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In der evangcl. Gemeinde der Iohanneskirchc.
Deu 13- Mai. Margarera Maria JLiroline Triebe- rite, des Beisitzer» und Cigari enmachers Wilhelm Schäfer, 5., alt t I. 3 M. 10 T.
Den 14. Mai. Maria Franziska Adelaid« Auguste, deS Paketbestellers bei Kurfürst!. Postamt dahier Johann'Daniel JustuS von Bultär, $., alt' 3 I.
Den 16. Mai. Jungfrau Margarets Elisabeth, des verlebten Bürger» und Handelsmann» Ernst Wilhelm Gertig, nachgelassene T-, alt 15 J. 3 M. 16 T.
Den 17. Mai. Des Bürgers und Kupferschmieds Gottfried Theodor Ritter, L. (Todtgeboren).
Den 18. Mai. Johann Konrad August, des Bür. gers und Tapezirers Friedrich Wilhem Wörner, S., alt 2 M. 3 3.
In der französischen Gemeinde.
Den 15. Mai. DeS Bürgers und Bijoureriefabri« kanten Charles Louis Heck, S. (vor der Taufe gestorben), alt 2 M. 17 T.
In der katholischen Gemeinde.
Den 2. Mai. KorneliuS Kalbert, Taglöhner auS Salmünster, alt 30 Jahre.
Den 12. Mai. JuliuS Härtung, unehelicher S-, alt ti 3-
Den 13. Mai. Maria Anna Meerbott, geb. Klug, von Kesselflakt, alt 27 J.
Den 15- Mai. Johann Michael, des Beisitzer« zu Großauheim und CigarrenmacherS dahier Konrad Schwegeler, S-, alt 3 J.
Den 16. Mai. Eleonore Koch, Taglöhnerin au« Weidenau, all 22 J.
Den 19. Mai. Ein unedel. ZwillingS»Sohn einer Auswärtigen (vor der Taufe gestorben).
In der ehemaligen deutschkatholischen Gemeinde.
Den 8. Mai. grau Juliane, deS Bürgers und Sckuhmachermeisters Karl Straßner, Ehefrau, geb. Germann, alt 52 I. 8 M. 28 T.
2) Herstellung eines starken Luftzug« auf dem Kornboden im Mai und Juni, der Flugzeit des Falter». Wenn bei Errichtung der Frucht» welcher die Fenster tief am Boden angebracht werden, so wird der Zug lebhafter.
3) Plan lasse in der Flugzeit der Kornmotte da« Korn ruhig liegen, damit die Eier alle auf der Oberfläche der Kernhause» abgesetzt werden. Später nimmt man die obersten Fruchilagen ab, legt sie an einen recht zugigen Ort und schaufelt sie öfters um, oder dörrt sie in einem Backofen.
4) Haben sich Äornwürmer an den Wänden und an der Decke des FruchtbodenS eingesponnen, so lasse man alle» mit Kalk weißen, auch die Ritzen für immer mit Kalk verstreichen.
5) Man umgebe die Fruchthausen mit Rapskuchen.
6) Oder man lege Büschel von Wermuth auf die Fruchthaufen.
7) Wenn man frische Flachoknotten auf dem Kornboden auSbreitet, so sollen die Falter fliehen.
Gegen den schwarzen oder braunen Kornwurm (Curculio granarius) :
1) Häufige« Lüften und Umwenken deS Getreide« sichert einigermaßen vor diesem verderblichen Feinde.
2) Wo er sich bereite eingesunken, da beziehe man die Fenster mit Netzen und Halte auf dem Speicher einige Meisen oder Rothkelchen. 3> Man lasse den Boden ein Jahr lang leer stehen, weiße ihn mit Kalk, verschließe alle Spalten und bestreue den Boden mit einer starken Lage Asche.
4) Auch die vorhin erwähnten starkriechenden Stoffe sollen' gegen diesen Rüsselkäfer gute Dienste leisten.
Es würde gewiß vielen Landwirthen willkommen sein, wenn alle Diejenigen welchen in Sachen ke« Kornwurm« Erfahrungen zu Gebote stehen, dieselben öffentlich mittheilen.
(tzandw. Anz. f. Such. v. 1861, Nr. 16.)
Gemeinnützige Ätachrichteu.
Mittel gegen den Kornwurm.
Die Landleuie erkundigen sich häufig bei Per« fönen, bet welchen sie einige naturwissenschaftliche Einsicht voraussetzen, nach Mitteln, dem Kornwurm, dem schlimmen Gast der Fruchtspeicher, zu begegnen. DieS veranlaßt mich, die mir bekannten Rezepte mitzutheilen.
Gegen den weißen Kornwurm (Tinea grunella); 1) Man bestreiche den vorderen Rand der Schaufel, mit welcher man das Getreide umsticht, zu« weilen mit einer Mischung von Moschus und Anisöl.
W i tz e n h a u s e n.
Unser zwar noch jugendlicher, aber zu den schönsten Hoffnungen für die Zukunft berechtigender Hopsetibau im Wenathal wird schon in diesem Jahr ein Erndteergebniß von mindestens 100 Zentnern deS besten Produktes liefern; denn mit nur sehr geringen Ausnahmen zeigen sämmtliche Hopfenplan» tagen einen ganz vorzüglichen Stand. Die Erndte des FrühhopfenS ist, da sie nahe bevorsteht und hin und wieder der Anfang damit bereits gemacht worden ist, als gesichert zu betrachten, wenn nicht so sehr ungünstige Witterung eintreten sollte. Der Frühhopfen besonders trägt sehr reichlich; die Dolden sind sehr vollkommen ausgebildet und gesund. Auch