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Korn oder Kartoffeln, nach 3 Jahren pflanze manIden Wald wieder an, der in dem gelockerten Boden sehr gut aufschieße, und dadurch gewinne denn hauptsächlich die Klasse der Staatsbürger, deren Kapital blos in ihrer Arbeitskraft beruhe. Wenn der Waldfeldbau ein- geführt werde, könne großer Wohlstand in die Gemein­den kommen, besonders in solche, die wenig Feld be­säßen. Man müsse so den Waldfeldbau durch die Stellung des Oberförsters bedingen und befördern hel­fen, sonst käme er nicht zur Blüthe, und die Gemein­den könnten doch viel Geld damit erwerben, indem sie auf diese Weise immer mehrere Schlage zugleich in Benutzung hätten. Die vorliegende Forstorganisation fei aber ein todtgeborener Organismus, in der keine Idee, kein leitender Geist liege, an die sich ein denken­der Forstmann anlehnen könne. Von dieser Organi- , sation hätten Männer gesagt, die das Mißtrauen für dieânothwendigste Staatsklugheit des Volkes hielten, in ihr liege Alles, was in der alten gelegen, Nepotismus und Servilismus, und nicht Wistenschaftlichkeit, Tüch­tigkeit und Redlichkeit. Er habe sich bemüht, ein Bild der alten, sowie der neuen zu geben, und hebe so den Antrag der Commission des Ausschusses hervor. Denn das sei der Punkt, um den sich das ganze Gesetz drehe. Die Regierung habe selbst die Wahrheit des Commis- sionsantrags so lange anerkannt, bis ihr dieser Wech­selbalg mit Gewalt unterschoben worden sei. Die große Mehrheit des Landes protestire gegen die verderblichen Öberforstäinter oder, wie jetzt ihr Namen laute, gegen die Inspektionen. Das Land habe doch die Kammer nicht autorisirt, das alte System beizubehalten und blos die Besoldungen auf Tausende von Gulden, 300jl. Reisekosten und2Pferdefouragen zu erhöhen. Erhoffe, die Kammer werde sich durch die Drohung der Sine- kuristen, daß wenn sie die Forstinspektionen nicht an­nehme, das Gesetz nicht genehmigt würde, nicht schre­cken lassen; diese möchten dann auch die Verantwor­tung übernehmen, er wolle sie nicht haben und wohl auch die Kammer nicht. Wenn durch Beibehaltung des alten Unfugs die Gemeinden noch mehr verarmten, dann möge sich die Rache des Elends gegen Diejenigen keh­ren, die es verschuldet.

Der Abg. Zollmann spricht für die Forstinspec- toren, da die nassauischen Waldungen, unter der bis­herigen Leitung, zu den besten in Deutschland gerechnet werden könnten. Der Congreß der Forstleute im Rheingau habe dies vollkommen anerkannt. (Andere Abgeordnete meinen, dieseLeute hätten damals viel Wein ge­trunken) Es seien zwar immerhin gegründete Ursachen zu Klagen vorhanden gewesen, deshalb dürfe man aber nicht das ganze Institut über Bord werfen, u. s. w.

Abg. Vorn: Wir müssen uns vorerst einmal klar machen, warum wir über die Reorganisation des Forst­wesens berathen, und welches die ipccietlcn Gründe fiuD? es wird Jeder sagen die stürmische Forderung des Jahres 1848, wo man noch die Mißstände laut zu bezeichnen wagte, waren Beseitigung der unützen Oberforstämter, und gegen die Octroyirung der Förster. Die Regierung und diese Versammlung erkannte so sehr die Richtigkeit dieser Forderungen und die Mängel dieses Instituts, daß sie gleich hieraus bezügliche abändernde Decrete erließ, und Techniker beauftragte einen Entwurf auszuarbeiten, worin dieses beseitigt sei, und die Abgeordneten-Ver­sammlung war einstimmig dieser Ansicht, nur seit die Parole gegeben ist: es muß mit der Revolution gebrochen werden, die Stimme des Volks darf nicht mehr gehört werden, seitdem wagt man es wieder die aristokratischen Institutionen von der Regierung zu ver­theidigen, und finden in den Kammern wieder Anhang, was man am allerwenigsten von uns als Märzkammer von 1848 erwarten sollte; was man da als Sinekure

