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greeß vorgekommen sei, obschon uns die lchwarz- & Presse nicht genug zu erzählen wußte von den von den innern Unruhen, welche d-e terror.st.sche Mr- orität nur mit Der äußersten Gewalt unterdrück habe. Nun es war Verbrechen genug, daß sich daS Volk an- mafite sich selbst regieren zu wollen, Die Empörung Än' die gottbegnadete Souveränität wird in den Augen der Machthaber durch den Ruin einer bluhen- Dcn Stadt nicht zu theuer gesühnt.

Großbritannien.

Londou, 27. Sept. (Westd.Z.) Bezüglich Der neu beabsichtigten östreichischen Anleihe theilen wir nach-

Nach Berichten aus Melilla haben die Mauern, welche auf völlige Straflosigkeit zu rechnen scheinen,

»'S X i H»M y» .WW è M»; sie

Ke. U> an ^.^M u.: ÄttJÄtÄ n

Wepublik Frankreich

Paris, 27. Septbr. Es ist heute aus Rom das Ultimatum der Concessionen eingetroffen, welche Der Papst seinem Volke inseiner Machtvollkommenheit machen will; diese Concessionen bestehen D in einem Staatsrathe für Die Vorbereitung der Gesetze, 2) n einer Staatsconsulta für Die Prüfung der Ausgaben khD Die Regelung der Rechnungen, 3) in Provinzial- stäDten für Berathung über Die Lokalinteressen und Ober die Lokaleinnahmen und Ausgaben, 4) in einigen Mumcipalfreiheiten; einer Reform des Gerichtswesens, der Criminal-, Civil- und administrativen Gesetzge­bung, 5) in einer Amnestie in Betreff der letzter» Un­ruhen von Rom, aber mit vielfachen Ausnahmen, die nicht einzelne perlenen , sondern ganze Categorien treffen.

Paris, 27. Septbr. Das Manifest des Papstes, welches heute hier bekannt wurde, hat eine peinliche Wirkung in der politischen Welt hcrvorgernfen. Die Repräsentanten, die sich im Conferenz-Saal der gesetz­gebenden Versammlung heute trafen, drückten ihre leb­hafte Unzufriedenheit über dieses motu proprio aus. Man weiß noch nicht den Eindruck, den dieses Doku­ment im Elysve Hervorrufen werde; auch gehen über die Wirkung, die es in Rom gehabt haben soll, beun- rnhigendc Gerüchte. Man sagt, General Nostolan habe heute Depeschen hierher geschickt, aus denen man entnimmt, daß er die Communikationen mit den Car­dinälen abgebrochen hat. Man will auch wissen, daß die Wirkung dieser Proklamation eine sehr gereizte und unzufriedene gewesen sein soll.

DemConstitutionel" wird aus Rom geschrieben, der Kaiser von Rußland habe sich erboten, dem Papste eine Summe von 5 Millionen Scndi unter der Ga­rantie des Königs von Neapel, in Annuitäten rückzahl­bar und nur zu 2% pCt. verzinszlich, vorzuschießen und es sei dieses Anerbieten von dem Papste ange­nommen worden. (Fr. I.)

Dem wir es dein deutschen Publikum überlassen, die Ansichten der Vertreter Englands über Oestreich und dessen Satrapen zu würdigen:

Oahlands, bei Sedlescombe in Susser 25. Sept.

Eben habe ich in einem Londoner Blatte den Pro- spektus der neu beabsichtigten österreichischen Anleihe gelesen, und ich halte es an der Zeit, daß endlich die Freunde des allgemeinen Friedens und der Entwaff­nung ihre Stimme erheben und ein System verdam­men, wonach Oestreich und die benachbarten Staaten ungeheure Armeen halten, um nicht allein^die eigenen Provinzen, sondern auch die Grenzländer mit Krieg und Verwüstung zu bedrohen und zu überziehen. Es ist nothwendig, alsbald ein öffentliches Meeting in London auszuschreiben, um dem Versuche mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten:von den Segnungen einer ehrenhaften, friedlichen Industrie die Mittel zu borgen, Haynau und seine Kroaten für ihre Schläch­tereien in Brescia und verübte Gräuel in Ungarn in bezahlen. Kein Freund und Bewunderer der unter-

zn Land, sondern bewaffnete Piroquen kapern nun auch die kleinen spanischen Schiffe, sobald sie sich außer­halb der Schußweite der Batterien zeigen. Diesem Treiben muß endlich durch ein energisches und wirk­sames Auftreten ein Ende gemacht werden; der Be­sitz M e l i l l a' s selbst steht sonst auf dem Spiele.

drückten und verläumdeten Magyaren und Italiener wird Anstand nehmen, den allgemeinen Schrei der Entrüstung und des Abscheues zu verstärken, welcher sich gegen die kühne Frechheit erheben muß, von dem ganzen erleuchteten Europa das Geld entlehnen zu wol­len, zur Belohnung von Unterdrückung und roher Ge­walt. Pflicht eines jeden Bürgers ist es, seine An­sicht über diese Anleihe offen auszusprechen, da der be­kannte Prospektus uns Alle zur Unterzeichnung auf­fordert. Ich glaube nicht, daß es einen Juden in London gibt, welcher sich nicht beeilen wird, diesem Meeting beizuwohnen, um offen gegen die Schande und jede Verbindung mit der besagten Anleihe Ver­wahrung einzulegen und die Urheber der gegen seine Glaubensgenossen in Buda-Pesth verübten Schandtha­ten zu verfluchen Schandthaten, mit welchen Hay­nau alle Gräuel und Verfolgungen des Mittelalters glorreich übertroffen hat."

