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1868.
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H a n a u, Donnerstag den 6. März 1862.
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Ernennungen ünd Beförderungen.
Sei«« Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnakigst geruhet:
dem Bergin,pektvr Ferdinand Schreiber zu Bieder die allerunlerkhanigst nachgesuchte Entlassung aus dem Kurhessischen Staatsdienste zu bewilligen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
dem Justizbeamten Amelung zu Fronbausen den Kurfürstlichen WilhelmsordenS 4r Klasse zu verleihen.
Allgemeine Verfügungen der Oberbehörden.
1. Nachdem das bisherige Patronat des Eall- mann'fchen Familienbenesiziums erloschen ist, werden alle dieienigen, welche auf dastelbe Ansprüche zu haben glauben, hierdurch aufgefordert, solche binnen 4 Wochen unter Vorlegung der erforderlichen Nachweise dahier geltend zu machen.
Cassel am 20- Februar 1862.
Kurfürstliche Regierung der Provinz Riederheffen.
v. B e n n i» g.
vt Hofmann.
2. Durch die Versetzung deS Pfarrers zu Dörnjg. heim ist die Pfarrstelle daselbst erledigt worden,
waS mit dem Anfügen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß Bewerbungsgesuche pm diese Stelle unter Angabe des Lebensalters binnen 4 Wochen dahier einzureichen sind.
Hanau am 22. Februar 1862-
Kurfürstliches ev. Konsistorium. Harbordt.
vt. Spangenberg.
3. Nachdem für die Gemeinden Ulmbach, Sarrod, Rabenstein, Rebsdorf, Neustall, Klesberg und Ueizell die Abhaltung periodischer Gerichtstage zu Ulmbach, und zwar von 14 zu 14 Tagen an einem Mittwoch für sämmtliche Terminöverhandlungen der streitigen bürgerlichen Rechtspflege und von 4 zu 4 Wochen an einem Freilag für die öffentlichen Verhandlungen der untergerichtlichen Straf» rechtspflege, beschlossen worden ist, so wird dies nnc dem Bemerken, daß nach Möglichkeit auch noch andere gerichtliche Geschäfte rc., namentlich solche der freiwilligen Gerichtsbarkeit in Vor- mundschaftssachen, Untersuchungen u. s. w., an jenen Gerichtstagen vorgenommen werden sollen, zur öffentlichen Kenntniß gebracht.
Fulda am 24. Februar 1862.
DaS Präsidium des ObergerichtS: Mackeldey.
4. Ernennungen Kurfürstlicher Regierung der Provinz Hanau.
Der Lehrer Johann Heinrich Wilhelm M e i ß zu Fechenheim ist zum Lehrer an der Schule zu PreungeSheim ernannt worden.