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Vom Neckar, 27. August, wird derO.P.A.Z. be­richtet: In Wiesloch erschlugen am letzten Donner­stag zwei junge Leute aus diesem Orte, aus Eisersucht, einen Hohenzollern-Sigmaringer Soldaten. Es wurde ; deßhalb eine Abtheilung des 8. preuß. Landwehrregi­ments als Erecutioustruppen dahin verlegt. Wegen Betheiligung an dem badischen Aufstande wurden in Heidelberg bereits 6 Professoren und Privatdocenten ihre Vorlesungen verboten. Unter denselben nannte man Hagen und Morstadt. Auch wurden aus : obigem Grunde gegen 30 Studenten ermatrikulirt.

Speyer, 24. August. Eilf am Aufstande beson- f ders betheisigte Schullehrer der Pfalz wurden bereits : entlassen, 12 versetzt, über Beamte, Maires und Ad- ! funkten wurden theils Dienstsuspensionen von 1 2 Monaten, theils Arreststrafen verhängt. (Bamb. Z.)

Berlin, 27. August. (32. Sitzung der ersten Kammer.) Präsident: v. Auerswald. Eröffnung: 10'/4 Uhr. An den Ministertischen befinden sich sämmt­liche' Minister. Auf der Tagesordnung ist zuerst die nochmalige Abstimmung über einige Amendements zum Petitionsbericht der 31. Sitzung Dann erhebt sich fast die ganze Kammer zur Unterstützung folgenden Antrags des Abg. Di e rg ard t:Die Hohe Kammer wolle beschließen, daß eine Kommission ernannt werde, welche sich mit der Untersuchung der bei dem ersten Ber­einigten Landtag beschlossenen, aber nicht zur Ausfüh­rung gekommenen Errichtung von Provinzial-Hülfs- kassen beschäftige, um hiernach geeignete Vorschläge zur baldigen Ausführung dieser so heilsamen Maßre­gel zu machen." Hierauf geht man zur Fortsetzung der Verhandlungen über die deutsche Angelegenheit ü- ber. Goltdammer, als Referent der Kommission und im Namen derselben, erklärt, daß eine nochma­lige Prüfung des Camphausen'schen Antrags auf Ver­anlassung der Regierungsvorlagen stattgehabt, und daß die Kommission nochmals nachdrücklich denselben emp- fehle. Ministerpräsident erklärt die Annahme des Camp­hausen'schen Antdags als ein Vertrauensvotum. Camp­hausen (welchem ein Redner den Platz abgetreten) be­steigt die Tribüne mit verbundenem Köpfe. Er spricht sich" zuerst nochmals dagegen aus, daß die öffentliche Meinung gegen den engern Bundesstaat sei. Eine Gefahr "für Preußen erblickt er auch nicht im Falle eines Beitritts von Würtemberg und Baiern, weil doch die Mehrheit preußisch bliebe. Selbst alle un­sere inneren Angelegenheiten, Handel und Gewerbe, sind in eine gewisse Stagnation getreten, weil wir immer auf die Frage zurückgeworfen werden, ob der Bundesstaat zusammenkomme. Mein Antrag geht nicht zunächst auf ein Vertrauensvotum für die Regierung, aber die Verwerfung desselben wäre offenbar ein Miß­trauensvotum; für das Wesen meines Antrages sind selbst die Vorlagen des Ministeriums ohne materiellen Einfluß. Zur nachdrücklichen Niederhaltung der Re­volution ist es nöthig, feste Rechtsgrenzen zu setzen, deren Mangel zu den größten Uebeln des vorigen Jah­res gehört, wo die Befugnisse der Nationalversamm­lung" zweifelhaft waren, und Abgeordnete aus Staaten die Verfassung mitbeschlossen, welche an derselben kei­nen Theil nehmen wollten. Der Weg der Negierung ist offen dargclegt; es fragt sich einfach: Ist die Kam­mer mit demselben einverstanden ? Ein Verbeffe- rungsantrag auf motivirte Tagesordnung wird fast nur von Helldorf, Böttcher, Stahl, Manteufel und Gerlach unterstützt. Die namentliche Abstimmung er­gibt 96 Stimmen für, 14 gegen den Antrag.

(Schluß der Sitzung folgt halb 3 U^.)

Berlin, 28. August. DieConst. Ztg." berichtet: Soeben geht uns die wichtige Nachricht zu, daß auch Comorn, das uneinnehmbare westliche Bollwerk des Landes, capitulirt habe.

Schleswig, 26. August. Die dänisch-preußisch- englische Regierungs-Commission ist gestern unter dem Namen einer Landes-Verwaltung für d a s H er- zogthum Schleswig zu Flensburg installirt wor­den, die Statthalterschaft ist mit den Ministerialdepar- tements und der schleswig-holsteinischen Regierung nach Kiel gezogen, die Landesversammlung hat sich vertagt, die Straßen sind nur noch von Militär etwas belebt.

