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tragung ihrer Namen in die bonapartist-iche -4 ' - tenliste protestiren, wird immer großer, sc 1 b Reunion im Palast der schönen Künste ihre M.tglii- derzabl bald aus Null reduzirt sehen wird. ,

DerCorsaire" erzählt heute, der Paaslbent der Republik habe geäußert:Wenn ich an der mm,es Vetters wäre, so würde ich mlch nwrgen als gemeiner Soldat engagwen und mich in 8 Dagen aus

Bresche todten lassen. , .

Die Aeußerung Segur d'Agucsseau's, daß diM-vttt- wen und Waisen der im Februar gefallenenM um ei' palgardisten allein der Theilnahme der Nation würdig seien, wird noch immer leidenschaftlich besprochen. Be- merkenswerth ist, daß, wie gestern schon die legittnu- stischen Blätter, so heute auch das Organ des Eli,ee, die herausfordernde Natur jener Aeußerung chnd die unbillige und unlogische Verdammung der Februar­revolution energisch tadelt.

Der Skandal mit Lein Eisenfresser Pierre Bona­parte macht noch immer viel von sich sprechen, und man erzählt in dieser Beziehung die folgende amüsante Anekdote: Der Präsident, äußerst unwillig über diesen neuen Familien-Skandal, besprach sich mit dem Gene­ral Changarnier über die Mittel, für die Folge solche Vorfälle zu vermeiden.Ich kenne nur ei'Mittel", sagte der General, und Las ist, daß Sie das folgende Dekret erlassen:Im Namen des französischen Vol­kes der Präsident Der Republik dekretirt: Erster und einziger Artikel: Die Familie Bonaparte ist abgeschafft.""

Der National sagt in Bezug auf die Absetzung der republikanischen Präfekten: Jetzt können LieNepu- blikauer sich keiner Täuschung mehr hingeben. Sie wissen, was man sucht und wohin man geht. Zum Glück ist die Republik stetig genug, ihren verschwor- nen Feinden zu trotzen. Sie belagern, sie drängen sie von allen Seiten; sie entfernen alle ihre Verthei­diger ; sie aber widersteht durch ihre Masse und trotzt Pygmäen. Unsinnige, die ihnen gelänge, die Republik

den Anstrengungen dieser

nicht sehen, daß wenn es zu stürzen, diese sie unter würde!"

ihren Trümmern begraben

3 t ö H f ß.

Turin, 21. November. Durch das k. Dekret vom gestrigen ist die Deputirtenkammer aufgelöst, und werden die Wahlcollegien auf den 2. December zusam- menberufen. Zugleich hat aber der König eine hin­sichtlich der Verfassung beruhigende Ansprache an seine Völker erlassen.

(Aroßbrrtannien.

Loudon, 20. Nov. (Nat. Ztg) Die allgemeine Industrie-Ausstellung aller Völker, die auf 1851 pro- jektirt ist, beschäftigt, wie begreiflich, das Publikum in hohem Maaße. Eine Deputation, die vom Prin­zen Albert, dem Hanptnrheber des Plans, in die Pro- anzen zur Sondirung der öffentlichen Stimmung über diesen Punkt geschickt worden war, ist zurückgekehrt

und hat überall Sympathie für das Unternehmen ge- sundkn. Aber bei einem jüngst hier gehaltenen Mee­ting hat das Parlanientsmitglicd Hume nebst Anderen darauf hingewiesen, daß cs unangemessen anojmjivetf; mäßig sei, die Kosten jener Ausstellung aus öffentlichen Mitteln zu bestreiten, daß vielmehr das Unternehmen ein rein nationales sein müsse, an dem sich das Pu- bllkum unmittelbar zu beteiligen habe. Diese Ansicht hat auch in den Provinzen lebhaften Wiederhall gefun­den, um so mehr, a.s man vermuthet, Laß von Sei­ten Hochgestellter bereits einseitige Kontrakte für jenen Zweck vorbereitet werden. Man sieht deßhalb Erklä­rungen des Prinzen Albert und des betreffenden Co- mitèö mit Spannung entgegen.

