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des hiesigen Gewerbe - Vereins gestern einstimmig er­klärt, daß die Art der Wahl nicht geeignet sei, dem Vorstand das Vertrauen des Landes zu sichern, indem nach den angedeuteten Verhältnissen das Resultat höchst wahrscheinlich nur Gewerbtreibende der Haupt­stadt betreffen wird.

Es wird deshalb eine Adresse, unterzeichnet von den Gewerbtreibenden unserer Stadt eingesandt werden, worin wir erklären, daß wir es im Interesse des Lan­des nöthig finden, daß von jedem Lokal-Vereine oder Amtsort ein Gewerbtreibender zur Prüfung und Be- autachtung der Vorlagen abgeordnet wird. Wir for­dern alle Gewerbtreibenden des Landes auf sich in gleicher Weise auszusprechen.

Was den Bezug von Diäten betrifft so sind die hiesigen Gewerbtreibenden erbietig lieber dieselbe für ihre Deputirten zu übernehmen als ohne Vertretung zu bleiben.

Vom Taunus. Unsere Landstände wollen eine Kapital- oder Rentensteuer eingeführt haben, welche, wenn vom Gulden Renten zwei Kreuzer bezahlt wer­den, ohngefähr 40,000 fl. einbringcn würde. Die Summe des Ertrags geben wir zu, wie auch, daß diese Summe der Staatskasse sehr ersprießlich sein möchte. Aber wir erlauben uns von vielen Fragen, welche sich hierbei auf­stellen lassen, nur die Eine: Wer wird die 40,000fl. größtentheils bezahlen müssen, die Kapitalisten oder die Schuldner? Wir glauben, die Letzten; denn dieClau- sel im Gesetz, daß Verträge, nach welchen die Schuldner die Rentensteuer zu übernehmen haben, ungültig sind, diese Clausel hilft nichts. Der Kapitalist spricht zu seinem Schuldner, welcher ihm etwa 1000 fl. zu 4V2 pCt. Zinsen schuldet: Du mußt künftig 4% pCt. Zin­sen bezahlen, sonst kündige ich das Kapital. Läßt sich nun der Schuldner kündigen, so ist er genöthigt, sich zur anderweiten Aufnahme des Kapitals an einen Mak­ler zu wenden, und diesem 2 pCt. für die Aufbringung des Kapitals zu zahlen; und da voraussichtlich neue Kapitalien in Rücksicht auf die Steuer nur zu % PCt. höhere Zinsen als bisher zu bekommen sein werden, so wird er sich vernünftigerweise lieber die Erhöhung ge­fallen lassen, als auf die Kündigung einzugehen.

Also die Schuldner und nicht die Kapitalisten wer­den besteuert, was wohl zu beherzigen sein möchte.

$ Vom Taunus, 30! Juni. In dieser bewegten Zeit wurde neben dem politischen auch daS kirchliche Leben, wenigstens in einigen anderen Staaten, gar bald in Betracht gezogen. In unserem Lande bestimmte unser edler Herzog, unter dem 2. Mai, daß die evangelische Kirche sich selbst eine freie, zeitgemäße Verfassung geben möge, daß zu dem Ende Dekanats- und Landessynoden abgehalten werden sollten. Aber es ward hieraus, nach Off. Joh. 8. V. 1. in unserem kirchlichen Himmel stille bei einer halben Stunde; deshalb fragte man sich, man fragte auch in diesen Blättern, warum unsere kirchliche Oberbehörde sich gar nicht rege? Andere Geistliche machten inmittelst Vorschläge, veranstalteten kleinere Zu­sammenkünfte und Besprechungen, um die gute Sache zu fördern, und man freute sich, den alten Ballast bald über Bord werfen zu können. Auch in diesen Blät­tern wurden kräftige Worte, manche anregende zweck­mäßige Ansichten niedergelegt, bis endlich die erste große halbe Stunde vorüberging und der Regierungs- Erlaß vom 16. Juni,die Spezialsynoden betreffend" erschien. Allein es wird abermals eine zweite große halbe Stunde stille werden bis zur ersten Landessynode, jedoch nur stille fürs Auditorium; denn hinter den Cou­lissen war und ist man thätig, ein Consistorium ist vorbereitet und soll als verkörperte Idee, wozu schon Ober- und Unter-Consistorialräthe in petto sind, uns zum Kopfnicken präsentirt werden. Noch zögert man damit, weil der 4. März in zu frischem Andenken ist, aber es wird kommen und unseres Herzens Freude bald eine freiere und selbstständigere Kirchenverfassung zu begrüßen ist dahin, das alte Joch, nur mit neuem Glanz- firniß überzogen, wird uns wieder aufgelegt und wir werden wohl in aller Unterthänigkctt unsere Nacken beugen (?) wie wir so oft thun mußten. Drum höret einen Nath: sparet Zeit und Mühe, Geld und Worte und bleibet von den Synoden hübsch zu Hause oder - u.

