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wir eine kräftige Stütze in dem Kern der deutschen Nation finden werden!"

Und ein Theil des deutschen Volkes antwortete sofort mit einem so stürmischen, so donnernden Jubel, der durch die Straßen der Stadt rollte und aus jeder Brust ein Echo fand, daß Jeder sich erschüttert fühlte! Endlich nach langer Kampfesnoth fand das Volk ein­mal sich befriedigt, und dieser Beifall wird in allen Gauen Deutschlands wiederhallen! Mit erneuerter Kraft brach der Beifall los, als der Präsident prokla- mirte, daß mit diesem Moment die provisorische Zen- : tralgewalt aufgehört habe. (X Z.)

Stuttgart, 7. Juni. (N.D.Z.) Meinem gestrigen : Berichte füge ich jetzt noch hinzu, daß als das fünfte ' Mitglied der Regentschaft Hr. Becher gewählt wurde, : der im dritten Wahlgang 56 Stimmen auf sich ver­einigte. Hr Becher ist in der würtembergischen Kam­mer einer der kräftigsten und feurigsten Kämpfer ge­gen das gegenwärtig faule Ministerium Römer. Ein großer Theil der Versammlung sträubte sich daher lange gegen diese Wahl um Hrn. Römer nicht zu nahe zu treten. Desto besseren Anklang, glauben wir, wird die Wahl bei dem würteinberger Volk finden, : das sich um so eher um die Regentschaft schaaren wird, wenn es einen beliebten Vertreter aus seiner Mitteln i derselben sieht. Den Heulern und Halbgesinnten ist i und bleibt die ganze Regentschaft nicht recht. Ueber 1 die Stellung, die jetzt die Regierung gegenüber der neuen Erekutive einnehmen wird, verlautet noch nichts. Aus­fallen mußte in der gestrigen Sitzung das herrische Wesen des Hrn. Römer, der zwischen den Bänken dastand mit gekreuzten Armen, wie wenn er der Ver­sammlung zurufen wollte: Hier bin ich Minister und ihr hängt von mir ab. Gegen die gefaßten Beschlüsse agirte er so gut er konnte, indem er seinen Freund Uhland mit verfänglichen Anträgen vorschob, auch diesen wie Hrn. Schott und Andere anstiftete, sich der Wahl der Regentschaft zu enthalten. (Wie kann Uhland, der bei der Erbkaiserfrage die schönen Worte sprach:Wahrlich, es wird Keiner über Deutschland herrschen, der nicht mit einer guten Dosis demokra­tischen Oels gesalbt ist!" sich jetzt so gegen die Demo­kratie gebrauchen lassen? Will er in seinen alten Tagen statt auf seinen Sängerlorbeeren zu ruhen, sich auf politischem Miste betten?l Jin klebrigen wird Hr. Römer sich jetzt entscheiden müssen entweder zu der Nationalversammlung zu halten und sich der Re­gentschaft unterzuordnen, oder zu der oktroyirten Ver­fassung überzulaufen. Die jammervolle Zwittcrstellung ist nicht länger haltbar.

Als der Präsident gestern die neue Regentschaft verkündete: erhob sich ein stürmischer Beifall in der Versammlung und auf der Gällerie. Ueberhaupt dür­fen wir die erste Sitzung der Nationalversammlung in Stuttgart eine gute neunen, die hier beim Volke ihren Eindruck nicht verfehlen wirb; ich wollte nur wir hätten schon vor Wochen eine solche Sitzung ge­habt; die Sachen stünden besser.

Nachschrift. Bereits beginnen die ministeriellen Manöver gegen die Nationalversammlung. Wie man hört, will der Römer'sche Anhang morgen in ter Ständekammer, die der Präsident Murschel znsammen- ruft, den Versuch machen, der Nationalversammlung den Ständesaal wieder zu entziehen. Wahrscheinlich wird deshalb die auf morgen anberaumte Sitzung der Nationalversammlung nicht stattsinden können.

Stuttgart, 8. Juni. Gestern erließ die deutsche Regentschaft folgende Proklamation:

