"" Eft t*"1 ^" Kampf für W «»
t«ie^ -üirn mächtigen Umschwung, am ^kawbarpciche trat der größte und attgesepcitflr Achill Ä I« deren kräftige Beförderer aus. Die St eroberte Alle und riß Alles mit sich fort. ^o- âar das Aftonblad erklärte sich von i^rem unthyom^ baren Geiste für überwunden. In Norwegen buocie sich eine große Partei welche die Dlirchfilhruug de: NnLvffchen Idee, zu iWr Aufgabe machte Hier, wo das Neue mit so großem Mißtrauen ausgenom men wird, gewann sie in kurzer Zeit eimm außerordentlichen Fortgang. Ein großer Theil der ^copmK nahm sich ihrer mit Eifer an und Journale, die sogar verschicdeukii'Partcien angeboren, Christ,ainaposten, Drammens Addreffe, die Richstidende, Romsdals, Bnd- sticke Bergens Blätter, Tromso-Tidende u. ,. w, be- arbeiten die öffentliche Meinung zu ihren Gniisten. Das junge Geschlecht eignet sich täglich die neue Ge- danken-Nlchtung tiu und wird sie seiner Zeit geltend machen."
„So stand es früher mit der Frage, so steht cs jetzt. So wie das Aftonblad übergegangen ist, so wird
es nicl;r ker sind wartet."
als ein Zweifler thun. Die nordischen Völ früher zum Handel» reif, als eS Jemand er
Nepublèk Irarrkrerch.
Paris, 21. Septbr. Es heißt, dcm^Erzjesuiteu Moiitalembert sei das Portefeuille des öffentlichen lln» terrichts und der Kulte angeboten. Wäre schon wieder einen Schritt weiter auf dein sauberen Pfade der Reaktion. Wir haben nichts dagegen; nur die rechte Farbe vorgekehrt. — Dr. K ü ch lein aus Kehl, der wegen Hinrichtung des als Spion in Rajäutt aufge- fangenen re. Weil, in Neuve gefangen saß, ist am 17. d. Abends glücklich seiner Haft entkommen. Man vermuthet, daß ihm durch Beihülfe von Damen, welche ihm Frauenkleider zuzustecken gewußt hatten, die Flucht ermöglicht worden ist. (Solche Weiber lobe ich mir. Unsere niederrheinische Danienwelt dagegen pfuscht dem geretteten Dynastenthum in's Handwerk, indem sie um Unterstützung für „mein Herrliches" bettelt).
In einer Sitzung des Generalkonseils der Hautes-
Pyr^nKs (st folgender interessanter Zwischenfall vorgekommen: Ein Mitglied verlangte die Aufhebung des Verbannungsdekrets gegen den Herzog von Chambord, sogenannten Heinrich den Fünften. Ein anderes nannte den Antragsteller verrückt. Vom Präsidenten aufgc- fordert seine ungeziemende Aeußerung zurückzunehmen, weigert er sich dessen und schließt seine Weigerung mit einem Lebehoch auf die demokratisch-soziale Republik. Der Präsident nennt diese Art unv^Weise uukoiistitu- tionell und der zum zweiten Male zur Ordnung Verwiesene antwortete nun, „ja, cs lebe die sem akratisch- soziale Republik mit all' ihren Consegneuzen." (Wd.Z.)
Paris, 22. Sept. Gestern Abend lsieß es, die Regierung habe ungünstige Nachrichten aus Rom erhalten. Die Mittheilungen, welche uns heute von gewöhnlich gut nuterrichterer Seite gemacht worden, scheinen nicht daran zweifeln zu lassen, daß, wenn auch die direkten diplomatischen Unterhandlungen zwischen Paris und Gaeta, wie die ministeriellen Journale behaupten, eine freundschaftliche Wendung genommen haben, nicht das Gleiche von den Beziehungen der französischen Behörden in Rom zu den Delegirten des Papstes gilt. Monsige. Savelli, welcher zum Minister des Innern in Rom ernannt worden ist, läßt es, wie es scheint, an keinen Bemühungen fehlen, einen vollständigen Bruch mit den Franzosen herbeizusühren, und die Priesterpartei spricht ganz laut sich dahin aus, daß keine Concessionen möglich seien, und daß der Papst die Gelegenheit nicht entschlüpfen lassen dürfe, welche sich darbiete, die Nefformen zu annulliren, welche er vor der Ermordung des Grafen Rossi zu gewähren so schwach gewesen sei!
