterreichs in feinen außer- dcutfchen Provinzen enthalte sich Deutschland seder Theil­nahme. Weß Geistes Kind der Verfasser sei, das er­kennt Jedepmann; der liest, was er am 13. Febr. über die Julidynastie geschrieben. Denn eine Abdikation deS Königs bringt unS die Republik. Er ist der einzig" Mögliche der ganzen Dynastie, für jetzt, andere Prinzen können werden. Adoption des Erbprinzen Friedrich durch den König wäre das Gerathenste. Alles wendet sich dann dem Kronprinzen zu. Dankt dann der König ab, so ist die Monarchie bereits gesichert.

Bertin, den 1, April. Gestern hat eine Anzahl verbrecherischer Personen den Versuch gemacht, das vor dem Halleschen Thore belegene Borsigsche Etablissement in Brand zu stecken. Das Attentat wurde glücklicher­weise zu rechter Zeit entdeckt und vereitelt; es gelang sedoch nicht einen der Verbrecher zu fangen; sie ent­kamen Alle, mit Zurücklassung eines Rockes, der setzt dazu dient, die Untersuchung vorzubereiten.

Für die kleineren Fabrikanten, deren Lage setzt trauriger, atme ihrer Arbeiter ist, indem sür letztere von allen Seiten gesorgt wird, sie aber ihren Ver­pflichtungen wegen Mangels an Waaren- Absatz nicht nachzukommen vermögen, soll sofort eine kleine Dis- konto-Bank mit liberaleren Grundsätzen, als die Haupt- bank befolgt, begründet werden. Der Staat wird, wie wir hören, 3 Mill. Thlr. vorläufig hergeben.

(Schl. Z.)

Berlin, den 2. April. Hier geht das Gerede, ein Kuriet aus Petersburg habe dem Berliner Ca- binette den Vorschlag des Kaisers von Rußland ge­bracht, Polen als unabhängiges Königreich unter dem Herzoge von Leuchtenberg zu reconstituiren.

Berlin, den 3. April. Ueber das gestern bekannt gemachte Wahlgesetz ist nur eine Stimme: es ist das beste, das umfassendste, das irgend ein Staat hat. Die Kammer wird nach demselben 480 bis 500 Mitglieder erhalten. Indeß giebt es immer noch Unzufrirdene; ein Haufen hrohete gestern der Borsig'schen Fabrik Zer­störung, weil die Arbeiter darin für den gemäßigten Fortschritt sich entschieden haben. Der König, seit acht Tagen in Potsdam, hat eine Rundreise zu den rings um Berlin lagernden 30,000 Mann Truppen gemacht, um die durch den befohlenen Abzug von hier verletzten Gemüther zu beruhigen; sehr fraglich ist eS indeß, ob der Zweck erreicht ist. Die Truppen be­kommen Gelegenheit, ihre Hingebung für Deutschland im Kampfe gegen die Wasserdänen zu zeige», ba-^ewte wieder vier Ertrazüge Militär nach Kiel brina^ HrvH so daß unsere den Herzogchümern zu Hülfe geschickte Mannschaft mit der Artillerie 10,000 betragen wird. Die Dänen sollen nach Einigen auf die preußische Flagge geschossen, nach Anderen zwei unserer Kausfahrer ge­nommen haben. Die angebotene Aufhebung des Sund­zolles wird an unserer Politik nichts ändern. Nicht das Geld, sondern die Nationalität ist jetzt das Aus­schlag gebende Gewicht in der Völkerfrage.

(F. 'O. P. Z.)

Seine königliche Hoheit der Prinz Friedrich ist von Düsseldorf hier angekommen.

Wir können aus zuverlässiger Quelle berichten, daß die Stimmung unter den russischen Beamten und Militärs in Polen gedrückt und niedergeschlagen ist. Der Heeresbestand betrug bisher einschließlich Kosacken, Tscherkessen und Mohammedaner 80,000 Mann. In Folge der Ereignisse in Italien, Frankreich und na­mentlich in Deutschland ist man im Begriffe, dieses Heer bis 200,000 Mann zu vermehren, was aber auch das Marimum ist, ohne in Petersburg, Moskau und den Ostseeprovinzen Gefahr zu laufen, und müssen zu Aufbringung dieser Zahl schon Garden verwendet werden. (B. Z.)

grauen Wolkenschleier, die, von einem frischen Süd-Ost- «ind gejagt, in langen, wehenden Streifen über daS

Thal hinweg zogen.

(Nach derTimes" vom 2. April.)

