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da« ungünstige Hopfenjabr 1865 in diesen Orten einen Ertrag von circa 149 Centnern geliefert hatte.

Anders verhält es, sich mit den erzielten Preisen, denn während im Vorjahr 4855 Tblr. für den Centner erlöst wurden, wurde die 1866er Ernte von baierschen, sächsischen und sonstigen Hopfenhändlern, sowie den Witzenhäuser Bierbrauern mit 5565 Thlr. für den Centner bezahlt.

Eine sehr schöne und sehr gut gepflegte Hopfen­anlage in einem andern Theile Kurhessens besitzt Herr Gutspachter Weber zu Lieblos.

Dieselbe hat einen Flächengehalt von 11| Acker 6 Ruthen, wovon 2} Acker im Jahre 1865 neu an­gelegt worden sind.

Der Ertrag im Jahre 1865 war von 22 Acker neuer Anlage 2 Centner 5 Pfund, von 82 Ackr 6Rth. älterer

Anlage 29 87

zusammen 31 Centner 92 Pfund, und wurden bezahlt von einem Hopsenhändler in Mannheim für etwa je ein Drittel dieser Quantität 133 fl., 90 fl. und 82 fl. 42 fr. für den Centner, zusammen 3273 fl. 5 kr.

Der Ertrag im abgelaufenen Jahre wurde durch die oben erwähnte s. g. Wurmkrankheit, sowie durch unzählige Massen von Engerlingen sehr geschmälert, so daß in Folge dieser Uebelstände fast die Hälfte ter Hopfenslöcke ohne Ertrag blieb und gänzlich zu Grunde ging, auch im kommenden Frühjahr umge- bessert werden mußte.

Es wurden geerntet 20 Centner 64 Pfund und wurden bezahlt je nach Qualität 100 fl., 95 fl. und 70 fl. für den Centner, zusammen 1876 fl. 48 kr.

Hiernächst wollen wir erwähnen eine schon länger bestehende, im Besitze des Herrn Lederle zu Fritzlar befindliche Hopfenpflanzung von 4f Acker, worauf etwa 6500 Hopfenstöcke gepflanzt sind. Dieselbe lieferte im Jahre 1865 einen Ertrag von 15 Cent­nern, und wurden 4074 Thlr. für den Centner gelöst. Der Ertrag im Jahre 1866 belief sich auf nur 61 Centner, wovon erst eine geringe Quantität zu 85 Thlr. verkauft wurde und für den Rest ein noch höherer Preis in Aussicht ist.

Eine weitere Hopfenanlage ist die des Herrn Baron v. Rau zu Holzhausen. Sie wurde im Herbste des Jahres 1861 begonnen und ist circa 3| Acker groß. Die erste Ernte wurde im Jahre 1864 gewonnen und betrug 3; Centner, zum Preise von 70 fl. für den Centner. Die 1865er Ernte belief sich auf 122 Centner, zum Preise von 85 fl. für den Centner; in diesem Jahre wurden dagegen in Folge der ungünstigen Verhältnisse nur 5 Centner geerntet,

welche an ein Nürnberger Handlungshau« verkauft und als sehr gut bezeichnet sind, während ein Preis noch nicht angegeben werden kann.

(Schluß folgt.)

Ankunft und Abgang der Valznzügc

Frankfurt Aschaffenburger Visenbahn.

Bon Hanau nach Frankfurt: Morgens 5 U. 5 M., 6 U. 4b M., 8 U. 44 M., 11 U. 55 M.; Nachmittags 1 U. 40 M., *4 U. 14 M., Abends 6 11. 15 M., *8 U. 25 M., 10 U. 5 M.

Bon Frankfurt nach Hanau: Morgens *7 U. 8 U *11 U.; Nachmittags 12 U. 45 M. 2 U. 50 M., 4 U 50 M.; Abends 7 U 9 U., 11 U.

Bon Hanau nach Aschaffenburg: Morgens *7 U. 28 M., 8 U. 55 M., *11 U. 25 M.; Nach- mittags 1 U. 36 M., 3 U. 27 M.; Abends 5 U. 44 M, 7 U. 45 M., 11 U. 35 M

Von Aschaffenburg nach Hanau Morgens 4 U., 10 M., 7 U. 15 M., 10 U. :40 M. Nach­mittag- 1 U., *3 U. 35 M.; Abends 5 II. *7 U. 45 M., 9 U.

Die mit bizeicknetenZüge sind Schnett- oder Ksurierzüg

Bebra-Hanauer Eisenbahn.

Von Hanau nach Wächtersbach: Morgens 7 11. 40 M.; Nachmittags 1 U. 35 M., 7 IL 45M. Bon Wächtersbach nach Hanau: Morgens 5 IL 10 M., 10 U. 20 M.; Nachmittags 4 U. 40 M.

Gold - und -bitderkom s

Preuß. Friedrichsd'or . Preuß. Kassenscheine .

Pistolen ..... Holl. lOfl.-Stücke . . Dukaten .....

20 Frankenstücke

Engl. Sovereigns . . Russ. Imperiales . .

Gold pr. Zoll-Pfd. sein 5 Frankenthaler . . .

Diverse Kassenanweisungen Dollars in Gold . . .

, 9 571-581

1 141-451

fl. 9 48-50 fl. 9 53 -55

5 37-39

, 9 291-30$

11 5458

fl. 9 49 51

; 2 27 4-28

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