Die letzten Nachrichten Win Kap der guten Hoff­nung melden von der entschlossenen und entschiedenen Stimmung der Bewohner, durch jedes Mittel das Anlauden der aus England nach ihrer Küste transpor- tirten Verbrecher zu verhindern. Sie sehen in dem Verfahren der englischen Regierung einen strikten Wi­derspruch mit Len ihren früher gegebenen Versprechun­gen. Und wirklich haben sich die Kolonisten einmütig dem Ankern desNeptun", der die Verbrecher brachte, entgegengestellt, so daß der Kaptian versprechen mußte, so lange nicht ans Ufer zu kommen, bis er neue In­struktionen von der Regierung erhalten. Die Aufre­gung auf der Kolonie ist allgemein; man finoet darin eine Analogie mit der Stimmung der Nordamerikaner im Jahre 1776, und hofft, daß Die englische Regie­rung nach den Ereignissen jener Jahre Lie Konsequen­zen beurtheilen werde, Die Folge ihres jetzigen Ver­haltens sein können. In ^ejug auf Die transportir- ten Verbrecher erinnert nun an das ominöse Ereigniss, wie die Bewohner von Boston Den Thee in ihren Ha- |cn warfen.

Gestern wurde ein überaus stark besuchtes Mee­ting für Die Abschaffung der Todesstrafe gehalten; Die nächste Veranlassung Lazu bot das in der letzten Woche stattgehahte Schauspiel des Manningschen Ehe­paars. Die solgenoen Beschlüsse wurden angenommen: daß nach der Meinung dieses Meetings Die Todes­strafe Dem Geiste des Christenthums widerspricht; daß sie wirkungslos ist, daö Verbrechen zurückzudrängen; daß ihre Wirkungen tief DrmoraliftenD sind; Latz sie Lemnach Lie Verbrechen befördert, die sie zurück zu drängen bestimmt ist; daß sie also unverzüglich und gänzlich abgeschaft werden muß;" und ferner:2) daß auf Grunv dieses Beschlusses eine Petition ansgearbei- tet, und Dem Parlament überreicht werde."

DieDubliner Zeitung" veröffentlicht wieder ein Verzeichuiß von nicht weniger als 40 zahlungsunfähi- Pächtern. Während Die Protektionisten wieder und wieder Diese Resultate Dem Freihandels-System unter­schieben , schreiben Die Pachter selbst dieselben haupt­sächlich der hohen Pacht zu, die sie zu geben gezwun­gen sind; und sie haben diese ihre Ansicht in einem öffentlichen Meeting jüngst deutlich ausgesprochen, und

Von Neuem um Verminderung der Pacht angehalten Wird es ihnen viel helfen? Die schlimmsten Schwer hörigen sind die, welche nicht hören wollen.

* Wiesbaden, 27. November. Mit Rücksicht auf die Nachricht, welche wir in unserem gestrigen Blatte hi-achten daß nämlich Herr Präsident Naht seinen Prozeß gegen das Ministerium Wintzingeroda ge­wonnen "habe geht uns soeben folgender Brief zu, welchen wir der Vollständigkeit und Genauigkeit wegen, hiermit unverkürzt zur OessentUchkett bringen:

Wiesbaden, 27. 9iov. 1849, Vormittngs.

Verehrtester Freund!

Mit großem Vergnügen habe ich in der heutigen Numer der Freien Zeitung als eine Neuigkeit gelesen, daß ich meinen Prozeß gegen das H. Ministerium ge­wonnen habe. Mir ist zwar Copialgebühr re. für das Urtheil von der Post als Postvorschuß angeforvert, auch durch Gerüchte, die in der Stadt cirkuliren, von der Ankunft eines günstigen Erkenntnisses erzählt worden. Zugestellt ist mir das bereits auf den 17. l. Mts. zu- gesicherte Urtheil bis zu dieser Stunde nicht.