Griechenland.

Auch dieses Land, das die Flüchtlinge erst so gast­lich aufnahm, ist ihnen nun durch russische Umtriebe verschlössen worden, und so bleibt ihnen nun nichts übrig, als sich nach Aegypten, Tripolis und Tunis zu wenden, um in den Ländern derBarbarei" Schutz vor Der europäischenCivilisation" zu finden.

C n t g e g n n n g.

Weilburg, 27. Sept. Obgleich es anfangs meine Absicht war, auf den Lügenartikel in Nro. 221 der Allg. Nass. Ztg." über einen hiesigen Vorfall, mit preußischen Soldaten, nichts zu erwiedern, da die De­nunziationen und Wahrheitsverdrehungen eines Blat­tes, welches seine Berichterstatter ohne Widerrede ehr­lose Lügner und Verläumder neunen laßt, in hiesiger Gegend hinlänglich gewürdigt werden; so glaube ich doch meinen entfernteren Bekannten schuldig zu sein, zu sagen, daß ich den Verfasser des erwähnten Lügen­artikels bei hiesigem Jnstizamte als Zeugen angegeben habe, damit er öffentlich zu der Classe der oben be­zeichneten Menschen gestellt und mit seinen Verlaum- dungen hiesiger Turner und Demokraten, der öffent­lichen Verachtung anheim gegeben werde.

Carl Wimpf.

Amtliche^Nachrichten.

Der Landoberschultheiß Landrath Petsch zu Höchst ist auf sein Ansuchen in den Ruhestand versetzt worden.

Der Kandidat Altbürger von Rüdesheim ist zum Pfarrvikar in Neukirch ernannt worden.

D i e z, 28. Sept.

Rother Walzen . .

Weißer Waizcn . . .

Korn......

Gerste

Hafer ..,..

Erbsen.....

lr. Preis.

11

11

8

6

tl. 29 |L 40 fl. 44 fl. 30

3 si. 50

9 fl. 54

fr. fr. fr. fr. fr. fr.

2r. Preis.

12 fl. 23 kr.

12 st. 8 kr.

9 fl. 45 fr.

3 fl. 55 fr.

Verantwortlicher Redaktew: I. Oppermann.

(1075) EeKanntmachunS.

Die Wittwe und Kinder des Gastwirthö Jacob Mahr von hier lassen Montag den 29 October d. I., Vormittags 10 Uhr, ihr in der Hauptstraße dahier gelegenes Gast­hauszum Hirsch" genannt, nebst Hofraum, Garten und Oeconomic-Gcbauden, abtheilungs- halber auf dem hiesigen Nathhause unter sehr günstigen Bedingungen öffentlich versteigern.

Eltville, den 27. September 1849.

Herzog!. Nass Landoberschultheißerèi.

Uscner.

W« P o st f ch i f f e zwischen JLomlon â' iVew-^sork.

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Mainz, Den 1. August 1849.

Q. H. ^MsaiseBB, Spezial-Agcnt in Mainz.

Ferner die Agenten desselben, Herren Gustav Nofalino Ls Comp. in Frankfurt a. M., Herr Gottfried Arrans in Biebrich, Herr Jacob Noth in Dillenburg, Herr Adolph Varbach in Diez, Herr Wllhelm Marx S. in Camberg, Herr Christ Wagner in St. Goarshausen.

(1065) Das von ber Königl. prcup. und Herzog! nassauischen Landcercgicrung genehmigte Buee^N zum Echrstze der ANSWändeeev

befördert die Passagiere monatig 3mnl über 6B«vr<* und 4mal über .tnSwrMe nach jWe«- Be»r& und ^w^Mefeiss mit dem Versprechen der reellsten Bchalidluna Näheres bei H. Bicgol in Limburg, H. Lanz in Weilburg und bei mir.

W*. GeifButttseat in Coblenz,

Castorpfaffeugasse 409, A.

(IOtil) AbounementS - ^infa^iiH^

DerKoblenzer Anzeiger", eine der am Mittclrhein gelcsensten Zeitungen für Politik HZ'bei. Zu»,, uno Gewcebe, ladet hiermit zu geneigten AbonncmcntS'-Bestcllunacu für das 4t. Quartal ein. a

Außer erner möglichst schnellen Mittheilung zuverlässiger Nachrichten, hat der Anreiaer" sich die Aufgabe gestellt, die Grundsätze einer auf den freiesten Institutionen basirten Monarchie 'KÄÄ - - * - ^X i 2

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