An das deutsche Volk! Die bisherige provi­sorische Centralgewalt hat sich, im Widerspruche mit den ihr nach dem Gesetze vom 28. Juni v. J. oblie­genden Pflichten, beharrlich geweigert, die Reichsver- fassung durchzuführen, und alle dahin zielenden Be­schlüsse der deutschen Nationalversammlung unbeachtet gelassen. Sie hat es, trotz mehrfacher Mahnung, ver­absäumt, die Erhebung der deutschen Volksstämme zu Gunsten der Reiwsverfassung zu unterstützen und den Regierungen entgegenzutreten, die sich anmaßten, mit offenem Friedensbruche dein teutschen Volke eine Ver­fassung und ein Wahlgesetz aufzuzwingen. Die ver­fassunggebende deutsche Reichsversammlung hat aus diesen Gründen in ihrer Sitzung vom 6. Juni d. J. beschlossen:Die bisherige Centralgewalt ihres Amtes zu entheben und eine Regentschaft für Deutschland kinzusetzen, die in allen Angelegenheiten, welche die all­gemeine Sicherheit und Wohlfahrt Deutschlands be­treffen, die vollziehende Gewalt zu üben hat." Wir, die Unterzeichneten, sind von den Vertretern der deut­schen Nation zur Regentschaft für Deutschland ernannt worden. Es sind uns die Pflichten und Befugnisse der bisherigen Centralgewalt, die Durchführung der Reichsverfassung und die Vollziehung der Beschlüste dèr Nationalversammlung übertragen wor­den. Für unsere Handlungen sind wir der National­versammlung verantwortlich. Deutsche! Wir haben dein Rufe Eurer gesetzlichen Vertreter- Folge geleistet im festen Vertrauen auf unsere gerechte Sache. Die Zustände unseres Vaterlandes erheischen , rasches Handeln. Es gilt, das Heiligste, die Freiheit ! und Ehre des deutschen Volkes, zn retten vor maß- i losen Uebergriffen der rohen Gewalt. Wir werden alle unsere Kräfte aufbieten, den Bürgerkrieg abzu- wenden und auf friedlichem Wege die deutsche Ein­heit und Freiheit zu erreichen; wir werden aber, wenn cs zur Erreichung dieses Zieles nöthig ist, der Gewalt

Gewalt entgegenstellen. Hunderttausende aus allen Theilen des Vaterlandes haben feierlich gelobt, Gut und Blut für die Reichsverfassung einznsetzen; wir werben sie auffordern, in jedem Falle ihr Mannes­wort zu lösen. An Euch, deutsche Krieger, noch ein besonderes Wort! Das Gesetz giebt uns die Oberleitung der gesummten bewaffneten Macht Deutsch­lands; es überläßt uns die Ernennung der Oberbe­fehlshaber. Ihr, deutsche Krieger, werdet dem Gesetze gehorchen, dessen bewaffneter Arm Ihr seyd. Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten der Volkswehr und des stehenden Heeres, weß Grades Ihr seyn möcht, Ihr werdet Alle wetteifern in pünktlichem Erfüllen der Befehle, die wir und die von uns ernannten Befehls­haber Euch zukommen lassen. Ihr werdet deS Wahl­spruchs jedes Kriegers eingedenk seyn: Treue dein Ge­setz, Gehorsam seinen Vollstreckern! Nachdem mit dem heutigen Tag der Befehl über die Reichstruppen, welche bisher der prov. Centralgewalt verpflichtet waren, in unsere Hände übergegangen, wird jeder fernere Gehorsam gegen Befehle der bisherigen prov.Eentralge- walt als Treubruch gegen das Gesetz und die deutsche Nation geahndet werden. Deutsche! in verhängnißvollem Augenblicke wenden wir uns an Euch. Noch ist es Zeit, durch unsere eigene Kraft des Vaterlandes Größe, Einheit und Freiheit zu ret­ten, ihm Achtung zu verschaffen nach Außen und Frieden im Innern! Noch ist es Zeit, unter den Bürgschaften der deutschen Reichsverfassung eine auf Freiheit gegründete Ordnung der Dinge wieder her- zusteUen. Ruhe und Frieden, die unerläßliche Be­dingung des Erblühens von Handel und Gewerbe werden nicht eher zurückkehren, bis der unvermeidliche Kampf zwischen Absolutismus und der Freiheit zu Gunsten der Freiheit beendet ist. Steht Alle 511 uns mit Eurer vollen Willens- und Thatkraft. Der gerechten Sache ist der Sieg gewiß. Stuttgart den 7. Juni 1849. Die Mitglieder der deutschen Reichs- regentschaft: Frau; Raveaur, Karl Vogt, Heinrich Simon, Friedrich Schueler, August Becher."

Das württembergische Ministerium erließ hierauf folgende Gegenproklamation:

Das württembergische Gesammtmini- sterium an das württembergische Volk. Die bisherige deutsche Nationalversammlung in Frankfurt hat in Folge Beschlusses vom 30. Mai d. J. ihren Wohnsitz nach Stuttgart verlegt. Zurückgeführt auf den sechsten Theil ihres vollen Bestandes und fast aus­schließlich nur noch eine einzige der im Volke enthal­tenen Parteien darstellend, hat die übergesi'edelte Ver­sammlung in ihrer ersten Sitzung in wenigen Stun­den, ohne Debatte, die wichtigsten Beschlüsse gefaßt, unter Anderem den Beschluß, die seitherige Centralge­walt in Frankfurt ab- und eine aus fünf Mitgliedern bestehende Regentschaft einzusetzen. Diese selbst aber beginnt ihre Wirksamkeit damit, sich den Befehl über die Heere aller deutschen Staaten zuzuerkennen, und läßt, während sie versichert, Allein ausbieten zu wollen, den Bürgerkrieg abzuwenden, bei Keinem, der die Ver­hältnisse kennt, einen Zweifel übrig, daß ihr Beginnen nur dazu führen kann, das Gut und Blut Württem­bergs in einem brudermörderischen und gegenüber den größeren deutschen Staaten ganz ungleichen Kampe zu vergeuden, und durch die Geldopfer, welche die in Stutt­gart neu gewählte Reichs-Regentschaft zunächst nur von unserem Staate fordern könnte, unseren ohnehin schon tief gesunkenen Wohlstand vollends zu zerrütten. Wir haben, alle Zweifel an dem rechtmäßigen Fortbestände der National-Versammlung unerörtert lassend, in ihr nur den einer besseren Zu­kunft noch fähigen Rest jener politischen Schöpfung sehen wollen, an welche die deutsche Nation ihre schönsten Hoffnungen, ihr wohlberechtigtes Streben nach Einigung und Selbstbestimmung geknüpft hat; nicht verhehlen aber können wir uns, welche gewich­tige Bedenken sich der behaupteten Befugniß der Ver­sammlung entgegenstellen, die durch das Reichsgesetz vom 28. Juni 1848 bis zur definitiven Begründung einer Regierungsgewalt für Deutschland eingesetzte Eeu- tralgewalt mit einer andern zu vertauschen und auß k allem Zweifel endlich ist es uns, daß wir dieser neuen Regentschaft nicht die Schicksale Würtembergs preis- gebeil dürfen. Wir erklären daher, daß wir der ausgestellten provisorischen Regentschaft das Recht nicht zugestehen, ohne Zustimmung der würtembergi­schen Regierung für Würtemberg gültige Beschlüsse zu fassen, namentlich nicht das Recht, über würtemberg- ische Streit- und Geldkräfte zu verfügen, mit wir ver­trauen zu dem im würtembergischen Heere und in der Bürgerwehr lebenden Geiste der Ehre und des Pflicht­gefühls. Das Heer wird sich nicht verführen lassen, es wird das schmähliche Beispiel des Treubruchs nicht nachahmen. Das Heer und die Bürgerwehr, sie werden ihrer Verpflichtung eingedenk sein, die Verfassung zu beschützen, dem Gesetze Achtung zu ver­schaffen und die öffentliche Ordnung und Ru he aufrecht zu er halten. Der deutschen Reichs- Verfassung und Allem, was das deutsche Volk von ihr hofft, auf gesetzlichem Wege durch ausführbare Mittel Geltung zu verschaffen, wird unser vereintes Streben bleiben. Stuttgart, den 8. Juni 1849. Die Depar­tements-Vorstände: Römer. Roser. Duvernoy. Schmidt in. Rüpplin. Goppelt."

Neustadt a. d. Hardt, 9 Juni. (F. I.) Heute Morgen hörte ina 11 V0n 8 Uhr an in der Gegend von Landau Kanonen donner. Um

zehn Uhr kam eine Estaffette, gleich darauf noch zwèsi welche schnellen Zuzug verlangten. Um 12 Uhr zo­gen circa 200 Bewaffnete von hier ab, sowie auch sogleich die Maunschst in Geinsheim und anderen Or­ten gegen Landau beordert wurden. Die Freischaareti um Landau eilten, um sich unter Willich zu einer Operation zu vereinigen. Die Besatzung der Festung Landau hatte einen Ausfall aus derselben gewagt. Die Ursache desselben war diese: Der Landauer Be­satzung und den Einwohnern geht es sehr schlecht. Die Meisten sind wegen der Ausdünstung -es die Festung umgebenden Wassers krank; alle Kellers in welcher vieler Vorrath geborgen ist, stehen voll Wasser. Die Nuß­dorfer mit Willich gruben den einzigen laufenden Quellbrunnen ab. Die zerstörte Leitung desselben sollte nun heute Morgen unter dem Schutze der Kanonen, welche 16- und 24-Pfünder auswarfen, wieder herge­stellt werden. Es mißlang! Die Freischäaren in ach­ten den Ausfallenden viel zu schaffen. Das gegen­seitige Schießen dauerte einige Stunden, worauf sich die Landauer Soldaten zurückzogen, einige Todte zu­rücklassend. Von den Freischaaren fiel nicht Einer. In Landau selbst ist die Sache aufs Höchste getrieben. Die Bürger wollen die Festung geöffnet haben. Nächster- Tage wird der Fall derselben gewiß erfolgen.