Im Vertäuen auf die Acchtheit Ihrer Nachricht rufe ich dankbar:Freude hat mir Gott gegeben!" Freude darüber, daß es gelungen ist, das gute Recht des Volks auf eine unabhängige Rechtspflege, diese Grundbedingung und letzte Bürgschaft aller andern Rechte, unter dem Schutte und Qualme, unter denen die Reaktion durch Intriguen und Rechtsvetvrehungen dasselbe zu verbergen, und durch drohende Gefäproung des ganzen Richterstandes für immer dem Volke zu entrücken suchte, hervorzuziehen und mit Hülfe eines gerechten Richters klar und rem ans Licht zu stellen und zur Anerkennung zu bringen.

Es versteht sich ganz von selbst und ist eine schon durch meine, seiner Zeit in diesen Blättern bgeornckte Rechtsverwahrung übernommene Verpflichtung, dud ich das Urtheil, sobald es mir endlich zugestellt fein wird, mit einem Bericht über den Belang der Entscheidung für die Sache des Rechts und der Freiheit durch die Presse zur allgemeinen Kenntniß bringe. Ich hoffe, daß auch die Redaeiron der Nass. Allg. Ztg., welche seiner Zeit so maaßlose Ausfälle über meine Rechts- kenntniffe und meinen Charakter an die Ankündigung Der Klage gegen das Ministerium anknüpftc uiib mich mit üppiger Ungeduld, noch eye mir der von dem Herzog unterschriebene Beschluß meiner Entlassung zu- gesteiit war, kampflustig herausforderte, aus mein Ge­suchen als schuldige Genugthuung für mich jur Ver­breitung und zum Verständniß des Urtheils m.lwlrkcn

wird.

Mit freundschaftlicher Hochachtung

Ihr ergebenster

Verantwortlicher Redakteur: J. Oppermann

(1073) In der H. W. Ritter'schcn Buchhandlung ist wieder vorrâihig:

Blicke in das Labyrinth der Zukunst.

Zn merkwürdigen Weissagungen des Johann Ad. Müller

weiland Bauersmann auf dem Maisbacher Hofe bei Heidelberg.

Preis 12 kr.

(992) So eben ist erschienen und in der H. W. Ritter'schen Buchhandlung in Wiesbaden vorraihig:

tiaf Ans ^oln* §S50.

Juni Gebrauch für Kanzleien, Gerichtsstellen, Rentämter, Comptoirs, Haushaltungen und Landwirthschaften. Preis 36 ff.

Schluß der Börse.

Cours der Staatspapiere.

Den 26. November 1849.

pEl.

Papier |

Geld

86% 68%' 50% 44'4

156% 105%'

71 I

101

88%' 83'/./ 48 84%' 94% 81% 98'/4 78

53% _3'%

Den 26. November 1849.

pEl.

Papier |

Geld

Oesterreich

Preußen

Bayern

Würt'einb.

Baden

Metallignes Obligationen ....

M " ...»

Wiener Bank-Actien..... 500 fl. Loose........ 250 fl. Loose von 1839 .... Bethmännische Obligationen . . .

50 Thaler Pränuen-Lcheine . . . Staatü-Schnid-Schcine ä 105 . . Obligationen........ Ludwig-Kaual-Acticu incl. d. v. C. Bexbacher Eiseubahn-Actien . . . Obligationen........

Obligationen........

Lotterie-Aulehen â 50 fl. von 1840 35 fl. Loose vom Jahr 1845 . .__

5

4

3

2ba

3

4

4-/2

3% 3%

4%

3%

5

3%

86% 68% 51'/4

44%

1300 1563/4, 106

80%

89 %!

84

83'/4

94%

81%

98%

78% 53% 31%

Darmstadt

Kurhesseu Nassau

Fraukfurt

Holland

Spanien

Poleu

Sardinien

Obligationen........