als Schreibstubenanstalt bezeichnete, wird heute als das Beste gerühmt. Der Commrssionsberichl weist ausführ­lich die Ukbcrfiüsstgkeit der Oberforstämter nach, er zeigt wie viel besser und wohlfeiler die Jnspection von einem Collegium geführt werden könne, als bisher, und wie richtiger die Entscheidung eines Collegs gegen die eines Bureaukraten ist. Darum meine Herren ist es unsere Pflicht, diese kostspielige, unnütze Obcrvormundung zu beseitigen und vertrauen wir den Gemeinden mehr an, sie werden ihr Eigenthum zu schätzen und ihre Verwaltungs­beamten zu controüircn wissen, und daß dem Oberförster ein berathender Techniker mit zur Seite stehe, dafür ist im § 28 gesorgt, wo es heißt, daß zwei Oberförster den zehnjährigen Wirthschaftsplan aufzustellen haben, welches besser ist, wenn Gleiches mit Gleichem sich beräth, als mit einem oft nichlsverstehcnden, dünkelhaften Vor­gesetzten. Weiter kann ich die Minderheit der Commission Hrn. Wirt h nicht begreifen, da er ganz das Alte ver­theidigt, er hätte ja besser gethan, den Antrag zu stellen, alles beim Alten zu lassen, was er doch nur will, dann wäre die ganze Comödie hier, und dem Lande die Kosten erspart. Hr. Wirth rühmt baS glückliche Resultat un­serer bisherigen Verwaltung, und geht doch selbst auf Abänderung zielende Berathungen ein? er hebt hervor, wir hätten ohne Localinspektionen noch keine Erfahrung gemacht und deßhalb warne er davor, aber wir haben sie mit denselben gemacht und sind sehr schlecht dabei gefahren, deßhalb fort mit denselben. Auf den Vorwurf, den Hr. Wirth unserem jetzigen Forstpersonal macht, daß sie gegen die früheren schlecht gebildet seien, kann ich nur er­wiedern, daß eS mir scheint, daßjenerHerr, dieselben jetzt, wie früher, nicht gekannt hat, sonst müsse er wissen, daß jetzt keiner in den Fvrstdicnst ausgenommen wird, der nicht ein ein- oder zweimaliges Staatsexamen gemacht hat, dagegen früher nur Bediente oder Ausläufer irgend eines hochstehenden Herrn zu sein brauchte, oder das Versprechen gab eine beliebige Person versorgen zu wollen, und dann konnte er ohne weiteres Oberförster werden, und diese haben bei Hrn. Wirth den Vorzug. Der letzte Grund des Hrn. Wirth ist der aller absur­deste, er will nämlich die Oberforstämter als Schutz­wehr für die Oberförster gegen die wilden Uebergriffe der Gemeinden; hat denn Hr. Wirth unsere Gemein­den kennen gelernt, daß sie mit wilder Zerstörungs- wuth ihr Eigenthum vernichten wollen? wenn sie dieses wollten, so hätten sie andere Gelegenheiten, schaffen wir ihnen nur Schutz für Uebergriffe von anderen Seiten, das ist viel besser; wenn Hr. Wirth keine besseren Gründe hat für seine Sache, so steht sie wahrlich sehr schlecht. Herrn Jollmann will ich nur ganz kurz auf seine Berufung, daß die in Bingen ver­sammelten Forstinspekloren ihre Beibehaltung beschlos­sen hätten, erwiedern: daß diese ebenfalls, wie auch ein Abgeordneter einmal sagte, keinen Selbstmord be­gehen wollten. Ich bin entschieden für Abschaffung der Oberforstämter. (Fortsetzung folgt).

Deutschland-

Wallmerod, 17. Febr. Wer den Artikel aus Wallmerod in Nro. 40 der Nass. Allg. Ztg. liest, und mit den hiesigen Ortsverhältnissen nicht näher bekannt ist, bei dem müßte allerdings der Glaube rege werden dieser Ort sei eine wahre Räuberhöhle, und ein zweites Soroma und Gomora, in welchem alle schänd­lichen Laster hausten, und der OrtSpolizei, resp. Ge­meinde-Rath die nöthige Energie fehlte, diesem gefähr­lichen Treiben eine Schranke zu setzen.

Alle diese Behauptungen sind unbegründet, und ist es unsere Pflicht, den sonst allgemein anerkannten guten Ruf unseres Dorfes gegen diese Verleumdungen in

Schutz zu nehmen, und diesen aller Wahrheit entbehren­den Artikel, kurz und wahr zu beleuchten.

Einbrüche und Diebereien gehören Gottlob seit langen Jahren hier zu den seltensten Erscheinungen, und wird der Einsender des fragl. Artikels unmöglich eine solche Thatsache anführen können. Es soll in einem hiesigen Hause der Versuch gemacht worden sein, mittelst Einsteigens einige Lebensmittel zu entwenden, aber hierüber liegen bis jetzt nicht die geringste Be­weise vor, und soviel sich bis fegt herausstellt, wird sich diese schreckliche Räubergeschichte auf ein harm­loses Liebes-Abentheuer reduciren. Uebrigens ist von hiesigem Justiz-Amte hierüber eine Untersuchung ein­geleitet, und werden wir seiner Zeit hierüber Auskunft geben können.