Es sind neue Depeschen des Generals Nostolan eingetroffen, worin dieser wiederholt auf seine sofortige Abberufung von dem Oberbefehle über das französische Erpeditionskorps im römischen Staate dringt. Es heißt, in diesen letzten Tagen seien mehreren Generalen Eröffnungen für Uebernahme des von dem General Nostolan in Rom bekleideten Postens gemacht worden; sie hatten es jedoch entschieden abgelehnt, sich nach Rom zn begeben.
Die Reconvalescenz des Herrn von Fallour schreiet rasch vorwärts. Seine baldige Wiedergenesung wird zuversichtlich erwartet. Nach dem heute ausgegebenen Bülletin sind die Fieberanfälle gänzlich gewichen.
Der Director des Theaters der Porte St. Martin, ! welcher in den nächsten Tagen ein „Rom" betiteltes neues Drama ausstchcen läßt, wandte sich mit dem
Gesuch an den General Changarnier, ihm eine Abthei- Ilmg Soldaten, welche in diesem Stücke figuriren sollen, zur Verfügung zu stellen. General Changarnier wies aber dies Gesuch mit den Worten zurück, daß die französischen Soldaten nicht zur Rolle von Marionetten gebraucht werden dürften. (F.J.)
Paris, 22. Sept. (Westd. Z.) Der Brief des Präsidenten ist wie man weiß, der Gegenstand zahlloser Kommentare geworden. Das östreichische Gouvernement konnte natürlich nicht indifferent bei der Verhandlung einer so wichtigen Materie bleiben, und es mußte sich entschließen, seine Ansicht abzugeben. Während unsere ministeriellen Blätter sich abmüyen uns glauben zu machen, daß Oestreich und Frankreich Hand in Hand gingen, läßt die kaiserliche Autorität Folgendes in ihren Journalen von Bologna und Mailand veröffentlichen:
„Ein Brief, der angeblich vom Präsidenten der französischen Republik an den Oberst-Lieutenant Rey geschrieben ist, hat die Feinde des Papstes antorisirt den Lärm zu verbreiten, man wolle Sr. Heiligkeit sehr ernste Bedingungen anferlegen. Wenn man indeffen aufinerksam diesen Brief betrachtet, so sieht man wohl, daß er keinen offiziellen Charakter hat, daß er sich vielmehr auf eine ganz persönliche Corresponden; bezieht. Jetzt fügt man hinzu, daß dieser Brief sehr schlecht ausgenommen worden sei, selbst von der f r a n z ö s i s ch e n A u t o r trat i n R o m. Der heilige Vater beschäftigt sich jetzt ernstlich damit, seinen Unterthanen Reformen zu geben, welche er geeignet glaubt, ihnen ein merkliches Wohlsein (So?) zu verschaffen. Keine Macht (der Erde) hat ihm hierüber Bedingungen anserlegt und er will einen so wichtigen Zweck zu erreichen suchen ohne aus den Pflichten seines Bewußtseins heranszutreten. Ucbri- genS ist es im Interesse aller Mächte und deS europäischen Friedens die Freiheit und Unabhängigkeit des heiligen Vaters (warum nicht des Volkes?) in garantiren." — Also auf diese Art marschirt Oestreich mit uns? Gott bewahre uns vor inneren Freunden, mit unsern Feinden wollen wir schon fertig werden.
D i ez, 20. Sept.
Rother Waizen . .
Weißer Waizen . . .
Korn......
Gerste ..... Hafer.....
lr. Preis.
10 fl. 32 I
10 fl. 27
7 fl. 45
5 ft. 43
4 st
fr. fr. fr. fr. fr.
2r. Preis.
10 ft. 50 kr'
10 ft. 40 kr' 8 fl. 55 fr.
6 fl. 12 fr.
2
^erantwortucyec yreoaftnu: 3. Oppermann
WiLÜahttug zum Mbouuement. ^^g
Die „Neue Deutsche Zeituirg" wirb nicht eingehen. Durch den Wunsch geleitet, der demokratischen Partei ein größeres Organ zu erhalten, haben einige wackere Männer ihren Fortbestand gesichert.
Damit die demokratische Partei ihre Kräfte konzentriren könne, hat sich die von Robert Blum mitbegründete „Tentsche NcichStagszcitnng" mit der „Neuen Deutschen Zeitung" vereinigt, so daß jene zu erscheinen aufhört und ganz in der »Neuen Teutschen Zeitung" auf» geht. Der Redakteur ber „Rcichstagözeitung" Dr. I. Georg Günther, tritt mit in die Redaktion der „Neuen Deutschen Zeitung."
