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des Johannes Knapp, Bürgers und Bäckermeisters zu Bergen, S., alt 23 I. 9 M. 13 T.
Den 28. Februar. Charlotte Amalie, des Bürgers und Photographen Andreas Breuning, T., alt 9 M. 24 T.
Den 2. März. Heinrich Philipp, des Bürgers und Glasermeisters Johann Heinrich Knopf, S., alt 21 J. 11 M. 20 T.
Den 3. März. Friedrich Heinrich, des verlebten Fabrikarbeiters Jakob Anton Wolf aus Königstein, nachgelassener S., alt 19 I. 17 T.
In der katholischen Gemeinde.
Den 3. März. Johannes Trapp von Dietershausen, alt 57 I.
Den 4. März. Georg Paul Christian Adolph Hoh- mann, des Ortsbürgers zu Oberuffhausen und Packers dahier Matthäus Hohmann, S., alt 4 I.
Den 5. März. Johannes Schmidt aus Marborn, alt 25 J.
(HemeimmHige Nachrichten
Die gegenwärtige Lage des Landmannes.
(Fortsetzung und Schluß.)
Da läuft die braune Kraftbrühe des Mistes, die doch mehr Werth hat, als der Mist selbst, die Straße hinunter oder in den Bach hinein und düngt des Nachbars oder gar des Feindes Wiese, während der Mist auf dem Haufen durch Einwirkung des Regens und der Sonne verdirbt. Der Heller, der an die Mistgrube und den Jauchebehälter angelegt wird, wächst gar bald zum Thaler.
Wie selten findet man aber im Ganzen noch immer eine richtige Kompostbereitung oder eine gehörige Behandlung des Stalldüngers?! Und wie traurig sieht es deshalb auch mit der Wiese und mit dem Futterbau aus !
Der Landmann muß auch sogenannte Nebendinge, die immerhin etwas abwersen, berücksichtigen. Als solche stehen oben an Obstbau und Bienenzucht. Wie mancher werthlose Platz und wie manche müs- sige Stunde könnte hiermit gewinnbringend ausge- füllt werden.
Fragen wir mm einmal bei hundert Landwirthen am Schlüsse des Jahres, wie Viel ihnen dieser oder jener Wirthschaftszweig an reinem Gewinn abge-» warfen habe, wieviel daran verloren wurde, vielleicht ist einer darunter, der genaue Angaben machen kann. So lange aber nicht'gewissenhaft Buch geführt wird, so lange muß auch auf ein wirklich einträgliches Wirthschaften verzichtet werden, denn nur Zahlen sprechen.
Unsere Dreifelderwirthschaft läßt auch kein zeitgemäßes Wirthschaften zu, darum ist e^ Pflicht jedes Landmannes, die Berkoppelung herbeiführen zu helfen, und wenn auch vorläufig nur ausgetanscht werden kann.
Da mit der Körnergewinnung jetzt ein nur sehr geringer Gewinnst erzielt wird, so suche der Land- mann Fleisch zu produciren, da hierbei gegenwärtig noch das Meiste verdient wird. Aber er hüte sich Luxusthiere aufzustellen, besonders halte er ja keine überkompletten Pferde, denn es ist schon gar Mancher von den Pferden rein aufgefrefsen worden.
Da Menschenhände immer, theurer werden, so sträube sich auch der Landmann nicht gegen Anwendung und Einführung .zweckmäßiger Maschinen und verbesserter Geräthe.
Aus dem Mitgetheilten wird erhellen, daß Manches geschehen kann, welches geeignet ist, dem Landmanne die Aussicht in die Zukunft weniger besorgnißerredend zu machen. Zu Allem gehört aber Nachdenken. Der Landmanu möge auch daran denken, daß vereinte Kräfte mehr zu erreichen und zu bewirken vermögen, als der Einzelne für sich erzielen kann. Darum sollten die Landleute aller Orten zu landwirthschafilichen Vereinen zusammentreten oder sich an den bestehenden betheili- gen; sie sollten ihren Kindern durch tüchtigen Unterricht diejenige Bildung zu geben sich bestreben, die jetzt nöthig ist, um durch die Welt zu kommen. Kenntnisse und Verstand wiegen heutigen Tags mehr, als einige Tausend Thaler Vermögen.
Vorwärts Landmann, und deine Existenz ist gesichert. Bleibst du aber beim alten Schlendrian, so gehest du zu Grunde!
Wiegand.
(Aus dem Landw. Anzeiger für Kurh. Nr. 2 u. 3.)
Kours der Ansehens-Kos! e
ab der Börse zu Frankfurt a M. vorn «. März L8KK (Schluß ver Börse).
Oesterr. st. 250 Loose bei Rothsch. — , „ 250 v. 1854m. 4§ Zins. 73} P.