Wochenblatt für d i« Provinz H a n a u.
H a n a u, Donnerstag den 18« April 1861
Ernennungen und Beförderungen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aüergnadigss geruhet:
für die Geschailsperiote von 1861 bi« einschließlich 1865 bei dem Tiezixlinargenchlshofe lr Instanz
zum Vorsitzenden
den OberappellationsgerichtSrath v. Baum» bald in Cassel
unb zu Mitgliedern:
den Obergerichtsrath W a n g e m a n n,
„ — Schultheiö,
„ RegierungSassessor Metz,
„ Obergerichtsaffessor Steinhaus,
„ Obernnanzassessor Schmid,
sämmtlich in Cassel,
sowie für die erwähnte Geschaftsperiode bei dem Dleziplinargerichtshose zweiter Instanz
zum Vorsitzenden
den Minister des Innern Otto Heinrich Julius Leopold V o l l m a r,
zum Substituten des Vorsitzenden
den Finanzminister Karl Rohde, und zu M i t g l i e d e r n:
den Geheimen RegierungSrath Schröder,
„ OberappellationsgerichtSrath Kn atz,
i, ii JC sl u p;
„ GencralstaatSprokurator Dr. p. Dehn» Siolfelfer,
„ OberappellationsgerichtSrath Martin,
„ Geheimen Oberfinanzrath gramer, sämmtlich in Cassel, zu bestellen; auch
den ObergericktSassessor Friedrich Vogt von Fulda in gleicher Eigenschaft zum Obergericht in Cassel zu versetzen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Obeifinanzassessor KarlSchnrid bri der Oberberg» und Salzwerksdirektion in gleicher Eigenschaft zur Oberfinanzkammer zu versetzen und
den Kontroleur bei dem Hauptsteueramte zu Rin- teln, Ludwig Kisselbach, zum Sekretair und Kal, kulatvr im Bureau der Generalinspektion des Thüringischen Zoll» und Handelevereins zu Erfurt zu ernennen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruher:
die erledigte Rektorstelle an der Stadtschule zu Wetter dem in Dispcmbilitat stehenden vcrhinnigen Lehrer an der Realschule zu Hersfeld, Rektor Zriec- rich Heinrich S ch l ö t e l, zu übertragen.
Seine Königliche H o h e i t d e r Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
dem Königlich Preußischen Staatsanwalt Melchior zu Jserlohn den Kurfürstlichen WUHelmöor- den vierter Klasse zu verleihen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
dem dienstthuenden Kavalier bei Ihrer Königlichen Hoheit der Prinzessin Friedrich von Hessen, Kam-