Hamburg, 27. August. In der heutigen Ver­sammlung der erbgeseffenen Bürgerschaft wurde der Antrag des Senats:Daß der Beitrittserklärung des hamburgischen Bevollmächtigten zu dem am 26. Mai d. I. abgeschlossenen Bündnisse der Königreiche Preus­sen, Sachsen und Hannover die Ratifikation ertheilt werde", in allen fünf Kirchspielen angenommen. (H.B )

Wien, 24. August. Täglich werden in Kellern und ander.'ts Gerippe von Menschen ausgegraben, die unter Windischgrätz von den Kroaten ermordet, beraubt und dann verscharrt wurden. Das Volk gc- räth bei ihrem Anblick in Aufregung, weßhalb man ihm vorlügen w^U, diese Gerippe seien bereits fünfzig Jahre alt; statt aufzuhören, nehmen Brand und Mord und Schandthaten in Oesterreich immer zu, und die Zeitungen sind täglich mit deren Aufzählung angefüllt. Die Stadt Brody an der galizisch-rnss. Grenze und Bur nächst Sasfin sind in diesen Tagen ein Raub der Flammen geworden. Man sagt, die dortigen russischen Garnisonen hätten dieselbe angezündet. Graf Na- dasdy, der in Preßburg zu 4 Jahren Festung und zu 100,000 Fl. C.-M. Strafgeld verurtheilt worden, ist mit seiner Frau, die seine Gefangenschaft theilt, in Theresienstadt eingebracht worden. Paul Wendelin ist

wegen in der Trunkenheit gethanenen aufreizenden Re­den zu 15 Jahren Schanzarbeit in Eisen verurtheilt worden. Aus gleich wichtiger Veranlassung einige Du- tzcn andere junge Männer zu 20-, 15-, lOjähriger | Schanzarbeit in Eisen. Dr. Frankl aber wurde wegen ; ungeheuchelter Reue zu 2 Jahren einfachen Kerker bc- i gnadigt. Wegen aufreizenden Reden wurden sodann ! der Galanterie-Arbeiter Anton Alringer zu einem durch 1 zweimaliges Fasten in jeder Woche verschärften vier- i zehntägigem, der Schneidergeselle Anton Lutzmayer un- ' ter gleicher Verschärfung zu zwanzigtägigem, der Hut- ! machergeselle Joseph Fonik zu 15 Stockstreichen und dreiwöchentlichem mit zweimaligem Fasten verschärften ; Stockhausarrest verurtheilt. Ferner wurden der Weber- i meister Thomas Hofer aus Fünfhaus zu fünfwöchent­lichem durch einmaliges Fasten in der Woche verschärf­ten einfachen Stockhausarrcst, der Bürstenbinderlehr- junge Franz Ruß über den ausgestandenen Untersu­chungsarrest zu zehn Rntheustreichcn verurtheilt. Dem Kellner Karl Hueber, welcher sich bei Lesung derWie­ner Ztg." über einige in Raab vollstreckte Todesur­theile aufregende Bemerkungen erlaubte, ward der fünf- wöchentliche Untersuchungsarrest zur Strafe angerech­net. Sie sehen hieraus, daß ein Theil Deutschlands längst die vollständige Knute hat, und das Standrecht schon zum tollsten Wahnsinn, zu voller Verbindung avancirt ist. Früher wollte mir über dergleichen das Blut in den Kopf steigen, jetzt bei der in Europa all­gemein gewordenen Infamie ist cs unmöglich. Un­sere Besatzung besteht nun mehr aus 40Kompagnien. Görgcy, so geht das Gerücht, soll sich hier und zwar im Gebäude der ungarischen Hofkanzlei befinden. Wehe ihm, wenn er Ungarn wirklich verrathen hat! Der Thronfolger von Rußland hat sich hier nun einmal öffentlich sehen lassen, und zwar im Operntheater, wo die Hugenotten mit rücksichtsvoller Hinweglassnng der röthen Schärpen, sowie alles Ketzerischen u. s. w., wie man sich ausdrückt, gegeben wurden. Ist das nicht klassisch? (Westd. Z.)

Galizien.

