Abonnementspreis r
Jährlicher (tnct. Stempels 1 Thlr. 12 Sgr. 10 $lr.
Halbjährl. „ „ - - 21 „ 5 „
Vicrteljährl. „ , 10 „ 9 „
Das einzelne Blatt — , 1 „ — „
Insertionspreis:
Für die ispaltige Garmondzeile oder deren Ran« das erste Mal 3/4, die folgenden Male *A Sgr.; 2f»altigc „ „ „ 1'/s, , „ „ ®/4 „
Wattige , „ „ 2Vt, , „ , 1 ,
Hanauer Wochenblatt.
Erscheint Mittwochs und Samstags.
Inserate für dieses Blatt werden außer bei der Expedition dieses Blattes auch bei der Jäger'schen Buch-, Papier- u. Landkarten-Handlung zu Frankfurt a. M. entgegengenommen.
M 44.
Samstag, drn 5. Juni.
1869.
g^g* Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Abonnement auf das hiesige Wochenblatt. Dasselbe erscheint wöchentlich zweimal und enthält außer einem Amtlichen Theil, öffentlichen Bekanntmachungen, Privatan zeigen jeglicher Art, VerloosungSplänen, Notizen der Frankfurter Börse, Veröffentlichung der Verehelichten, Geborenen und Gestor- benen in hiesiger Stadt rc., auch einen „Unterhaltenden Theil , in welchem der allgemein beliebten Criminal-Novelle „Der Vockreiter" die ebenso schöne u. spannende Erzählung „Aas KaMMer-Wöschen" von Dr. M. Rosen noch im Laufe dieses MonatS folgen wird.
Der Abonnementsbetrag beträgt hierorts pro Quartal nur 1O Sgr. 9 Pf., für auswärtigDAbon- nentell mit dem betreffenden Postaufschlag 18 Sgr.
Bestellungen werden für hier von der Expedition dieses Blattes, für auswärts von allen Postanstalten des In- und Auslandes entgegengenommen.
Nicht gekündigte Abonnements werden als stillschweigend erneuert angesehen.
Amtlicher Theil.
Die Herren Bürgermeister des Kreises wollen mit der Aufstellung der nach Vorschrift des §. 9 der Instruktion vom 19. Juni 1851 bis Mitte Juni c. in duplo einzureichenden Klassensteuer-Zu- und Abgangslisten vorgehen, und dieserhalb mit den Herren Rentmeistern der einzelnen Steuerkassen in Kommunikation treten. Den Anforderungen der Letzteren zur Beschaffung ver Klassensteuerbeläge und der sonstigen zu diesen Arbeiten erforderlichen Materialien und Unterlagen ist in jeder Hinsicht nachzukommen.
Die Herren Rentmeister ersuche ich, diese Arbeit nach den gesetzlichen Bestimmungen und unter Beobachtung der untenstehenden Anleitung zu fördern und namentlich darauf zu halten, daß die Beläge ordnungsmäßig nach der Reihenfolge der in den Listen bewirkten Eintragungen zusammengebracht und geheftet werden. Die Eintragungen müssen sich in den Listen mit den Belägen und den Klassensteuerrollen resp. Veränderungsnachweisungen in genauer Uebereinstimmung befinden. Die zugezogenen Persoüen sind mit demselben Betrage, den sie an ihrem früheren Wohnsitze entrichtet haben, in Zugang nachzuweisen.
Die erforderlichen Formulare können, soweit der hier befindliche Vorrath ausreicht, in meinem Bureau unentgeltlich in Empfang genommen werden.
Bei Anfertigung der Listen ersuche ich Folgendes zu beachten:
1) In Rubrik 1 ist die Nummer der Klassensteuerrolle pro 1869 resp, der Semesterlisten, unter welcher die abgehenden Censiten veranlagt sind, genau anzugeben. Wo die Ausfüllung dieser Rubrik fehlt, wird der Abgangsbetrag gestrichen, weil angenommen werden muß, daß Censit nicht veranlagt sei. Die Gemeindevorstände haben die hierdurch entstehenden Nachtheile sich selbst zuzumessen;
2) in Rubrik 2 sind die Namen der Censiten einzutragen, welche mit denjenigen in den Belägen, Rollen rc. übereinstimmen müssen; ^jy^
3) in Rubrik 4 ist die Steuerstufe, in welcher Censit steuert, anzugeben;
4) in Rubrik 5 und 6 ist einzutragen, von welchem resp, bis zu welchem Monate der Ab- oder Zugang berechnet wird. Diese Angaben müssen mit den Belägen vollständig übereinstimmen;
5) in Rubrik 7 ist der summarische Betrag der Monate, für welche der Steuerpflichtige in Abgang gebracht wird, anzugeben;
6) in Rubrik 8 und 9 ist der monatliche resp, der summarische Abgangsbetrag n,achzuweisen;
7) die in Spalte 10 der Listen einzutragenden Ursachen der Veränderungen müssen mit möglichster Kürze und Präzision vermerkt werden. Erforderlich ist die Angabe des Datums der Veränderungen und die Alegate der Nummer des Belages der zu jeder Liste beizufügenden Beiagshefte in Spalte 10, ebenso bei Neuveranlagungen bie_ kurze und bestimmte Angabe der Besteuerungsmerkmale. Von deren Beibringung darf nur abgesehen werden, wenn die Steuerpflichtigen nach ihren persönlichen und Privatverhältnissen zu den in Stufe I. zu steuernden Censiten gehören.
Diese mit sämmtlichen Belägen versehenen Arbeiten sind mir bis zum 15. d. Mts. zu übermitteln.
Gleichzeitig ersuche ich die Steuerkassen, die Verzeichnisse der ungeachtet der Exekution rückständigen Klafsensteuerbeträge pro I. Semester 1869 in duplo aufzustellen und begleitet von den nöthigen Beilagen, mir bis zum 80. d. Mts. bescheinigt ein- zusenden. Hanau am 1. Juni 1869. " ?••
(Gefundene Gegenstände.) Ein weißes Tuch mit rothen Tupfen. Ein Liederbuch. Ein schwarzes Kistchen, Ein Regenschirm. Ein Köcher. Ein goldenes Ringchen. Eine Peitsche. Eine blaue Schürze. Ein kleines Portemonnaie mit etwas Geld. Ein Paar Glacehandschuhe. (Zugelaufen.) Ein gelber Spitz. Ein kleiner schwarz und weiß gefleckter Hund, männl. Geschlechts. — Eigenthümer können sich zür Empfangnahme dahier melden. - j. . 7