Einzelbild herunterladen
 
  

- Mimiuijv, n.v^u Herr von Blitterö- männer und Magier, die protestantischen und katho- f gebraucht in Gleisweiler die Wasserkur, um sich lischenPafen", wie er sie zu nennen pflegte. König D<aKA-q." ; Friedrich Wilhelm hatte bei Der Audienz Den frommen ! Herrn von Gerlach zur Seite, den bekannten abge- 1 sagten Feind des Coustitutionalismus, ein Ninstand, ! der in den konservativen Regionen, aus welchen die

* Karlruhe, 17. Septbr.

glelch meldet dieNat.-Ztg.", daß sich ein preußischer Prinz nach Warschau begeben werde, sobald der Kai­ser von Rußland mit der Kaiserin dort eingctrofftn sei, um denselben nach Berlin einzuladen. Die Kai­serin wird in der N^'r von Parlermo wieder ihren Wiutersitz nehmen. In Betreff der plötzlichen Zu-

101 f yvuvuiuyv ui vHiv.vn.r. ___ u

von den Strapazen seines Feldzuges in derO-P-A-Z. für die Reaktivirung zu erholen und zu neuen retten­den Thaten zu stärken. Gegen Fickler lautet das Urtheil wegen Betheiligung an der Mairevolution auf , 9 Jahre, gegen den ehemaligen Fmanzminister der ! Deputation hervorgegangen, sehr unangenehm überrascht provsion,chen Regierung, Hcunlsch, aus lebensläng- ! hat. y ;

liche Zuchthausstrafe.

f* Stuttgart, 17. Septbr. Die Wahlbewegung ist in vollem Zuge und schon Dürfte es kaum noch ! ------ ,

einem Zweifel unterliegen, daß die Demokratie wieder , Einzug s feiern, ähnlich demjenigen, als er nachdem glänzende Siege feiert. Bei Der hier abgehalkenen Wahl- ' THech'jchey' Attentage aus Schlesien zaruckkehrte. Zu- vcrsammlung der demokratischen Partei entwickelte sich " " .......

eine so imposante Kraft, daß unsere Regierungsblätter wahrhaft entsetzt sind. Gestern kehrte der König von Baden-Baden zurück. Freiherr von Linden, Mi­nister des Innern, wird in diesen Tagen mit Den Er­gebnissen seiner Rundreise zurückerwartet.

1« <So'\tfM- Die ...Köln. Zta

Berlin, 17. Sept. DieNat.-Ztg." willwis- fen, der König beabsichtige, am 26. dieses Monats feine Rückkehr in die Hauptstadt durch einen förmlichen

ti^en jcinei ^u,,^.^ ..................- «»y....... .

Köln, 16. Septbr. DieKöln. Ztg." bringt fol- j ruckziehung des ^Battaillons preußischer Truppen aus Ihnen diese'Konzession ut machen De Annonce:Unerhört! Heute früh ist Herrn | Bockcnheuu versichert dieN.-Ztg." '""»^"a- ^-«» äp&â ,«/,. A,rv '

' " "'-^---^ Kilclwr SeitS ieoweden Schein eil

Vockenheim Urftcherr pie?u=oiy.",man wolle preu­ßischer Seits jedweden Schein eines Einwirkens auf Die Handlungsweise Der kurhessischen Regierung ver­meiden, um dadurch in keiner Weise Veranlassung zu ! einer Einmischung auch von anderer Seite zu geben; ! man thue dies, weil man streng eine Politik des' Äb- l ; wartens befolgen wolle, aber fest entschlossen sei, eine ' ; ohne eigene Veranlassung euigetretcne anderweitige

Einmischung nicht zu duldcu." DasCorr. Bur." berichtet:Glaubwürdigen Vernehmen nach ist von unserer Regierung Folgendes nach Kassel kommunizirt i worden: Im Falle österreichische oder hannöverische

Truppen in Hessen emrückes, werde Preußen sofort die ihm zugesicherten durch Hessen gehenden Etappen- straßen besetzen und aiwerweitige Truppen- dieselben nicht paffiren lassen." derselbe Hr. v. Eschwege, der Hülfe in Hannover nachsuchte, ;oll auch Der hes­sische Offizier sein, der gestern hier angekommen ist. Nach zuverlässigen hier eingelaufenen Nachrichten, wird, wie man demM. C." von hier schreibt, das bairische Armeekorps bei Aschaffmburg noch verstärkt und soll auf 12,000 Mann gebracht werden.

