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M Während der Hanauer Messe!!! Z
Jm Waisenhanse, Parterve, vechts
J^j Eingang aus dem Hof -=^>^ veranstalte ich einen großartigen Ausverkauf meines aus mehr als 10,000 Pieren bestehenden gHerrengardero belagersS so daß ein Jeder, der Geld sparen will, seinen Bedarf auf die feinste und solideste Weise decken kann. Untenstehender Preiskourant genügt dieses zu bestätigen und bitte ich deshalb genau darauf zu achten.
Sommerüberzieher zu st 8, 19%, 14 bis 10.
Vollständige Anzüge in seinem Bukskin zu fl. 14, 10%, 18 bis 94.
Schwarze Tucbröoke zu fL 1O%, 19%, 14, die feinsten mit "Seidenfutter zu fl. 18. Jaquets und Säcke zu fl. 0%, 7%, 1O bis 18.
5Ü3T* Joppen, mit und ohne Grün, zu fl. 4% bis 0%.
Bukskinkofen zu sl. L'/„ 4*4, 5, 7 bis 8%; dazu passende Westen wie einzelne zu fl. 9 und 9%. Schwarze Hosen zu fl. 4, 4%, 5’4 bis 8'4.
Eine große Auswahl leinene Anzüge schon von fl 7’4 an.
Arbe terhosen in Leinen, Baumwolle und Halbwolle zu fl. 1.90, 1.48, 9, 9.30 bis 3.30.
8ämmMche Artikel sind nur uns hen Kelten ViMtt'andifchm und -französischen Stoßen gearbeitet und findet der Verkauf zu mchecgemöhnsich kikigen aker festen preisen Statt
i m W a i se u h a n s e.
(626) JB^e Sch<5HCt* aus Frankfurt a. M.
Lager in Frankfurt a. M.: Ecke der Allerheiligen- und Fahrgasse.
Hanau. In der deutschen Aational-Aren«.
Täglich während der Messe wird die berühmte Künstlergesellschaft
Angelo Loritz
drei Vorstellungen geben und zwar in der höheren Gymnastik, Seiltanz, Drahtseil, Kugellauf, Akrobatik, Nationaltänzen und komischen Pantomimen.
Preise der Plätze: Ir Platz 1S fr., Är Platz 1® kr., 3r Platz 6 kr.
Anfang der Worstelsungen.
Erste Vorstellung um 4 Uhr, zweite um 6 Uhr, Hauptvorstellung Abends 8 Uhr.
Um zahlreichen Zuspruch bittet Angelo Loritz.
(645) ^.^ Bitte auf die Firma zu achten. ^^
Montag Nachmittags ä Uhr Extra-Vorstelliing für die Waisenkinder.
leincgasse Nr. 3 ist eine Wohnung an eine stille Familie sogleich zu verm. (630) teinheimerstraße Nr. 19 ein freundliches Zimmer mit Möbeln, wobei auf Verlangen auch die Kost. (631) ^losengasse Nr. 6 eine Stube mit Küche V zu vernuethen. (632) ranzösische Allee Nr. 20 ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. (636) ömerstraße 22 ist ein großes möblirtes Zimmer an einen einzelnen Herrn zu
vermiethen. (637) chützengasse Nr. 30 ist ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. (638) /^rbsengasse Nr. 6 der Altstadt ist eine moblirte Stube nebst Schlafkabinet an einen anständigen Herrn zu verm. (639) ine geräumige Stube, mit oder ohne Möbeln, ist an eine einzelne PerwN ZU ver-
miethen. Näheres in der Expedition. (651) Oanggasse 20, kann ein lediger Herr Kost 'V- und Schlafstelle haben. (652)
Bekanntmachung.
Donnerstag den 2 7. d. Mts.,
Vormittags von 9 Uhr an, soll in den Anlagen zu Wilhelmsbad, Fasa- neriepark und Schloßgarten zu Hanau das diesjährige Heugras öffentlich meistbietend verpachtet werden. Anfang zu Wilhelmsbad.
Fasanerie bei Hanau am 17. Mai 1869.
(643) Der Hofgärtner Schröder. ^MMHe»0HBaBersM33*w»wtäsrtr«9Wtiiaw»«wefÄe<^w»^Tt?M^w»-*^T®ät<»»>t>^s«ris»'.'*> einen Jungen eine Lehrstelle bei Schuh- O machermeister Vf 1111. Dingel- dein, Nürnbergerstr. Nr. 32. (497)
CTtür einen braven Jungen, welcher das ? 7 Schreinerhandwerk erlernen will, ist eine Lehrstelle offen. Näheres i. d. Exped. (634)
Geschästseröffnuttg.
Ich habe mich hier als Glasermeister etablirt und liefere alle in dieses Fach ein- schlagende Arbeiten; auch besorge das Einrahmen von Bildern.
Ernst Lehmnnn,
(608) Fischergasse Nr. 16.
@ebrauchte Kleidungsstücke, Herren- und Frauenhemden, Stiefel und Sckuhe werden angekauft, bei
O. Bayersdorf,
(462) Judengasse Nr. 15.
Ioetifche Iugendverfuche
von K. K.
Der Verbannte.
Ruh'los am fernen Strande
Irrte traurig er umher,
Dachte an die im Vaterlande, Weithin über'm blauen Meer.
Und als ihm sein Aug' gebrochen, Fern vom lieben Heimathsstrand, Hat doch noch sein Mund gesprochen: Leb' wohl, mein liebes Vaterland!
Nach der Schlacht bet Königgrätz.
So steh' ich nun nach heißem Kampf Auf Leichenhügeln da,
Umwölkt noch von des Pulvers Dampf, Borussia drei Hurrah!
Durch diesen Sieg hast du erfochten Mit deiner edlen Söhne Blut,
Das, was alle Deutsche hoffen, (647) Die Freiheit, unser höchstes Gut.
Diejenigen Herrn Schneidermeister, welche geneigt sind, sich bei der Anfertigung von Kleidungsstücken für die Zöglinge des hiesigen Waisenhauses zu betheiligen, werden ersucht, sich mit dem Mitgliede des Waisenhausvor- steheramtS, Herrn D ö r i n g, über das Nähere zu benehmen.
Hanau am 29. April 1869.
Die Waisenhaus-Verwaltung.