Was die Handhabung der Polizeistunden betrifft, so hat der hiesige Bürgermeister und Gemeinderath den Beschluß des Kreisbezirksrathes vom 29. Sept. 1849 nach Kräften gehandhabt, was auch bei den hiesigen Bauern und Gewerbtreibenden eine Kleinigkeit ist, denn wenn man Abends nach 10 Uhr die Straßen passirt, so sind die Wirthshäuser worin Jene verkehren, wie ausgestorben, und ist überhaupt der Wirthhaus-Besuch bei den durchgehends sparsamen Bewohnern zum größten Leidwesen der hiesigen Wirthe von jeher kein Bedürf­niß gewesen; es sei denn bei besonderen und sehr seltenen Veranlassungen, wo wohl auch öfters ein Spielchen gemacht werden mag, welches aber keines­wegs leidenschaftlich und hazardmäßig getrieben wird. Denn bei diesen geldarmen Zeiten, wo den Leuten in hiesiger, ohnehin in jeder Beziehung stiefmütterlich be­dachten Gegend jeder Verdienst mangelt, denken die­selben nicht daran, ihr Geld zu verschwenden, sondern schränken sich auf alle und mögliche Weise ein, um nur die nöthigen Abgaben und Steuern zu erschwingen. Es kann in dieser Beziehung Wallmerod als Muster angesehen werden, denn Sparsamkeit und Ehrlichkeit ist das Grundprinzip seiner Bürger.

Ferner ist die öffentliche Ruhe seit langer Zeit durch grobe Excessen noch nicht gestört worden, es müßten höchstens unbedeutende Neckereien zwischen jungen Leuten vorgefallen sein. Es wäre daher dem Einsender des Artikels sehr anzurathen, für die Folge in seinen Be­hauptungen etwas vorsichtiger zu sein, und bei der Wahrheit zu bleiben, und nicht die Ehre eines ganzen Ortes in öffentlichen Blättern zu brandmarken.

Der Schluß des fraglichen Artikels gibt übrigens deutlich zu erkennen, welche Motive den Verfasser be­wegt haben, solche ungerechte Bemerkungen gegen den hiesigen Bürgermeister und Gemeinderath anzuführen; derselbe scheint zu derjenigen Clique zu gehören, wel­chen das jetzige Wahlgesetz, und die freie Gemeinde- verfassung ein Dorn in den Augen sind, obschon der­selbe vielleicht im Jahre 1848 gerne für einen liberalen Mann und Volköbeglücker, gehalten sein wollte.

8 Wiesbaden, 19. Febr. Zufolge Ministerialbe­schlusses wurde das Contingent vom Jahre 1851 (zur Linie Kombattanten) auf 990 Mann bestimmt und auf Grund der festgesetzten Listen unter die Aemter wie folgt vertheilt: 1) Braubach hat zu stellen 22 Mann, 2) Diez 38, 3) Dillenburg 39, 4) Eltville 33, 5) Hachenburg 23, 6) Hadamar 44, 7) Herborn 38, 8) Hochheim 42, 9) Höchst 36, 10) Idstein 35, 11) Königstein 42, 12) Langenschwalbach 23 13) Limburg 38, 14) Marienberg 24, 15) Montabaur 49, 16) Nassau 27, 17) Nastätten 32, 18) Neichels- heim 4, 19) Rennerod 37, 20) Nüdesheim 40, 21) Runkel 38, 22) St. Goarshausen 26, 23) Selters 38, 24) Usingen 49, 25) Wallmerod 54, 26) Wehen 27, 27) Weilburg 47, 28) Wiesbaden 47.

Das Contingent der Nichtstreitbaren (Noncombat-

allem diesem kein Heller zukommt? Sie besitzen nicht viel mehr, als ihre Kleidungsstücke, die Ladung ist für Rechnung der Assecuradeure, und diese kümmert es wenig, ob einige reiche Geldsäcke die Kosten bezah­len. Bergen wir die Sachen und geben sie an, so schmilzt der ganze Bettel unter den Händen der Strand­vögte, Substituten, Notare, Mäkler u. s. w., die alle gemächlich auf ihren Kissen ruhen uns uns, die bei jedem Wetter Tag und Nacht längs des Strandes herumstreifen, und unaufhörlich unser Leben wagen, mit einem elenden Trinkgeld und einemGott lohn's Euch" nach Hause senden, sehr zufrieden mit unserer dummen Ehrlichkeit. Kurz und gut! was die See auswirft, kommt uns und Niemandem sonst zu!"

Marten! Marten! Darfst Du Dich des Eigen­thums Anderer bemächtigen, weil Einige sich daran vergreifen ?"

Schweig' und schwatze nicht länger! Govert, reich' mir die Flasche; wir werden wohl eine Herz­stärkung nöthig haben."