* Schwerin, 16. Sept. Das Staatsgrundgesetz ist aufgehoben, Die Beamtenschaft ihres Eides auf das­selbe entbunden. Gestern wurden in Ludwigslust 150 preußische Husaren erwartet. Das hiesige Militär, das gestern beurlaubt werden sollte, hat plötzlich Contre-

gende Annonce:....7.

Cv etc u r, konzessionirter Buchdrucker und Buchhänd­ler, die Buchdruckcrei versiegelt worden, weil er den Westdeutschen Anzeiger" gedruckt hat. Dr. H. Becke r."

# Köln, 18. Sept.Recht muß doch Recht blei­ben!" ruft Die hiesige Zeitung heute in ihrem Leitar­tikel, überGericht und Gewalt" auö, worin sie in derehrenfesten Haltung tes Volkes und der Behörde von Kurhessen" endlich einmal einenhellen Stern der Freude" erblickt. Am Schluffe ihres Artikels erhebt sienicht ohne Sorgen" dit Frage:Will die Union, will Preußen nicht erkennen, daß eS gebieterische Pflicht ist, diese große, wahrhaft rettende That für das Recht und die Monarchie gegen rechtlose Gewalt und niederträchtige fürstliche Meineide mit aller Macht zu schützen? Wir kommen hier gleich auf einen un­mittelbar praktischen Punkt. Hassenpflug soll, nach Aussage von Augenzeugen, zu Dügelvorf in den Hän­den der preußischen Behörden gewesen sein: auf w es- sen Veranlaffung und Verantwortung ist der ver ur­theilte Fälscher, statt den: Erkenntniß des Gerichtes gemäß ins Zuchthaus a b g e l i e f e r t zu werden, wieder frei gelassen? Er hat ge­gen sein Urtheil appellirt; aber wir haben nie gehört, daß verurtheil tc.Kffl scher in Preußen durch Ap­pellation ihre interimistische Freilassung erlangen könn­ten. Hassenpflug kann doch nicht solche Vorrechte vor anderen Verbrechern haben, weil er eine Stellung be­kleidet, die ihn gefährlicher macht, als viele ande­re, und weil er nach Frankfrt und Bocken- heim gehen will, um seinen schandbaren Hoch verrath fortzu setzen! Wir wollen erwarten welche Aufklärung Die in Düsseldorf wohl unzweifelhaft angestellte llntersuchung ergeben uno, eventuell, durch welche Bestrafung ihres Agenten die Regierung sich vom Verdachte der Billigung solcher W i l l k ü r l i ch - feiten und Gesetzwidrigkeitcn reinigen wird. Der Ober-Präsident der Rheinproviiiz, Hr. v. Auers­wald, weilte gestern in Düsseldorf und eben so der Minister des Innern, Hr. v. Manteuffel: an sie wollen wir hiermit unsere In terp e! l a cion gerichtet haben! Erfolgt nicht jetzt schon eine genügende Auf­klärung, so wird dieselbe vor den n ä ch sie n Kainm e r n sicher begehrt werden!"