- 4- Frankfurt, 28. Juni. Dr. J. G. A. Wirth ist in Reuß-Greiz-Lobensttin mit etwa 7000 Stimmen zum Abgeordneten in die National - Versammlung er­wählt worden.

A Frankfurt, 29. Juni. Wenige Stunden nach Abgang meines früheren Briefes, worin ich Ihnen die Ernennung des Erzherzogs Johann zum Neichöverweser meldete, erschien hier ein Plakad des Demokraten-Ver- eines in Betreff dieser Wahl, welches nicht ohne Er­folg bleiben wird. Es enthält die Austrittsanzeige des Abgeordneten Kapp aus Baden, welcher seinen Schritt damit rechtfertigt, daß der Terrorismus der Rechten, sowie daS Benehmen der beiden Präsidenten der Ver­sammlung, die nach viermaliger Bewerbung um das Wort ihm dieses nicht zugestanden, cs ihm unmöglich gemacht hätten, seinen Sitz darin einzunchmen. Von viel größerem Gewichte ist aber noch die daneben ste­hende Erklärung der ganzen Linken, zwei und neunzig an der Zahl, darunter die gefeierten Namen Blum, Jtzstein, Wiesner, Schuselka, Zitz, Raveaur u. a., welche in einer geharnischten Erklä­rung Protest ein legen gegen diese Wahl, die nicht wie cs vorgestern hieß, einen der Nationalversammlung verantwortlichen Neichsverwcser, welcher die Beschlüsse derselben zur Ausführung bringen soll, sondern eine

unverantwortliche Personage, einen Diktator aufstellt, der sich mit den einzelnen Regierungen in Verneh­men setzen soll. Die einzelnen Punkte der Prokla­mation anzusühren, ist wohl nicht nöthig, da ihnen die­selbe jedenfalls sehr bald ganz zu Gesicht kommen wird. Die Linke fordert zugleich alle einzelnen Wahlbezirke, welche durch die beschränkenden indirekten Wahlen Männer hierher sendeten, die das Interesse des Volkes nicht wahren können, oder es nicht wahren wollen, auf, diese abzurufen und durch bessere zu ersetzen. Im äußersten Falle sehe sie sich zu einem Austreten ge­zwungen. Wenn die Sachen sich nicht baldigst anders gestalten, wenn die Rechte in ihrem Terrorismus und das Centrum in seiner Indolenz fortsährt und die Ver­handlungen dehnt und schleppt bis ins Unendliche: dann möchte wohl die nächste Zeit schon dieses Ercig- niß herbeiführen können. Die Zeit drängt zu entschie­denen durchgreifenden Maßregeln, das Volk ist des ewigen Harrens müde und richtet seine Blicke mit ängst­licher Spannung auf die Versammlung, welche seine Souveränität repräsentiren und wahren soll: und was hat sie ihm in ihren Beschlüssen bisher gegeben? Nichts als Halbes und immer wieder Halbes. Mögen die Herren in der Paulskirche sich in Acht nehmen, daß das Volk, satt der ewigen Täuschungen und Verzöge­rungen, nicht zuletzt selbst Hand ans Werk legt, um aus den vielen Halbheiten ein tüchtiges Ganze zu bilden.

Soeben durchzieht die Musik des Linienmilitärs die Straßen, um mit einem musikalischen Zapfenstreich die Wahl des Reichsverwesers zu feiern. Glückliches Frankfurt!

552 Frankfurt, 29. Juni. Zweite Sitzung, Abends 5 Uhr, Vorsitzender v. Gag er».

Der Präsident meldet: die Deputation, welche den heutigen Beschluß der National-Versammlung dein Erz­herzog Johann überbringen soll, ist von den Abtheilun­gen erwählt worden und besteht aus folgenden Abgeord­neten: v. Andrian, Jucho, Raveaur- Franke, v. Sauken-Tarputschen, Rotenhan, Heckscher.

Den 30. Juni. Vorsitzender v. G a g e r n. Ein Brief des Abgeordneten Kapp wird verlesen, worin derselbe seinen Austritt aus der National-Versammlung anzeigt. Der Präsident fragt, ob die Entlassung einfach angenommen und die badische Regierung zu einer neuen Wahl aufgefordert werden soll, oder ob die Sache der Commission überwiesen werden solle.

Der Austritt Kapp's wird von der National-Ver­sammlung genehmigt und zugleich wird beschlossen, daß die bad. Regierung aufgefordert werde, eine neue Wahl anzuordnen.

Präsidentenwahl:

Gewählt wurden:

Präsident: Heinrich von Gagern.