Lotterie-Anleheu von 50 fl. . . . 25 fl. Loose........ Friedrich-WilhelmS-Nordbahn . . 40 Thaler Loose bei Rothschild . . Obligationen........ Obligationen bei Rothschild . . .

ditto 25 fl. Loose , , ,

Obligationen........

ditto von 1839 ....

ditto von 1846 ....

Tannns-Eisenbahn-Actien a 250 fl. . Integr.-Obssgatiouen ..... Syndikats ......... Innere Schuld neue Obligationen . Lotterie-Loose 300 ......

ditto 500 ......

36 FrS. Loose bei Gebr. Bethmann

6^2 4

4%

4

5

3'/2

3 3% 3'4

2% 3%

3

82'/4 88% 93% 71% 27% 51%

34%

162

84% 25% 79

93 88%

296

53%

27%

80% 33%

81% 88% 93% 71% 27% 51% 34%

101% 84% 25% 78% 92% 88%

293

53% 83% 27%

113%

80 32%

Cours der Wechsel.

Den 26 November.

Kurze Sicht

Zwei Monat

Gold- und Silber-Sorten.

fl.

fr.

Briese

Geld

Briefe

Geld

Amsterdam, 100 fl. Erl. . . . Angsburg, lOo fl. Ert. . . . Berlin, 60 Thlr...... Bremen, 50 Rthlr. in Louisd'or. Hamburg, 100 Mrk. Bco. . . - Leipzig, 60 Dblr ...... in der Messe . . . .

London, 10 Livr. St. ....

Lyon, 200 Fr.......

Paris, 200 Fr......

Mailand, 250 Lir. Austr. . . . Wien, in 20r V 0 fl. C.-M. . . Disconto........

160% 120

105% 98%

105%

95

95

91%

110%

87%

121%

94%

94%

87%

120%

2

100%

Neue Louisd'or............ Fricdrichsd'or............. Ducaten.............. 20 Frauk-Stücke ........... Holländische 10 fl. Stücke........ Englische Souverains.......... Laubthaler ............. Preußische Thaler . ........... 5 Franc - Thaler............ Hochhaltiges Silber..........

11

9

5

9

10

12

1

2

24

(Frk

6 52% 39 38%

2

3

45 21% 32

s. IZ

Druck und Verlag der 2 Ritte r'schen Buchdruckern.

f 1232) @ nem verehelichen Publikum, so­

wie meinen Freunden und Gönnern mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich nach als Metzger dahier etablirt habe. Durch reelle Bedienung werde ich nur das Wohl­wollen zu erhalten suchen.

Carl Hassler, Langgasse Nro. 1.

^ür Xanten !

(1233) Ein »»galanter kaffe hat eS gewagt, i»i lchtcii Wochenblatt das hiesige Danien- Publikum zum Besten halten zu wollen, indem derselbe in meinem Namen ankiindigt, daß ich ein Lager fertiger Mäntel, Kleider und Mantillen hätte und gut gehaltene Kleider ankaufte.

Um den geehrten Damen uniibthigeNach­fragen zu ersparen, zeige ich hiermit an, daß iw, nm bisher, blos bestellte Arbeiten fertige und Nichts kaufe.

Moritz Baumann.

NS. Wenn d.r Einsender besagten Artikels etwas Gutes leisten kann (was ich bezweifle), so kann derselbe bei mir hinreichend Beschäf­tigung finden. ____________

(1234) Bei F. Lehmann am Eck der Gold- gafse steht ein alter, aber noch gut gehaltener Flügel billig 511 vermiethen oder zu verkaufen.

(1231) Samstag den l. Dezember, Nach- mittags 4 Uhr, findet in dem Rheinischen «Hof in Niebrich eine Besprechung Nass. Aerzte über den durch die Regierungecom- misst011 auögearbeiteten Entwurf zu einer Nass. Medieinalreform statt. Zu zahlreicher Be­theiligung wird hiermit cingcladen.