Die Bewegung in Irland, oder mit einem stärkeren Ausdrucke, die Collision Irlands mit England nimmt die Aufmerksamkeit der Welt in Anspruch. Wie kann eS auch anders sein? Könnte man unterlassen in den allgemeinen Erschütterungen der Nationen auf diese In­sel zu blicken, die so viele Stürme ausgehalten, so vie­len Prüfungen Trotz geboten hat. Neugier, Theorie, Philosophie bewachen unser Verhalten und spekuliren auf unsere Zukunft. Weniger indifferente Leidenschaften und Gefühle sind gleichfalls thätig. Kranke Eifersucht, lang­gehetzter Haß, stolzer Ehrgeiz suchen unsere schwachen Punkte .auf und freuen sich höhnisch unserer Demüthi­gung. Voreilige, eingebildete Prämissen, falsche, unge­gründete Voraussetzungen, großmüthige, aber schlecht an­gebrachte Sympathien leben in dem Herzen, auf den Lippen der Ausländer in unsern Thoren, der Feinde auf unserer See. Sie wenden sich biâ an die äußersten Grenzen der Welt und rufen Zeugen aus auâ dem Osten und Westen gegen unsere Verderbtheit, Tyrannei und

find es erzählt von Elive'S, verfolgt bis zur Ra­ferei, von Hastings, verfolgt bis in die Dunkelheit von furchtbar bestraften großen Verbrechen, von gerech­ter Züchtigung kleinerer Vergehen, von einem Volke, emanicipirt von der Knechtschaft vaterländischer Barbarei, bereichert durch Geschenke christlicher Civilisation von reicher Beute, die in der Stunde des Sieges großmü­thig aufgegebeu ward von Eroberungen, die man nach näherer Berathschlagung unterlassen.

Indien würde auch erzählen von seinen handeltrei­benden Fürsten, die als Staatsmänner wirken, von fei­nen jugendlichen Beherrschern, die mit Mäßigung regie­ren. Der Propagandist, der Spion, der Feind würden zurüâschrecken vor einer Untersuchung, die seine Anklage zu Lügen brandmarkt. Er würde sich von der Stadt der Pallâste, von den Gebirgen des Himalaya nach einer Insel hinwenden mit den Erzeugnissen deS Ostens geseg­net. Er würde sich nach Java wenden, welches, so reich an Schätzen der verschiedensten Natur, so viele Ge­legenheiten zu Handel und Krieg darbietet. Dort würde er in Geschichte merkwürdige Beispiele von Mäßigung bei Eroberungen oder Bündnissen finden, und würde ler­nen, daß England nicht weniger großmüthig gegen einet» verarmten Bundesgenossen ist, als gegen eine abhängige Provinz. Befriedigt ihn die östliche Welt nicht, so ist der Westen bereit, seine Fragen zu beantworten. Er wird in diesen Inseln einstmals des Dichters Traum, des Abentheurers Aufenthalt einstmals so viel ver­heißende, reiche Inseln unsterbliche Spuren einer De votion der Principien finden, so wie kein anderes König-

Wenig aber schisnen sich die beiden Männer des schönen Abends zu erfreuen, sondern waren nur eifrig bemüht, ein Feuer anzumachen, um sowohl bei der er­wärmenden Glut Schutz gegen die, keineswegs milde Nachtlust zu finden, als auch einige Stücke roheö Hirsch­fleisch, das Preston in einem frisch abgestreiften Felle nmhangeu hatte, zum Abendessen zu bereiten. Thomson schlug jetzt Feuer an, und entzündete einen, wohl mit Pulver^emgeriebenen Lappen, während Preston kleine tro­ckene Lpähne herbeibrachte, die er mit seinem Toma- Hawk aus einem umgestürzten, verdorrten Baume her- auögehauen hatte, und in wenigen Minuten flackerte, s^^ .^"y^ ©lasen und Schwenken erweckt, eine empor, die schnell und sorgsam durch den ^ln/ ^^ vermehrt, bald zur hohen, erwärmen­den Mut emporloderte.

Qn ?" Männer hmgen nun ihre Decken zum Trocknen den LL r $T Sestvßene Stangen, sammelten von "^rl'egenden, oft schon halb verfaulten Stämmen emlge Rinde, die sie auf die Erde breiteten , um nicht bünn aefAnin? ^^1^ ^gen zu müssen, steckten dann! Perrätherei. Eine Nation nach der andern antwortet auf Hölzer^nabe ö^V^'r^ ^« ^i ^ ^ e gespitztelden Ruf, aber sie antworten nicht nach Wunsch. Indiens 3«t Vw^ ^?t »unsdurchn-ühlte Annalen erzählen von geplünderten Provin- n I uver die bewiesenen Beschuldigungen,

. . .. U " LaA .erzählt auch weiter, daß sein Geschrei

I ch^Lkett erhört, ihre Forderungen bewilligt