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(welche übrigen» gegen angemessene Vergütung auf der Weide kastnrt werden können), sowie Fohlen, die an Krankheiten oder Mängeln leiden, welche eine fortwährende ärztliche Behandlung und Aufsicht erfordern, oder durch ihren Aufent- twft auf der Weide das eigene Leben oder die Gesundheit der anderen Fohlen in Gefahr bringen können, find jedoch von der Aufnahme ausge­schlossen.

Die Aufnahme der Fohlen findet am 29. Mai, früh 10 Uhr, im Thiergarten Statt.

Fulda am 28. Mai 18.56-

Die Kommission der Foblenweide.

Schenck. KIoste r m a n n.

5. Holzvcrsteigernlig.

Folgendes Gehölz im Distrikt Kretzenburgerkops (Hl. Abzählung, und zwar von Dir. 368 an) soll um Neuwirthöhau» an der Aschaffenburger Straße versteigert werden, und zwar:

1) Montag d e n 1 9- Mai, Vormittags von 10 Uhr an: Bauholz:

5 Stück Eichen - Pfostenholz 272 Kubikfuß (8 bis Id' lang u. 17 bis 26" dick),

3 , kurzes Eichen - Strcckholz 259 Ku­bikfuß (15 bis 29' lang und 15 bi» 26" dick),

121 , Kiefern - Abschnitte 1298 Kubikfuß (24 bis 54' lang u- 5 bis 10" dick), 242 , Kiefern - Abschnitte ^- 9080 Kubikfuß (24 bis 60' lang u. 11 bis 22" èück); W e r k h o l z:

81 Stück KieferN'Abfchnitte zu Dielen 5061 Kubikfuß (21 bis 63' lang und 14 bis 25" dick);

2) Dienstag den 2 0. Mai, ebenfalls von 10 Uhr Vormittags an: Brennholz:

4 Klftrn. Eichen-Scheitholz,

I Klafter * Prügelholz,

314 ^Klftrn. Kiefern-ScheUholz, 55t ' " " Prügelholj,

5| Schock Buchcn-Zopfrcis,

12 . Eichen.ZepfreiS,

191 , Kiefern ZcpfreiS,

3- Klftrn. Eichen-Änbruchholz, 3| KiefernAnbruchholz.

Hanau am 29. April 1856.

Kurfürstliche Nentcrei. Bveß er.

6. Johann Peter Senzel zu Bieber hat dahier um Entlassung auS dem Kurhefsichen Untertha- nenverbande zum Zwecke feiner Auswanderung nach Amerika nachgesucht.

Gelnhausen am 30. April 1856.

Kurfürstliches LandrathSamt. Gille r.

7- Für Georg Ludwig Amend und Matthäus Amend von Lohrhaupten ist zum Zwecke der Auswanderung nach Amerika um Entlassung aus dem Kurhessischen Unterthanenverbande hier nach­gesucht worden.

Gelnhausen am 29. April 1856- Kurfürstliches LandrathSamt.

GtlletzrJiv« ßnandio

8. Bek a n n t m a ch u n g, den Unterricht in der H ebamme nkun st b etre ffe n d.

Zu dem zweiten HebammenlehrkursuS des Jahres 1856, welcher den 1. August beginnen und drei Monate dauern wird, werden die Schülerinnen nach Vorschrift des §. 3 der höchsten Verordnung vom 19- Juli 1838, die Gr ün düng einer allgemeinen He b a mmenlehranstalt zu M a xb ur g betreffend,

Mittwoch den 1 8. Juni d. I. angenommen werden. Diejenigen Personen, welche sich um die Aufnahme in diesen Hebammenlehrkur­suS bewerben wollen, haben sich zur Prüfung der vorgeschriebeuen Eigenschaften

Dienstag den 17. Juni d. J.

in dem Lokale der hiesigen Entbindungsanstalt einzufinken und die in der genannten Verord­nung vorgeschriebenen Zeugnisse vorzulegen.

DaS Zeugniß über den unbescholtenen sittlichen Lebenswandel ist von dem be­tret' f e n d e u _G e i st li ch e n und von d e r O r t ö- polizeibeHörde,

das Zeugniß über die erforderlichen Eigenschaf­ten nach §. .349 der Medizinalordnung vom 10. Juli 1830, nämlich über:

1) Neigung und Eifer für die Hebam­me n k u n st,

2) leichte F a ss u n g S g a b e, gesunde» ' Ur the i ls v ermö g e n, Fertigkeit im Lesen und w o möglich i m Schreiben, 3) g e fünden, dauerhaften Körper, gutes Gesicht und Gehör, beson­ders feine» Gefühl in den Finger­spitzen und überhaupt z w e ck m ä ß i g e Beschaffenheit d e r F i u g e r u u d H â n- d e u. s. w.

von dem Physikus auszustellen.

Ueber das Alter, welches zwischen 22 und 40 Jahren sein. soll, ist nach hohem Ministerialbe­schluß vom 17. Januar 1842, zu Nr- 14, daS G eb u r töz e u gn i ß, beziehungsweise eine sonstige glaubhafte Nachweisung bei dem Nachsuchen um die Aufnahme in die Hebammenlehranstalt von der Bewerberin vorzulegen.

Nach hohem Ministerialbeschluß vom 29. No­vember 1853 ist für die von einer Gemeinde ge­wählten Bewerberinnen eine Nachweisung darüber nöthig, ob und welche Vereinbarung mit der Ge<