Kalisch, 18. August. Ein Reisender, welcher so­eben aus Petersburg hier angekommeu ist, schildert mit sehr düstern Farben die dortigen Zustände, welche ebenfalls von dem gegenwärtigen Drucke der Zeit nicht unberührt geblieben sind. Die sonst so zahlreichen Handelsschiffe sind fast gänzlich verschwunden ; mit dem Abmärsche der Garden vermißt man sehr die reichen, lurustreibeuden Gardeoffiziere, die Besitzer so vieler Leibeigenen; mit dem Abzüge des Kaisers sind viele Diplomaten, Große und Reiche der Stadt entfremdet worden, während andere Güterbcsitzer, nachdem auch in anderen Jahren dort üblichen Gebrauche, auf ihren zum Theil sehr entfernten Sommersitzen weilen. Mit einem Worte, der Handel und Verkehr ist sehr gelähmt, der Fukus in großer Abnahme und der Glanz der herrlichen Weltstadt ist, wenn auch nur vorübergehend, im Erbleichen. Unter solchen Umständen ist das Ge­richt, daß der Czar längere Zeit in Warschau bleiben wird, nicht geeignet, die Klagen der Bewohner zum schweigen zu bringen. Ohne Czar und ahne Garden ist Petersburg, trotz seiner herrlichen Paläste, keine Weltstadt.

Daß sich im Gegentheile die Stadt Warschau durch den Aufenthalt des Kaisers hebt, und daß durch die großen Truppendurchzüge mehr Geld in dem verarm­ten Polen in Umlauf gekommen ist, ist sehr natürlich, und es werden auch in der That die Naturerzeugnisse des Landes in neuerer Zeit theurer bezahlt, aber bei der Preiserhöhung der Lebensmittel wird auch die Ar­beit der Gewerbtreibenden besser belohnt. Im Uebri- geu hat unser Reisender in allen Städten seiner Durch­reise, Warschau ausgenommen, geringe Garnisonen ge­funden, es war auch überall Todesstille, und in Mar­schall herrschte die beste Ordnung. (C. Bl. a. B.)

Ungarn.

Wien, 24. August. Die Post von Pesth ist end­lich nach 14tägiger Unterbrechung angekommen. Pesther Briefe wollen wissen, daß Görgey vom Fürsten Pas- kicwitsch persönlich empfangen worden sei, und nicht ausgeliefert werde. Der Fürst soll durch ein sehr per­sönliches Interesse hierzu bestimmt worden sein. Ge­wiß ist, daß der Flügeladjutant unseres Kaisers schleu­nig mit umfassenden Befehlen und Noten an Haynau abgeschickt worden ist, um die nun so lange dauernden Konflikte zu beheben. Ferner ist aus den Pesther Be­richten zu entnehmen, daß Bem, nachdem er Hermann- stadt auf wahrhaft geniale Weise wieder besetzt hatte, nach dessen Verlust sich in die Wallachci begeben habe. Nicht nur wurde ihm durch englische Vermittelung da­selbst ein sehr ehrender Empfang, sondern die türkische Negierung leistete allen und jeden Vorschub, um des alten Partisan Weiterentkommen zu ermöglichen. Auf ähnliche Weise soll auch Koffuth bereits die Uebersied- lung nach England begonnen haben. Dembinsky aber sammelt noch alle Zuzüge und will um jeden Preis den letzten Waffengang versuchen. Comorn und Pe- terwardein halten sich. (Würzb. Z.)

Wien, 25. August. Man ist hier der Ansicht, daß das gestern veröffentlichte Bülletin Haynau's, in wel­chem'erklärt wird, daß die Oesterreicher es waren, welche die letzten Siege erfochten haben, hier verfaßt worden ist, um als direkte Entgegnung auf die russi­schen Bülletkns zn dienen.Ungarn liegt zu den Füßen des Kaisers von Rußland" war der Hauptsatz

des Bülletins, in welchem der Fürst Paskewitsch die Unterwerfung Görgey's berichtete. Diese bittere Wahr­heit verletzte das österreichische Selbstgefühl zu tief, als daß ihre Wirkung auf irgend eine Weise zu schwä­chen versucht werden mußte. Dieser Versuch liegt in dem letzten Haynauffchen Armeebülletin vor. Dasselbe will das Publikum glauben machen, daß die Opera­tionen des österreichischen Heerführers es gewesen sind, welche Görgey zur Ergebung an die Ruffen gezwun­gen haben, und die österreichische Armee allein die sechs siegreichen Schlachten geliefert, welche die Ver­nichtung der Rebellen zur Folge gehabt. Mit Ver­wunderung fragen wir nach den Namen und Daten dieser sechs bisher noch nicht gekannten sieareichen Schlachten. (C. Z.)