So fordern wir denn Alle, die sich für den Fortbestand der „Neuen Dcutichcn Zeitung" interessiern, dringend aus, ihre Bestellungen bei den betrcffenden Postämtern recht bald zu machen. Ohne thätige Theilnahme der demokratischen Partei wäre dem Unternehmen nur vorübergehend geholfen.
Tic Tendenz des Blattes bleibt unverbrüchlich dieselbe. Durch die Vermehrung ihrer Kräfte wird die Redaktion dem Inhalt nach mehr Reichhaltigkeit geben können. Der Preis bleibt, derselbe, für Frankfurt vierteljährlich 2 fl. 30 fr., auswärts mit dem vorgefchriebeuen Postauf- schlag. Es werden vierteljährige Abonnements angenommen, für die Stadt Frankfurt auch mo- natlichc (zu 3'1 fr.) Inserate finden bei dem voraussichtlich wachsenden Leserkreis, der für die ttabt Frankfurt schon gesichert ist, eine immer größere Verbreitung. Die Zeile wird mit 3 fr. ober 1 Sgr. ersehnet. Die Ausgabe geschieht Abends vor 6 Uhr täglich, mit Ausnahme des Sonntags. Nach Bedürfniß werden Beilagen gegeben.
Frankfurt, 22. September 1849.
Die Reduktion der „Neuen Deutschen Zeitung."
Eiiiladuug zum Abouucmcut auf ben mit bem 1. Oktober b- I. in Tann stabt wiedcr crschciuendcu
oder: sü d - w e st d e u t sch e r K i r ch e n t e u fe l im Verein mit notorischen Ketzern und Psaffenfreunden, herauegegeben von C. Schäffer, Pfarramtscandidat. Erscheint 2mal wöchentlich (Folio) Preis vicrtcl- jährig durch die Post bezogen 14 fr.
Tad britische Volk wird aus den Erfahrungen der letzten Zeit nun ersannt habtII, welch Erlöse, giftige Brut cs an seinen Pfaffen sich herangezogen hat, die cs daraus angelegt zu haben scheinen, bad Elend und die Noth, in deren das Volk sich befindet, durch ü re salbungs- volle Heuchelei und widrigsten Angcndicnst noch zu vermehren. Die Armee und die Kirche — wer kennt nicht dies Woit? — Es wird deßhalb ein Unternehmen unterstützen, welches darauf ausgeht, dazu deizutragen, daß dieses Unkraut, welches so schädlich ist, nicht allein vertilgt
'"'sber Wurzel ausgercttet, sondern daß auch ein Zustand vernünftiger Freiheit, in dem J.lle glutfiicb sein können, herbeigeführt werde, weil er gegründet ist aus die ewigen Grund- latzè des Christenthums, welche da sind: Freiheit und Liebe!
geifer bringt demnach: leitende Artikel über Religion und Politik, soweit c.e aus dem Gebiet des sittlichen Standpunktes sich erörtern läßt. Pfasfenangele- s-h Nachrichten über das Treiben und Leben der Pfaffen). Nachrichten aus und andern Gemeinden. Schulsachen (ein wichtiges Capitel ) t i f p bcamrichten in eine wöchentlich zweimal gegebene Ba u e r n z e i t u n g ober p 0 li - " ti'tiOKhau. Feuilleton, das stets nur solche Aufsätze und Darstellungen bringen
1x0 Blattes in Beziehung stehen. Predigten, da und dort von falls ausgenowuiu/^"" ^^ Dolksparthci gehalten. Anzeigen und Inserate werden eben-
Vereine, Lehrer, Demokraten darauf aufmerksam zu machen,
'DP ?ur Verwirklichung ihrer Absichten durch Unterstützung eines Blattes von solcher Rich >g hnen in die Hand gegeben ist. Es wird nun doch endlich einmal erkannt worden Win, vu her man irrt, wenn man glaubt, bei irgend einem Volke, am allermeisten bei den Deritjchen, könne eine politische, nachhaltige Freiheit errungen werden, ehe es auch in kirchlichen, religiös ;
Bestellungen, d e Udes Postamt besorgt und auf buchhändlcrischem Wege die J. V. Me ldinger sche VerGp becbeandlung in Frankfurt a. M. befriedigt — bittet man baldigst zu machen, damit vollständige Exemplare geliefert werden können
Darmstadt im September 1849. Die Expedition.
Verein ^uv Wahrung ber VolKsreeUe.
(937) Mittwoch den 26. September Abends 8 Uhr, Sitzung des Vereins im Veerothai. — Nichtmitglicver können durch Mitglieder eingeführt werden.
