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1866

Wochenblatt

für die

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H a n a u, Donnerstag den 31. Mai 1866.

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Erne n n u ri g e n u n d B e f ö r d e r n n g e n

Seine Königliche Hoheit der Kurfür st habe» allergnädigst geruhet:

dem Legationssekretar von der Malsburg in Berlin die nachgesuchte Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen des von Seiner Majestät dem Könige der Belgier demselben verliehenen Ossizier- kreuzeS des Leopoldsordens zu ertheilen.

Seine Königliche Hoheit der Kursürst haben allergnädigst geruhet:

den Forstaufseher Adolph G ö b e l S zu Wolfgang zum Revierförster des Forstreviers Wannfried, mit dem Wohnsitze in Aue, und

den Accessiften bei der Forstinspektion Rotenburg Hermann Wilhelm August Walther zum Revier- förster des Forstreviers Oberellenbach, mit dem Wohn­sitze in Rotenburg, beide provisorisch, zu ernennen.

Seine Königliche Hoheit der K u r f ü r st haben allergnädigst geruhet:

den Staatsrath Karl Pfeiffer zum Direktor des Obergerichts in Fulda zu bestellen.

Seine Königliche Hoheit der K u r f ü r st baben allergnädigst geruhet:

dem zu der erledigten Vikariatöpfarrei Schachten, in der Klasse Grebenstein, präsentirten zweiten Pfar­

rer zu Grebenstein, Christian Kni erim, die aller­höchste Bestätigung zu ertheilen; ,

den Pfarrer Karl Schäfer zu Eilerhageü' emeritiren; I

den Amtswundarzt Koch M Schlüchtern von^der Versetzung der Stelle eines Amtswundarztes fürdasi Justizamt Stxinau auf sein allernnterthänigstes Nachsuchen zm entbinden und

dein Dr. mml. Gottfried K r ause aus Cassel die Praxis Wzt» Wundarzt 1. Klasse und Geburts­helfer, mit will Wohnorte Cassel, zu gestatten.

Allgemeine Berfugimgen der Oberbehörden

l. Nachdem in Gemäßheit des §. 7 der Ver­ordnung von 13. September 1827, die Apothe­kertaxe betreffend, und mit Genehmigung Kurfürst­lichen Minist.rinme des Innern Veränderungen zur Apothekertaxe von 1865 erlassen worden sind, wird dieses hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, damit Alle, die es angeht, denselben vom 15. Mai d. J. an in allen Stücken nachkommÄt.

Cassel am 8. Mai 1866.

Kurfürstliches Obermedizinalkollegium.

C r a in e r.

vt. Schwarzenberg.

BeEauntmachuug,

die diesjährige Fohlenschliu und Prämieilberthci- liiiig betreffend.

Mit höherer Genehmigung wird in diesem Jahre die gewöhnliche Fohlenschau und Prämienverthei-