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Einen der Privatbeschäler zu p r ä m i i r e n habe ich keine Veranlassung gefunden, denn keiner derselben war so vor­züglich, daß ich mich veranlaßt gesehen hätte, ihn, falls er überhaupt verkäuflich gewesen wäre, für das hiesige Landge­stüt anzukaufen, um dessen Beschälerbestand zu verbessern, und das halte ich für den einzig richtigen Maaßstab zur Prämiirung eines Privat-Zuchthengstes.

Zwei sehr edle und vielversprechende, in Hannover als Fohlen ungetanste zweijährige Hengstfohlen wurden mir in Gudensberg von einem bekannten Pferdeliebhaber aus dem Waldeckschen in vorzüglicher Verfassung vorgeführt.

Am Scbauorte Langenfelbold erhielten Prämien:

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Hermann Prinz in Rothenbergen, br. Stute, von einem Landbcsch. ab st., 8 I. alt

Heinrich Mo hn in Langenfelbold, br. Stute, vom Escape, 9 I. alt

Wilhelm Förster in Bruchköbel, Fuchsstute, von einem Landbesch. abst., 5 I. alt

Johannes Faß in Rothenbergen, Fuch^stute, vom Abdallah, 5 I, alt

Heinrich Ruth in Rothenbergen, br. Stute, von einem Landbesch. abst., 4 I. alt .

Wichelm Köhler in Langenfelbold, hellbr. Stute, vom Aja, 4 I. alt

Wilh. Klaus in Ravolzhausen, br. Stute^ von einem Landbesch. abst., 4 J. alt .

Sylvester Heßler in Rothenbergen, br. Stute, vom Lanbbesch. Ethon. 3 I. alt .

Peter Bindmann in Langenfelbold, Fuchsstute, ncm Mascha, 3 J. alt

Wilhelm T a g in Ravolzhausen, Rothfchmimelstutfüllen, vom Attila, 2 I. alt

Konr. Mohn VI. in Langenfelbold^br. Stutfüllen, von einem Landbesch. abst., 2 I. al

Adam Gunkel in Somborn, br. Stutfüllen, vom Ethon, 2 I. alt

Friedrich Bau scher in Langenfelbold, br. Stutfüllen, vom Mylord, 1 J. alt

Iohs. Dreßler in Langenfelbold, br. Stutfüllen, von einem Landbesch. abst., 1 J. alt

Johs. Mohn 5r in Langenfelbold, br. Stutfüllen, vom MyJord, 1 I. alt

August 1869.

Der commissarische Dirigent des Hessischen Landgestüts.

v. d. M a rw i tz.

Tblr. Freideckschein.

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DaS Manöver am 3. September d. I. wird innerhalb folgender Begreuzungslinie verlaufen:

im Süden: Weg von Bergen nach Aischoffsheim.

im We st e n: Chaussee von Bergen nach Vilbel bis zum Vilbeler-Gehölz, dessen Ost-Lisiere bis etwa Gronau.

im Ostcn: Bischoffsheim bis etwa Oberdorfeldeu.

im Norden: die Nid der von Oberdorfeldeu bis Gronau.

Das Manöver beginnt bei Niederdorfelden und zieht sich bis auf die Kuppe am Hohen-Stein, von wo aus eine große Kavalle­rie-Attaque in der Richtung auf die BergerWarte den Schluß bildet.

Hierauf folgt der Parademarsch auf der Kuppe am hohen Stein.

Seine Majestät der König werden voraussichtlich bis Vilbel mit der Eisenbahn fahren, dort einen Wagen besteigen und sich in Gronau zu Pferde setzen. Rückfahrt wahrscheinlich vom hohen Stein über Bergen nach Vilbel.

Hanau am 31. August 1869.

Die Stelle eines dritten Lehrers zu Langenfelbold, mit welcher ein jährliches Einkommen von 280 Thlc. verbunden ist, soll vom 1. Oktober d. J. an anderweit besetzt werden.