Die halbüfflcielle C. C. bringt bereits die Antwort auf die Anfrage derK. Z.", woraus zervoegept, daß HaffeupflugsVerhaftung" in Düsseldorf nichts als liebende Fürsorge war:Auf dem Bahnhöfe erkannt, wurde derselbe nur durch polizeilichen S ch u tz Den Drohungen der sich versammelnden Menge entzogen und reiste sogleich mit Ertrapost weiter."

ff Berlin, 16. September.Preußen wird eine fremde Intervention in Kurhessen in keiner Weise gestatten!" Dies ist der langen Repe kurzer Sinn in einem offieiöfen Artikel derDeutschen Reform." Da, gegen scheint man sich vorzubehalten, mit allen Mitteln der Intrigue auf eine Zerklüftung der Parteien in Kur- hessen hinzuarbeiten und Die N. Pr. Ztg. ist ihrer Sache bereits so gewiß, daß sie sich aus Kassel schreiben läßt, der dortige Stadtrath gevenke eine Deputation an den Kurfürsten mit der Bitte zu senden, es wolle derselbe nach der Residenz zurückkehreii! Die absolu­tistische Partei hält also den bisher so ehrenhaft er­schienenen Stadtrath in Kassel Der Gemeinheit und ^. r. Kn, 6>vf,trftpn ,'nmeaen-

ordre erhalten.

schienenen Stadtrath in Kager m wewMsje* *s* y-- ------ , ,

Bornirtheit fähig, daß er Dem Kurfürsten entgegen- scheu Regierung, welcher zur Zeit in Montmorency kommen werde, so lange dieser daS Ministerium Has- ; wohnt, eine Antwort veröffentlicht, welche lautet: senpflug noch um sich hat und also in fortwährendem iHerr Redakteur! Nachdem Sie in der 'Rnuuner Verfassuiigsbruche begriffen ist? Der König hat sich vom 11. September Ihres Journals einen Theil mei- gegen Die Deputation unserer Conservateurs in Betreff ner Reklamation, betreffend Die von Ihnen gegen Lub- der Union sehr diplomatisch geäußert, bemerkend, wia Konuth aeschjeuderteu Anschuldigungen aufgenom- die deutsche Sache sei ihm Herzenssache und er werde an der Durchführung dieses seines Lieblingswun­sches festhalten. Wie der König übrigens di.se Durch­führung seines Wunsches verstehe, ging deutlich ge­nug aus Der Erklärung hervor, cs stehe eine Ver­ständigung mit Oesterreich in Aussicht, natür­lich, ohne daß derEhre seines Hauses" etwas ver­geben werde,wofür auch die fünfhundertjährige Ge­schichte seines Hauses bürge." Schade, daß keiner der

Deputirten den Muth Jacoby's hatte, dem Könige zu mruviIJIC vt x ipn I viu II , Ivniyt VI. .....)...,.,,. y

bemerken, daß Preußen nie größer und gefürchteter rung in dem Zeitraum von wenigen Monaten hat hin-

dastand, als unter Friedrich II., Der bekanntlich nichts richten lassen" *).

Von dem Spruche wußte, daßsein Haus dem Herrn

diene", sondern der ein gottloser Freidenker, aber der . österreichische Regierung Hut bekuniitllch vor Kurzem

geriebenste Politiker und tLrieosbeld seines ^nhrhiHihiirH MK Elste von über 400 ^«'sollen verösseiillicht , welche aus Be-

wor w tekne f-yl der ungarischen Regierung hingerichtet werden seien. Diese

d feine Menschen eifriger haßte, als Die Dunkel- Liste ist schon anderwärts als höchst unrichtig nachgewiesen worden.

Was zuerst die Millionen betrifft, von welchen Sie sprechen, so könnte ich Ihre Frage sehr leicht durch eine andere beantworten, nämlich durch die, worauf Siè Ihre Behauptung stützen, derBürger" Kossuth habe sich dmch die Ausgabe des Papiergeldes Millio­nen verschafft? Denn erst wenn Sie hierauf "eine ge­nügende Antwort ertheilt hätten, könnte davon die Rede sein, zu untersuchen, was aus diesen Millionen geworden wäre.

Sie behaupten die Sache, ich läugne Sie.

Nach allen Regeln der Gerechtigkeit würde es also Ihre Schuldigkeit sein, Ihre Behauptungen zu bewei- . fett. Eine Wiederholung erlauben Sie mir,' Ih­nen dies noch zu bemerken kann wohl eine recht hübsche rhetorische Figur bilden, aber sie ist niemals ein Argument!