Tagesordnung: Wochenbericht über die neuesten politischen Ereignisse.
Ceiieert - Anzeige»
(1064) Nächsten Montag den 1. Oktober wird ber hiesige Gesangverein unter gefälliger Mitwirkung der Fräulein Hummel und Grimm, der Herren Stepan und Eberius, sowie mehrerer anderen Opernmitglicder und des gesammtcn Thealer-Orchestcrs das Oratorium
im
von Mendelssohn-Bartholdy, großen Saale des Kurhauses dahier veranstalten.
Subsrriplionslisteu liegen auf:
in der Sch c l l en ber g'scheu Buchhandlung,
1)
2) 3)
4)
in bot Kreid c laschen Buchhandlung, im Lesezimmer dec- KursaalS, bei Hvstonditor N ö d e x und bei Kaufmann Käsebier am Sennenbergerthor.
Der Text der Gesänge ist bei Herrn Buchhändler Kreidet und Hrn. Kaufmann Käsebier sowie Abends an der Kasse â (i Kreuzer zu haben.
SnbseriptionspreiS: aj für eine Person........i fl.
b) für zwei und mehrere Personen . . — „ 48 fr.
CassepreiS: 1 fl. 30 fr.
(1063) Ich wohne jetzt GeiSbergweg No. 19. Indem ich mich zu allen schriftlichen Arbeiten namentlich zur Anfertigung von Gesuchen ir. empfehle, bemerke ich zugleich, daß ich bei wirklich Unbemittelten nach den Verhältnissen weniger Rücksicht auf Bezahlung nehmen werde. Nachmittags von 12 — 3 und Abends von 6 — 8 Uhr bin ich zu sprechen.
Wilh. Joost, Scrib ni.
Zu verkanfcrr.
(1052) Ein ncucrbautes Landhaus, nahe bei der Stadt, ist wegen Wohnortöveränderung billig zu verkaufen durch bad GeschäftSbureau von Earl Leyeudeckec. __ (1057) fl. SOO, 1060, 1300/2000 bis 3000 sind sogleich in der Umgegend von Wiesbaden durch Frieda'. SesiauS aus- zuleihen.
(1056) Ein junger schwarzer Pndel mit weißer Brust hat sich seit einigen Tagen verlaufen. Wem derselbe zugelaufen ist, wolle ihn obere Webergasse No. 20 gegen eine gute Belohnung zurückgeben. _______________
(1061) Das Wähler'sehe Zertheil- und Heilpflaster ist frisch angekommen; das Päckchen für 12 fr.; dieses ganz vortreffliche Pflaster empfiehlt sich selbst und wird Jeden befriedigen, der es braucht.
.X L. Seibert in der Laug gaffe.
(lOGO) Schweizer Haar-Sohlen, ä ch t, von Rhode nur allein j unter herabgesetzten Preisen bei
^. Seibert in der Langgasse.
(1058) Älär-Gallerte (Weiuschönc), um Wciu, Dier, Essig, Aepfelwein re. Hell zu machen, welche sehr vielen Beifall findet, die Flasche zu 36 fr. ist zu haben bei
e^. 55. Seibert in der Langgasse. (1059) Orientalischer Haarbalsam, das Ausfallen der Haare zu verhindern, verlorne Haare durch Nachwuchs zu ersetzen, überhaupt den Haarwuchs zu befördern, die Haarwurzeln zu beleben und zu stärken, ist stets vor- räthig bei
«5. L. Seébert in der Langgasse. (10491 So eben ist eine fiische Sendung K 28 Hiev’ sch es Schweizer- Krättteröl in halben Flaschen ü 1 fl. bei mir angekommen.
.A Ä. Seibert in der Lauggasse.
(1042) Bei Eisenhändler J. Schwab auf dem Leich Hof in Mainz sind gewalzte und geschlagene lOter Stückfaßrcifc billig zu verkaufen.
(1046) Zu der am 9. und 10. Detober l. Z. im Schloß Orauitnstein bei Diez abzuhalten- ben allgemeinen nassauischen Lehreroersanim- lang, siehe Schulblatt Nr. 19, ladet die Lehrer und die Freunde bed Schulwesens freundlichst ein
Wiesbaden 23. Sept. 1849.
Der Vorstand des Wiesbadener
Lehrervereins.
(1050) Ein wohlerzogenes Mädchen, daS schon etwas nähen kann, kann das Putzge- schäft erlernen. Wo sagt die Redaktion.
Druck und Verlag der C. Nitter'ichcn Buchdruckcrci.