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Provin z G a n a u.
Hanau, Donnerstag den 13. Juli 186ä.
Gesetzgebung.
Die Nr. X III des Gesetzblattes von dieseitt Jahr enthält:
G e s c tz vom 28. Juni 1865, die Äufhcbu ng der Besteuerung deS iu> ländischen Weins b ecressend-
Von Gottes Gnaden Wir Friedrich W i l b e i m der 1 , Kurfürst von Hessen
IC. IC.
erlassen nach Anhörung Unseres Gesammt-Staâts!- ministeriums und mit Zustimmung her getreuen Landstände folgendes Gesetz :
Däs Gesetz vom 4. Sprit 1832 über die MesteU- rung des inländischen Weins und der inläudis^en Tabaksblättcr tritt b ez ii g l ich der B e stelleru'ng des Weins vom 1sten Juli df J. au außer Kraft.
§. 2.
Die in die Register der Steuerbehörden eingetragenen .Weinsteuerbeträge, welche zu dem im §. 1 gedachten Zeitpunkt noch nicht fällig sind, gelangen nicht mehr M tLrhebuug.
Urkundlich Unserer Allerböchsteigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Ataatsfiegels gegeben zu Wilhelmshöhe am 28, Juni 1865.
Friedrich Wilhelm.
(St. S.)
vi. v. D eh n- R orse ls er.
G e s c tz
vom 2.'. Juni 4865, die an d c r w c i t e Festsetzuug der für aus- g e führtes Bier zu g ewShrende n Stener- rücfeergiinuiß b e treffe n d.
Von Gottes Gnaden Wir Friedrich Uü 11 b c l m der L, Kurfürst von Hessen le. K.
Hxlassen nach Anhörung Unseres Gesammt-StaatS- ministeriums und mit Zustimmnng der getreuen Landstande nachstehendes Gesetz:
8- i.
Die Bestimmung im Schlußsatz, des -§. 43 des im Uebrigem st: Anwendung bleibenden Gesetzes vom 15. September 1853 über die Besteuerung des Bieres wird aufgehoben und dagegen Folgendes verordnet,:
Bei derÄsiMhr von Bier nach andern Ländern des Zöllvereftisstmit welchen eineGomeinschaft der Ueber- gangSabgave vom Bier nicht besteht, oder nach dein Zyllaushaud wird dem Bierbrauer ein Betrag von brei SMer,groscheu für den ÄruttozollzeutNjer zurück- vergütet, Ksoferu derselbe wenigstens 1 Zollzentner Bsuttö an Pier auf' einmal ausfiihrt.
Die hiernach zu gewährende Rückvergütung soll jehoch drei Biertheile desjenigen Betrags, welchen der Brauer im betreffenden Kalenderjahr an Alalz- steuer zu entrichten bet, nicht übersteigen.