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unermüdlichen Forschern, die ihn über diesen gefährlichsten Feind seiner Felder aufgeklärt haben, im Herzen feinen aufrichtigen Dank zollen und daS weitere Forschen lieber diesen überlassen. Sie möchten mehr fördern.
Den Feind kennen wir also nun genau; und daS ist schon viel werth. Die nächste Frage ist aber nun, wie können wir uns gegen denselben schützen?
Als die wirksamsten Mittel werden. mit Recht folgende bezeichnet:
1) Wähle zum Anbau nur Kactoffelsorten mit harter Schale, denn sie widerstehen den Angriffen deS Pilzes erfahrungsgemäß am kräftigsten. Ganz besonders empfiehlt sich in dieser Beziehung die sächsische „Zwiebelkarroffel," die auch in nassen Lagen gut forlkommi.
2) Verwende ganz gesundes Saatgut, zerschneide dasselbe nicht in Stücke, sondern lege ganze fleckenlose Knollen. Kannst du Saatgut von einem Felde oder aus einer Gegend erhalten, wo die Krankheit einmal nicht auftrat, so ist'» am besten. Größere Quantitäten ganz gesunder, pilzfreier Kartoffeln wirst du schwer erhallen können. Lege darum die wenigen, die du dir verschafftest, auf ein gutes, trocknes Stückchen Land, entferne demnächst alle braun werdenden Triebe, Blätter rc. mit Sorgfalt und vernichte diese. Seht man das mit Eifer fort, so wird man schließlich wohl wieder zu einer gefüllten Seykarcossel gelangen, auf die ja daö Meiste ankommt.
3) Baue deine Kartoffeln nur auf trocknem Boden. Nasse oder feuchte Aecker meide oder du mußt sie drainiren.
4) Lege deine Kartoffeln tiefer als du seither pfleg, lest. 9iad) in 'Frankreich gemachten Versuchen sind die Knollen, welche einen Fuß tief gelegt worden, fast ganz von der Fäule verschont geblieben und zwar die untern mehr, als die weiter oben in der Ackerkrume gelegenen, ein Zeichen, daß die Pilzsporen durch den Regen weniger leicht in größere Tiefe gelangen können.
5) Zeigen sich im feuchten Sommer viel braune Flecken auf dem Kartoffellaub und bleibt die Witterung feucht, so schneide lieber das Kartoffellaub ab und bringe es vom Acker hinweg. Wenn du dann auch nach dem Abschneiden des Krauls Mitte Juli bis August, wo der Pilz so recht zu wuchern beginnt, 20 | an Knollen einbüßest — denn wenn das Kraut fort ist, gewinnt die Knolle selbstverständlich nicht den Umfang, als wenn sie das volle, gesunde Kraut behalten hätte, — so ist's immer noch nicht so schlimm, als wenn du das Kraut an der Krankheit hinsiechen lässest und dadurch massenweise den Pilzsamen bei die
Knollen in den Boden bringst, wodurch du die halbe Erndte, wenn nicht noch mehr verlieren würdest.
6) Sortire die Kartoffeln recht sorgfältig bei der Erndte und entferne „namentlich alle kranken und verdächtigen. .
7) Bewahre deine Setzkartoffeln von vorn herein, nachdem sie vollständig abgetrocknet waren, in luftigen trocknen Räumen auf.
Daö sind die besten Mittel, und wollten sie alle Landwirthe stets genau befolgen, so würden wir deö Pilzes, der jetzt unsere Kartoffelfelder alljährlich ver- heert, sicher allmählig Herr. GehtS aber im allen Schlendrian fort, so ist nicht zu helfen.
(Wochenblatt f. d Prov. Niederheffen, Nr 58 v. 1862.)
Kours der Anlehens - Loose an der Börse zu Frankfurt a M. vom 8. ^uli 1868 (Schluß ver Börse).
Oesterr. fl. 250 Loose bei Rothsch.. 96 G. „ „ 250v. 1854 m. 4s Zins. 70 £ P. „ „ 100 Prior.-L.V.J 1858 121 P. „ „ 500 Loose bei Rothsch.. 72 s P. 31 § Pr. Preuß. A. b. Rothschild . 123 P. Schweb. Th. 10 b. B. u. R. . 9} G. Badische fl. 50 . . . . . . 99} P. „ » 35 ...... 55} P. Kurh. 40-Thlr.-Loose bei Rothsch. 67s P. Gr. Hess. fl. 50 Loose „ „ 132s P. Gr. Hess. fl. 25 Loose bei Rothsch. 37} G. Nassau fl. 25 Loose „ „ 37s P. Hamburg in Thlr. ä 105 kr. . 101 G. Schaumburg-Lippe Thlr. 25 . . 32 P. Sardinien Fr. 36 b. Bethm. . 51s G. St. Lüttich m. 2s s Zinsen. . 37s P. Vereins-Loose fl. 10..... 9} G. Ansb.-Gunzenh.fl. 7 L. b. R.Erl.. 12s P. 11s G.
Gold- und Silberkours.
Pistolen......
Pistolen, Preuß. . . . Holl. 10fl.-Stücke . . . Dukaten......
20 Frankenstücke . . . Engl. Sovereigns . .' . Russ. Jmperiales . . . Gold pr. Zoll-Pfd. fein . Preuß. Thaler . . . . 5 Frankenthaler . . . . Preuß. Kassenscheine . . Diverse Kassenanweisungen Dollars in Gold . . .
. fl. 9 37s—38s kr.
. „ 9 56—57.
. „ 9 45—46.
. „ 5 32s—33s.
. „ 9 22s—23s.
. „ 11 52—56.
. „ 9 39-41.
. „ 803-808.
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: " 2 26s-27s.
Gedruckt und verlegt in der Buchdruckerei des vereinigten evangel. Waisenhauses.
Lb Hierzu eine Beilage, die Ä7. Prämienziehung des Kurheff. Staatslotterieanlehns vom Jahr 1845 betreffend.