Lieber Mann, Du hast heute schon so viel ge­trunken ; sorge doch, daß Du Deine Sinne beisammen- hâltft; Vielleicht bedarfst Du derselben eben so sehr wie Deiner Hände."

Höre, Frau! Es wird diese Nacht vielleicht Was­ser genug verschluckt werden; wir wollen uns lieber an dem Schiedammer halten, nicht wahr, Junge?"

Plötzlich drang der Knall von zwei kurz aufeinander folgenden Schüssen durch das Geheul des Sturmes. Martha erbleichte, doch Vater und Sohn sprangen von ihrer Bank. Mit roth geschwollenem Gesicht lind wild stierenden Augen erfaßte die Hand des alten Seeman­nes krampfhaft das Beil, gebot Govert sich mit Tau­

werk,Kuhfuß" und sonstigen Geräthschaften zu versehen, und stürzte mit seinem Sohn aus der Thür.

Martha, die unglückliche Martha, sank auf ihre Kniee und bat Gott um Erbarmen und Gnade für Beide.

Der S $J f f b r u ch.

Es war Nacht. Durch den heftigsten Sturmwind fortgeriffen, wurden die Wogen der See abwechselnd hoch in die Lüfte geschleudert, oder in einen tiefen Ab­grund niedergestürzt, um endlich an den Dünen unse­rer vaterländischen Küste, dem natürlichen Bollwerk unserer Sicherheit, mit Wuth und Alles vernichtender Kraft auseinander zu stieben. Die Scheidewand zwi­schen dem dichlbewöltten Firmament uno der Oberfläche des Oceans hatte für das menschliche Auge aufgehört zu bestehen. Ein undurchdringlicher Diebel des in Staubwolken aufgewirbelten Seewaffers schien beide zu vereinen. In Mitten dieses Chaos der Verwirrung und ungestümen Gewalt kämpfteder Admiral Nelson", eine englische Kauffahrteifregatte den letzten Kampf mit dem wüthenden Element.

Vergebens hatte der Obersteuermann auf die nahe Gefahr aufmerksam gemacht, vergebens angerathen, abzuhalten vom Strande, um bei Zeiten die offene See zu gewinnen. Einige Gläser Grog hatten sowohl dâs Gesicht des Lootsen, als dasjenige des Capitains geblendet. Sie hatten in einem der Küstenfeuer einen sichern Hafen zu erkennen geglaubt, und nun, da sie den Irrthum entdeckten, war es zu spät. Entsetzlich wurde nun ihr Zustand. Schon von zwei ausgeworfenen Ankern waren die Ankertaue wie Spinngewebe auseinandergeflogen: vergeblich wurden alle Segel gerefft; man warf das dritte Anker ans, doch auch dies verschwand, und damit der Muth der

ganzen Besatzung. Es war ein schrecklicher Anblick auf dem Deck deS bedrohten Schiffs. Der Wunsch der Selbsterhaltuug hatte Alles, was Leben hatte, nach oben eilen lassen. Der Capitän gab unter den schreck­lichsten Flüchen, ach! zu spät seine Befehle; sein Lootse, sehend, daß alles doch verloren war, ließ ihn gewähren.

Noch war ein Theil der Mannschaft eifrig bei den Pumpen beschäftigt, um das gewaltig hereindringenden Wassers, die Wirkung des fortwährenden Stoßens des Kiels. Meister zu werden: da wurde auf einmal der große Mast, durch die Gewalt des Sturms gesprungen über Bord geworfen, in seinem Fall das Boot zermal­mend, die letzte Stütze und Hoffnung der Schiffbrüchigen.

Das allgemeine Entsetzen über dies Unglück, das alle weitere Nutung unmöglich machte, war so groß, daß man kaum bemerkte, daß ein Theil des SchiffSvo)kS, welches durch diesen Fall aus eine jämmerliche Weise verstüm neck war, laut um Hülfe schrie. Die Verzweif­lung war allgemein. Da man alle weiteren Bemühungen für fruchtlos hielt, so dachte ein Jever nur an eigene Erhaltung bei dem Anblick der Schrecknisse vcS Toves.

Gleich einer Statue, mit stieren Blicken, durch die Kälte erstarrt, hielt ein Mann . von wcitvvrgerückten Jahren seine in Ohnmacht gefallene Tochter krampfhaft nick seinen Armen umschlossen; wankend klammerte er sich an dem Schiffâbvrd fest; doch eine gewaltige Sturzsee riß ihn mit seiner theuren Last in den schäumenden Ab- gründ , welche bald von beiden keine Spur zurückließ. Hier lagen einige wenige knieend, und mit gefallenen Händen um Rettung stehend und ihre Seele Gott be­fehlend. Andere gaben in den schauderhaftesten Flüchen den entsetzlichen Beweis jihres weitgehenden Leichtsinns und ihrer Bosheit. Sie hatten die Branntwein- und