Fulda, 9. Juni. Heute früh kamen zwei und zwanzig preußische Nothmäntel in der Eigenschaft als Quartiermacher, mit einem Rittmeister hier an. Sie faßten sofort vor dem Nathhaufe Posto, worauf sich ihr Führer zn dem Viceoberbürgermeister, Hrn. Berta begab, Quartier und Verpflegung für seine" Leute ver­langend.Mein Herr", erwiederte dieser, ,/Fulda kann unmöglich Ihre, sowie der nachkommeadcu 3000 Mann , Etape fein, eine preußische Heerstraße führt nicht durch das Fuldaer Gebiet; ich e kläre deßhalb das ganze plötzliche Erscheinen preußischer Truppen nur für eine feindliche Invasion Ihres Königs Unser Ministerium weiß nichts hiervon, ohne Vermissen des­selben thue ich nichts; mein S^m, ich ersuche Sie, so­gleich unsere Stadt zu verlassen: denn für die Stim­mung der Bürgerschaft gegen Preuß sches Militär stehe ich nicht ein. Wird, wie Sie selbst sagen, Fulda von Soldaten Ihres Regenten gewaltsamer Weise über- fluthet dann weicht freilich die Bürgersmall der Uebermacht; aber dieselbe wird nie aufrönm gegen einen derartigen offenbaren Friedensbruch auf daS Entschiedenste zu protestiren." So zogen denn die Herren Preußen traurig und kläglich zum Thore wie­der hinaus. Wo sie hingekommen, wissen wir nicht, da Niemand sich die Mühe gab, ihnen nur nachzu- schaucn. (Han. Z.)

München, 6. Juni. Ich muß auf die Ihnen be­reits gemeldete Verhaftung des Redakteurs Danzer zurückkommen, weil sie einen Beweis dafür liefert, welche Willkür sich die Polizei erlaubt. Danzer war am 31. Mai Abends in dem W irthsch aftsgarten am Bahnhöfe und führte ein politisches Zwiegespräch mit einigen Bekannten. Zwei in der Nähe sitzende, hier­unter ein Bezirks-Polizei-Commissär, denuneirten ter Polizeibirektion, daß Danzer in einer Rede an das Volk Hochverrath und Majestätsbeleidigung predige; und die Polizeidirection schickte, ohne irgend eine Be­fugniß hierzu gesetzlich zu haben, auf der Stelle zwei Gensdarmen ab, um ihn zu verhaften. Obwohl sie keinen Verhaftsbefehl aufweisen konnten, fügte sich Danzer doch der Verhaftung, und obwohl das Gesetz bestimmt, daß ein von der Polizei Verhafteter inner­halb 24 Stund dem Gericht überliefert werden soll, so behielt die Polizei bis heute, bis zu diesem Augen­blicke noch Danzer in Verhaft. Die Gesetze sind ein leerer Schall geworden. Die Soldaten werden immer zügelloser, und im Bürgerthume zeigt sich bereits eine große Erbitterung gegen sie, weil sie es gewagt haben, Bürger zu insult rrn. Die Wirthe erschrecken, wenn Soldaten bei ihnen ein feeren; denn bei ihrem Erschei­nen verlassen die Männer aus dem Eivilstande diè Wirthschaft, um nicht Veranlassung zur Verhängung des Belagerungsstandes zu geben. (F.

Bei litt, 7. Juni. (N. D. Z.) Mauutcufel und Brandendurg geben thre Entlassung: Das war gestern Abend das große Ereigniß, um welches sich alle Gespräche diplomatisirender und kanne­gießernder Zirkel drehten. Ich glaube, die Sache hat die Richtigkeit; es ist aber kaum der Mühe werth, davon zu reden. Diese Entlassung ist Nichts, als ein Wahl m anöver, und die beiden Herren sei bst machen daraus durchaus kein Geheimniß.DaS Land habe nun einmal Mißtrauen gegen sie, sagen sie; selbst die Konservativen tadeln ihre Maßregeln. (Wie undank­bar!) Zufrieden, das Land von Anarchie gerettet zu haben (!!), ziehen sie sich zurück unb zwar schon jetzt, damit die Erneunung ante rer weniger verhaßter Minister einen g ii n st igen Ein­fluß auf die Wahlen übe." Das ist wenigstens offenherzig. Wahrscheinlich wird Graf Arnim-Boitzen­burg ernannt; an einen Wechsel des Systems ist natürlich nicht zu denken; in Radowitz'S Hand liegen nach wie vor die Fäden der systematischen Kontre- revolntion.

Berlin, 7. Juni. Die kürzlich verhafteten Ver­trauensmänner der demokratischen Bezirksvereine sind heute aus dem Militärgefängniß in das Arrestlokal deS früheren Kammergerichts-JnquisitoriatS, aus den Zeiten der Demagogeuuntersuchuug her über­siedelt worden. Die Führung der Voruntersuchung