Aber es ist mir so leicht, die Absurdität der Be- ; Hauptungen nachzuweisen, welche Sic in Frageform

eingekleidet haben, daß ich seinen Augenblick zögere,

Sehen Sie, Herr Redakteur, derBürger" Kos­

suth ist nur bis zum September des Jahres 1848 Finanzminister gewesen. Seine Rechnungen sind durch den ungerischen Reichstag geprüft und genehmigt wor­den, und auch Herr Duschek, Nachfolger desBürgers" Kossuth im Finanzministerium, hat sie vollkommen in Ordnung gefunden. «Leit diesem Zeitpunkte hat sich Kossuth nicht mehr in die Geschäfte- mischen kön­nen, welche unter der ausschließlichen-Verantwortlich­keit des Herrn Duschek besorgt wurden, der bis zum Ende unseres Unabhängigkeitskampfes Fiuauzminifter blieb. Denn derBürger" Kossuth war nur Chef der Exekutivgewalt, und an seiner Seite gab es ein vollständig organisirtes Ministerium. Sie hatten dies

wissen können.

Nun trifft es sich zufällig unglücklich für Ihre Behauptung, mein Herr, daß der fragliche Finanz- Minister Duschek Ungarn nicht verlassen hat und sich in der Gewalt der österreichischen Negierung befindet, welcher er treulich alle Fonds zurückgestellt hat, die seiner Administration anvertraut waren; ebenso alle Akten, Memoiren, Rechnungen und Dokumente, welche darauf Bezug hatten.

Oesterreich brauchte sich also nur bei Hrn. Duschek zu erkundigen und die Vorlage der Archive des Fi­nanzministeriums zu verlangen, und wenn die von Ihnen gestellte Anklage nicht jeder Begründung ent- [ entbehrte, so würde die österreichische Regierung, seien Sie dessen versichert, nicht unterlassen, sie laut zu proklamiren und die Beweise zu liefern.

Noch mehr, während alle diejenigen, welche Mit­

* Die Schuld an dem verfehlten Ausgange des Angriffs auf den Brückenkopf soll wieder an dem ver­späteten Eintreffen einer Batterie gelegen haben, die durch ein Gewirr von Markatenderwagen nicht hindurch konnte. Die Köln. Ztg. läßt sich über die heillose Wirthschaft des Obcrgenerals mit der Versicherung be­ruhigen,daß man die feindlichen Positionen bei Mis- sunde deshalb genau kennen lernen wollte, um zu er­forschen, ob jenseits der Schlei den Dänen eine Schlacht geliefert werden könne." Vom Anrücken der Schles­wig-Holsteiner waren die Dänen wie immer durch Spione und Windmühlentclegraphen. trefflich unter­richtet. Aus den Angaben der Ztg. für Norddeutsch- land erhellt: bis Ende Augusts sind durch Beiträge aus deutschen Landen 200,000 Thlr. eingegangen, wo­durch aber erst eine einzige Woche die Kriegskosten be­stritten werden können. Holstein soll mit 450,OuO Einwohnern nun einen Krieg sortieren, der jeden Mo­nat 800,000 TZr. kostet, und es wird Diese Ausgaben stets steigern müssen, da'die Armee bisher den Dänen sich nicht gewachsen zeigte. Ist es nun ein Wunder, wenn die Dänen lautren bis zum Früblinge, wo Hol­stein total ruinirt und zu einer Entwaffnung aus Hunger gezwungen ist?

MepuHlrè K^Kukrcich.