1. Vicepräsident: A. v. Soiron.

2. Viceprästdent: Heinrich Simon (a. Breslau).

Frankfurt, 1. Juni. Da ein großer Theil des deut­schen Volks ganz im Gegensatz zu den Beschlüssen der Reichsversammlung anstatt eines unverantwortlichen einen verantwortlichen Reichsverweser will, so ist der Abgeordnete Schilling (aus Salzburg) schon vor­der definitiven Wahl nach Wien gereist, um den Erz­herzog Johann zu bestimmen, freiwillig auf die UnVer­antwortlichkeit zu verzichten.

Mainz, 30. Juni. (F. I.) Der hiesige Gewerb- vercin, bisher eine Localsection des großh. Hess Gewerb- vercins hat sich als solche gestern Abend aufgelöst und, kraft des bestehenden Associationsrechts sich als selbst­ständiger, als Mainzer Gewerbverein, vorläufig provisorisch constituirt und wird sich nächsten Donner­stag in einer Generalversammlung wirklich constituire». Die Loslösung von dem großh. Hess Verein wurde ein- stimmig von allen Anwesenden gut geheißen.

Freiburg, 28. Juni. (M. I.) Dem Redacteur der Obcrrh. Zeitung", Hin. Dr. Stehle, ist von einem Dragouer-Lient. mitSchlägen" gedroht worden, we­gen seiner häufigen Klagen in der Zeitung über daS Drückende der Cinquartierungslast. Gestern sind würtembergische Quartiermacher hier cingetroffe», um für 500 Mann Infanterie und Lanciers Quartier zu bestellen.

Wien. Heute, Sonntag den 25. Juni, stellte der Herr Minister Baron Pillersdorfs den Herrn Ober­commandanten und die Herren Officiere der National­garde Sr. kais. Hoheit bcm Hrn. Erzherzoge Johann vor, und erwähnte bei dieser Gelegenheit, daß die Natio­nalgarde schon wiederholt ihre Gesinnungstüchtigkeit und Wirksamkeit bethätigt habe.

Se. k. Hoheit befragte den Herrn Obercoinmandan­ten um den Stand und die Organisirung der Garde, und erwiederte mit schlichten und herzlichen Worten, daß ein Institut, das für Ordnung und Sicherheit cin- stehe, einen schönen Beruf habe. Sie vertrete de» Besitz, die Gewerbe und die Intelligenz, ihr Beruf sei gegenwärtig ein um so wichtigerer, als der Reichstag bevorstehe und nicht gestört werden solle; auch Hoffeer, daß endlich jener Friede über Wien wiederkehre» werde, der allein das Aufblühen der Kaiserstadt möglich umche.

Mein Kaiser, äußerten Se. kaiserl. Hoheit, ist un­wohl, und hat mich alten Mann dazu bestimmt, seine Stelle hier einzunehmen. Ich bin eben so sehr von dessen constitutionellem Willen und ehrlicher Meinung überzeugt, als ich Sci» Ve.trauen besitze, und weiß, daß mein Kaiser alles Das, was er versprochen, als ehrlicher Mann halten werde. Meine Herren, von ei­ner Reaction ist keine Rede, denn diese ist unmöglich.

Ich lese tu Ihrer Aller Blicken, daß ich auf Sie, aka­demische Legion, Bürger und Nationalgarde rechnen kann; daher Einigkeit unter uns, Einigkeit, die so nöthig ist. Ich habe zu Ihnen Vertrauen, daher ver­trauen Sie mir!"

Der Herr Minister knüpfte hieran den Bericht, daß die Ergänzung der sechs Batterien für die National­garde von Sr. Majestät dem Kaiser bewilligt sei.