Geeignete Bewerber werden deshalb aufgefordert, sich unter Vorlage der vorgeschriebenen Zeugnisse entweder bei dem Herrn Pfarrer Scher er zu Langenfelbold oder bei dem Unterzeichneten binnen 14 Tagen zu melden.

Hanau am 28. August 1869.

Veröffentlichung. In dem Bahnhöfe zu Basel wurden am 17. b. M. gestohlen:

Eine goldene Damenuhr, Savonette-Remontoire, eine Seite A. C. D., die andere Kopf der Minerva gravirl. Nr. 34493, nebst schwerer goldener Kette mit Quasten.

Auf die Wiedererlangung ist eine Belohnung von 200 FrcS. gesetzt.

Hanau am 31. August 1869.

(Gefundene Gegenstände.) Ein Geldbeutel mit Geld. Ein Taschentuch. Ein Päckchen, enthaltend Schuhe, Hosen, Hals­tuch rc. — Eigenthümer können sich zur Empfangnahme dahier melden

(Verlorene Gegenstände ) Ein Portemonnaie mit 1 Papierthaler und 15 Sgr. in 4 Groschenstücken. Ein Portemonnaie mit 1 Thlr. 20 Sgr. — Finder werden aufgefordert solche anher abzuliefern.

an au am 31. August 1869.

Der Landrath: Schrötter.

Oeffentliche Bekanntmachungen.

Nekanntmachung.

Zum öffentlichen Verkaufe der, hiesiger Leihbank verfallenen Pfänder, ist Termin auf

Montag d e n 2 5. O k t o b e r d. I. und folgende Tage anberaumt. In dieser Vergantung müssen alle Pfänder alsbald Haar bezahlt werden; auch sämmtliche, vom 1. September 1868 an bis Ende Fe­bruar 1869 versetzten — und die. bis den 1„ beziehungsweise den 30. September Re­sts Jahres verlängerten Pfänder (wie sol­ches die Leihzettel ohnehin ausweisen), wenn sie nicht mit zur Vergantung gezogen werden sollen, längstens bis zum Schlüsse deS Monats September dieses Jahres, weil alsdann die Bücher geschlossen wer­den, entweder ausgelöset oder umgeschrie»

bett sein. Bei Pfändern, welche wollene AI»*»;#?* («ewerbefebeine oder sonst leicht verwesliche Gegenstände öcrr.I”r ^ öewcroeicpeine enthalten, findet jedoch nach der Lombards- Ordnung keine Umschreibung Statt. Zur Beförderung des Geschäfts wird die Schreib­stube während der Umschreibzeit auch Mitt-

woch und Samstag Nachmittags geöffnet. Forsten, zu Easiel, vom 10. Juni d. I., C. I. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, 6948, veranlaßt worden, durch entsprechende daß die Einlösung verfallener Pfänder vor der Vergantung nicht mehr zugelassen wer­den kann, sondern alle Ende September dieses Jahres der Leihbank verfallenen Pfänder auch wirklich zum öffentlichen Ver-

kaufe kommen.

Hanau am 26. August 1869.

Königliche Leihbank-Direktion.

Schrötter.

(1085) rt. Groß.

für das Jahr 1870.

Nachdem der Unterzeichnete durch Ver­fügung der Königlichen Regierung, Abthei­lung für birecte Steuern, Domainen und

rechtzeitige Bekanntmachung dahin zu wir­ken, daß möglichst wenige Gewerbescheine für das Jahr 1870 nachträglich bean­

tragt werden, setze ich hiervon sowohl die? jenigen Personen in der Stadt Hanau, welche für den Gewerbebetrieb in Umher- ziehen die gesetzliche Steuer zu entrichten haben, als insbesondere auch die in einer der beiden Handelsklassen A. I. oder A II. veranlagten hiesigen Kaufleute und Fabri-