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für die

Provinz Hanau.

Hanan, Donnerstag den 10. Juli 1856.

Ernenninige n und Beförderungen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allerqnadigü geruhet:

dem Literaten Otto Braun zu Cassel die erbe­tene Erlaubniß zur Annahme und zum Fragen des ihm von Ihrer Majestät der Königin von Spanien verliehenen Ritterkreuzes vom Orden Carl's HI. zu gewähren.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:

dem Brunnenkireklor am Bade Nauheim, Ober- finanzassessor Rommel, die erbetene Erlaubniß zur Annahme und zum Fragen des ihm von des Groß- Herzogs von Oldenburg, Königlicher Hoheit, verlie­henen Ehren-Kleinkreuzes des Haus- und Verdienst« erdens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig zu er« theilen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:

den Justizbeamten Karl Franz Walther von Witzenhausen in gleicher Eigenschaft zum Justizamt *H in Cassel zu versetzen, und

den ObergerichtSreferenbar Konstantin Schu- chardt in Cassel zum Amtsassessor bei dem Justiz­amt II in Fulda zu bestellen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:

den Steuerinspektor Georg Karl Friedrich Beck­mann zu Gelnhausen zur Steuerinspektion Fritz­lar, und

den Revierförster Philipp Bocke nberg zu Ot­tensen zum Forstrevier Ernsthausen, in der Forst- inspektion Frankenberg, in gleicher Eigenschaft zu versetzen;

den Forstaufseher Karl Ludwig Gro Hue zu Wannsriea zum Revierförster des Forstreviers Jes- berg,

den Forstinfpeklionsakzefsisten Ernst Ludwig W e- ber zu Rinteln zum Revierförster des Forstreviers Kämmerzell, und

den Forstinspektionsakzessisten Theodor Stau be­fand zu Frankenberg zum Revierförster des Forst­reviers Niederkalbach provisorisch zu ernennen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:

die vakante Pfarrei Niederissigheim, in der Klasse Bücherthal, dem Pfarrer Valentin A l b a ch in Schlüchtern,

die vakante Pfarrei Bruchköbel, in der Klasse Bücherthal, dem Pfarrer Heinrich Mahla zu Gund­helm zu übertragen;

den Privatdozenten Dr. Adolph Ebert in Mar­burg zum außerordentlichen Professor in der philo­sophischen Fakultät der Landesuniversität, sowie

den Gehülsèarzt am Landkrankenhause zu Cassel, Dr. most. Karl Hach, zum PhystkuS und Amts« Wundarzt für den Justizamtöbezirk Salmünster, den Letzteren provisorisch, zu bestellen.