Wien. (A. O. Z.) In Prag ist der Weg gezeigt worden, welchen die Reaction einschlagen kann, um die am Ruder stehende, freisinnige, social-demokratische Par­tei zu stürzen. Täuschen wir und nicht, die Aussichten für die Reactionshydra stehen gegenwärtig äußerst gün­stig. Wir lehen es, mit welcher grimmigen, wilden Wuth das Militär jeden Civilisten in Böhmen verfolgt und todtschießt, wenn ein solcher nur irgend Miene macht zu zeigen, daß er ihrer Tyrannei, ihrem Despo­tismus nicht blind huldigen will. Eine Militärherr­schaft, die sich in das Bürgerblut einmal eingcfressen, ist das schrecklichste, das fürchterlichste. Wir haben uns schon so gut an die heilige Freiheit gewöhnt, daß wir gewiß Mann für Mann eher in den Tod gehen wür­den, als daß wir hier eine solche Schreckensherrschaft ertragen würden. Aber auf der Hut müssen wir sein. Wird in Italien Frieden geschlossen, so steht der Adels­reaction, welche die meisten Chargen im Militär be­kleidet, eine kampfgeübte Armee zur Verfügung. Glau­ben wir vielleicht, die sinstergefinntc Adelspartei werde nicht diese Mittel aufzubiete» versuchen? Denn der große Besitzadel ist es, welcher bei dem neuen Stand der Dinge am allermeisten verliert. Daß er zu diesem großen Verluste, wenn er gleich auf der Gerechtigkeit fußt, keine gute Miene machen kann, ist jedermann leicht begreiflich. Niemand gibt gern und gutwillig her, was er noch behalten zu können glaubt. Denken wir uns weiter eine durch viele fanatische Offiziere gegen das Civile aufgehetzte Armee, so ist im Vor­wande mit der in Aussicht stehender: schwarzgelbcn Majorität auf dem Reichstage der Reaction jetzt mehr als jemals der Weg zum Umstürze unserer glorreichen Errungen'chastcn gebahnt. Unumgänglich nothwendig ist es daher, daß unsere Armee auf alle Errun­genschaften unserer Revolutionötage schon jetzt beeidet werd>. So lange dieses nicht ge­schehen ist, kann man sich nicht ruhig schlafen legen. In Prag wechsle man schnell die Garnison, damit nicht durch den widerrechtlichen Druck ein feindlicher Gegendruck erzeugt werde, welcher erst der Anfang eines vcrzwciflungsvolleu Blutbades oder Bürgerkrieges werden dürfte. Den: geschlagenen Feinde muß man eine goldene Brücke bauen, sagt ein altes Sprüchwort.

Innsbruck, 21. Juni: Morgen wird das Frohn- leichuamsfest mit einem Glanze hier begangen werden, wie cs wohl seit lange nicht der Fall gewesen ist. Zwar sind Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaise­rin durch Unpäßlichkeit gehindert, an der Prozession selbst Theil zu nehmen, doch werden Höchstdieselben dem letzten in der Hofburg abzuhaltenden Evangelium beiwohnen. Wie wir soeben vernehmen, haben die deutsch-tirolischen Deputirten beim deutschen Parlamente in Frankfurt gegen die von den wälsch-tirolischen Ab­geordneten beantragte Trennung der Kreise Trient und Roveredo von Tirol eine Gegenvorstellung an die ReichS- versammlung cingcreicht. Gleichzeitig wurde nach uns eben zugekommenen Berichten von Roveredo aus eine von der Mehrzahl der dortigen Einwohner unterfertigte Adresse, worin sie im Widerspruch mit ihren Deputir­ten den Wunsch, daß die beiden südlichen Kreise bei Tirol verbleiben möchten, aussprechen, an die Reichs- Versammlung »ach Frankfurt gesendet. (A. O. Z.)

Von der Isar, 26. Juni. (F. I.) Die seit eini­ger Zeit in erneutem Wachsthume begristenen Anma- tungen der ultramontanen Störenfriede haben in einer projectirten Adresse an die deutsche Nationalversamm­lung, deren Inhalt Ihnen bereits näher bekannt ge­worden, ihre Spitze enthüllt. Die frommen Leute, welche unsern guten Altbaiern vormachen, dieheilige katholische Religion" sei durch das Frankfurter Parla­ment in die äußerste Gefahr gebracht, wollen unbe­dingte Freiheit der Kirche (nota bene der katho­lischen Kirche) vom Staate; sie wollen Freiheit deS Unterrichts, d. h. es soll der katholischen Geistlichkeit künftig frei stehen, so viel oder so wenig Schule»/als ihr beliebt, zu gründen, Schulen, über welche dem Staate nicht das geringste Aufsichtsrecht zusteht, son­dern die sich der ausschließlichen Leitung abseiten deS Clerus erfreuen solle». Fortan soll kein Placetum rc- gium mehr bestehen, die deutschen Bischöfe, mit dem Papste unmittelbar verkehrend, sollen auf dem allein maßgebenden Standpunkte des kirchlichen Interesses thun und anordne» können, was ihnen nur irgend ge­fällig ist, mit hinein Worte, die Kirche, nämlich die katholische Kirche, soll in die ihr vom Papste Hildebrand (Gregor VII.) usurpirte Glorie und Machtvolllom- menheit ohne den geringste» Abzug wieder eingesetzt werden. Versteht sich, daß dies Alles unsere Ultra- montanen nur verlangen, um an den Errungenschaften der neuen Zeit ihren gebührenden Antheil zu nehmen! Besagte Adresse bat übrigens bereits Fiasko gemacht, und wenn sich die staats- und freihcitfeindlichen Röm­linge dabei >icht beruhigen, dürfte ihnen bei und bald eine L-ciwn zu Theil werden, die noch eindring­licher, als die ihnen vor einigen Tagen bereits ge­gebene, ß tu würde.

Leipzig, 27. Juni. (K. Z.) Einen sehr guten Ein­druck auf unsere Bürgerwehr macht die Mittheilung