Aus dem Lügènmeer, in welchem derLloyd" den Verstand der Wiener ersäufen will, heben wir ein Schreiben aus Temeswar vom 16. August hervor, welches in Wien eigens dazu fabrizirt würde, den Haynau'schen Ruhm und die österreichische Bestialitäts­Ehre den Russen gegenüber zu retten. Doch wolle!: wir unsere Leser mit diesem langen, nichtssagenden Schreiben nicht ermüden, und bemerken nur, daß das­selbe wahrscheinlich aus Versehen, statt wie cs in Hay­nau's. Bülletin geschieht, von 36,000 Gefangenen und Ueberläufern, nur von 8000 redet.Bemerkenswert!) ist cs übrigens, schließt das Schreiben, daß die Re­bellen, von G wissen sbissen (eheu!) und von F urcht (eheu!) getrieben, auf jede Weise trachten (eheu!), sich den kaiserlich - russischen H i l f s truppen (oben!) zu ergeben." (eheu!) Für uns ebenfalls höchst bemerkenswerth! Der österreichische Korre­spondent hat |icf) besonders in die Tscherkessen verliebt, von denen er schreibt:Unser Haus war in letzter Zeit voll Ticherkeyen. Diese Söhne Asien's benehmen lief) so, daß sie bereits unsere intimsten Freunde ge­worden sind. Man findet sie äußerst interessant." Darauf wird eine tscherkessische Heroenthat beschrieben, wobei diese liebenswürdigen Bestien von einer zwischen Unghyar und Munkacs stehenden magyarischen Macht, wie es daselbst heißt, famos zurecht geklopft worden find. Wir wußten bisher nicht, daß auch dort sich eine magyarische Macht befinde, aber die Ent­deckung freut uns ganz besonders.

DerWanderer" läßt sich aus Alt-Arad, 21. August, berichten:F -M.-L. Liechtenstein hat gestern das Korps Bem's geschlagen und eine große Zahl Ka­nonen erobert. Vecsey mit 8000 Mann hat sich er­geben."

Preßburg, 24. August. Von dem Brand zu Hoch­straß, den mehrere Journale berichteten, und den man den rückziehenden Magyaren zuschrieb, kann ich fol­gende verläßliche Details geben: Die Ungarn campir- ten in Massen vor Hochstraß, als plötzlich der Befehl zum Aufbruch nach der Festung ankam, der auch in aller Eile befolgt wurde. Die Bauern von Hochstraß betrachteten das zurückgelassene Stroh als ihre gute Beute, und holten es vom Felde, um es zu eigenem Gebrauch zu verwenden. Unglücklicher Weise stacken aber sehr viele Patronen in dem Stroh, welche beim Unterzünden in mehreren Häusern zugleich den Brand veranlaßten. Heute ist zum erstenmal wieder ein Dampfschiff von hier nach Gönyö gefahren. (C. Z.)

Wien.Au wai, ich hab gewunnen!" Die klein- staatliche^ konservative Presse, die nicht über ihre Nase hinauszuschauen vermag und mit ihrer loyalen Kan- nengießerei Politik zu treiben meint, muß erst von den ächzenden Schwarzgelben darüber aufgeklärt werden, was hinter den österreichischen Erfolgen in Ungarn ist und wie es sich bestraft, wenn man wider die Völker­freiheit den St. Niklas zu Hilfe ruft. Während die Negierungsblättchen imReich" da außen über die der Demokratie in Ungarn widerfahrene Schlappe (die unter Umständen noch sehr zu unserm Vortheil gerei­chen kann) vor Freuden auf bem Kopfe tanzen, über denPatriotismus" Görgey's in die Jubelposaune stoßen und sothanes Musterstückchen in kindlicher Bie­derherzigkeit der schlechten Presse â laBeispiele des Guten" vorpinseln, ist man in Wien sehr kleinlaut, kleinlaut bei Hofe, kleinlaut im Ministerium, kleinlaut in der Preye und vor allem kleinlaut an der Börse. Man istschmerzlich entrüstet" über Paskewitsch's Re­densartUngarn liegt zu den Füßen Ew. czarischen Majestät"; man findet diese Redensartzwar gut russisch, aber herzlich schlecht österreichisch". Der wohl­unterrichtete einäugige Dreieckscorrespondent der Allg. Ztg. hofft nur noch auf diepersönlichen Gesinnun­gen" desritterlichen Selbstherrschers", die ihm aber freilich keine Bürgschaft geben, weil Nikolaus nicht ewig leben werde; daß sie schon in diesem Leben keine bieten, weiß er natürlich so gut wie wir. Paskewitsch ist bekanntlich ein alter Diplomat und schwatzt nicht in den Tag hinein wie alte Würdenträgerinnen am Kaffeetische, welche das einzige Vorbild unserer offiziell­gesinnungstüchtigen Organe zu sein scheinen; er hat jene Redensart absichtlich und mit dem Willen seines Herrn gebraucht, um derverbündeten" Macht einen beleidigenden Tritt zu versetzen. Man ist in Wien gerade gescheidt genug, dies zu begreifen "und in Te- mesvar ebenfalls. Hier hat man übrigens noch be­sondern Anlaß dazu, denn die Russen verfahren ganz eigenmächtig, ohne ihre Verbündeten zu fragen, wie im Kriege so jetzt bei derPazifikation", daherdie jüngsten Nachrichten aus dem österreichischen Haupt­quartier eine Störung des freundschaftlichen Einver-