; # Paris, 16. Septbr. Es ist die Taktik der ab-

solutistgcheu Regierungen, die Führer des Volkes und Opfer der Reaktion in fremden, sch e i n b a r unabhän­gigen Blättern verunglimpfen zu lassen. Besonders verstehen sich auf diese Taktik die russischen und öster­reichischen Agenten in England und Frankreich vortreff- ; lich. Auf die gemeinen Verunglimpfungen, welche die ;Assemblee nationale" gegen Kossuth geschleudert hat, hat Graf L. Teleki, der frühere Gesandte der ungari-

wig Kossuth geschleuderten Anschuldigungen ausgenom­men haben, erneuerten Sie Ihre doppelte Frage:Was ist aus den verschiedenen Millionen geworden, welche sich der Bürger Kossuth (citoyen) durch Ausgabe des Papiergeldes verschafft hat? " Was ist aus der alten ungarischen Krone geworden, diesem überlieferten Juwel, welcher den Stolz der alten Könige ausmachte?"Auf diese Fragen, sagen Sie, möchten sie eine ebenso di­rekte, ebenso peremtorische Antwort haben, als z. B. aus die von der österreichischen Regierung publizirtc Na- mensliste der Personen, welche die ungarische Negie-

glieder der ungarischen Regierung gewesen waren oder eine bedeutende Rolle in unserem Unabhängigkeits- kampfe gespielt! hatten, , dem Tode geweiht wurden, ist der, welcher in Leu Augen Oesterreichs als einer der Kompromittirtesten erscheinen mußte: Duschek, Fi­nanzminister Kossuth's (wie die Oesterreicher zu sagen pflegen), nicht nur verschont, sondern vollständig amneftirt, ja fortwährend im Finanzsache verwendet worden! Hatte die österreichische. Regierung vielleicht so viel Rücksicht für ihn gehabt, weil er ein getreuer Hüter der ihm anvertrauten Fonds war? Was würde sein Schicksal gewesen sein, wenn er, selbst gegen seine Instruktion als ungarischer Minister, Kossuth er­laubt hätte, mehrere Millionen Gulden aus dem öf­fentlichen Schatze zu beseitigen, wie Sie vorgeben? Die österreichische Regierung ertheilte damals aus so unbedeutenden Ursachen Befehle zum Hängen!

Aber noch mehr! Hr. Duschek selbst, obwohl er der Gnade der österreichischen Regierung preisgegeben war, hat nicht gezögert^ der Rechtschaffenheit und Un-, eigennützigkeit Kossuth's seine Huldigungen zu .er­weisen , und sein Zeugniß ist in einem zu Pesth unter österreichischer Autorisation erscheinenden ungarischen Blatte (Fygelmczo) veröffentlicht worden. Was wün­schen Sie noch Mehr?

Sind Sie vielleicht neugierig, das Motiv zu wis­sen, welches unsere -Regierung zur Ausgabe von Pa­piergeld antrieb? Ich will es Ihnen anvertrauen: Ungarn mußte in wenig Monaten eine große und schöne Armee schaffen. Der Feldmarschall Windisch- gratz, die Generäle Haynau und Weiden könnten Ih­nen sagen, ob es seinen Zweck erreichte.

Was die alte ungarische Krone anbetrifft, so kann ich Ihnen leider nicht sagen, was aus ihr geworden ist, und ich muß Ihnen außerdem gestehen, das selbst, wenn ich es wüßte, Sie wahrscheinlich nicht derjenige wären, welchem ich ès anvertraute. Diese Krone ge­hört Ungarn, verstehen Sie, mein Herr? Ja sie ha­ben Recht, sie ist ein überlieferter Juwel, aber über­liefert , wie der Schwur der Treue, welchen, vom Vater auf den Sohn, alle Souveräne des Hauses Habsburg auf die ungarische Verfassung geschworen haben. Ja, Sie haben Recht, diese alte Krone machte den Stolz unserer Vorfahren aus, aber weil sie den alten Ruhm und die alte Freiheit repräsentiere!

Diese Krone, den Königen, welchen sie die Sou­veränität eines großen Königreichs übertrug, so theuer, war dem Volke eben so theuer, weil sie demjenigen, welcher sie trug, die Pflicht auferlegte, seinem Vater- lande treu zu bleiben, und weil sie. das Symbol der ungarischen Verfassung und Unabhängigkeit war. Diese Krone, Herr, repräfentirte Alles, was Oesterreich in Ungarn zerstört hat!

Ich überlasse es Ihnen, hieraus Ihre Schlüsse zu ziehen.