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Hanau, Donnerstag den 10. April 1856.
Gesetzgebung.
Die Nr. II des Gesetzblattes von diesem Jahre enthält: ’
Verordnung vom 3. April 1856 , d i e Abänderung ^e r T a r a v e r g ü t u n g für rohen Kaffee in Sailen oder Säcken be« treffend.
Von Gottes Gnaden Wir Friedrich Wilhelm der 1, Kurfürst?c. ic..
verordnen auf den Grund der, mit den anderen Negierungen des Zollvereins getroffenen Verabredung, nach Anhörung Unseres GesammrstaatSministeriums und unter Hinweisung auf die tm §. 13 des Zoll- gesetzeS vom 28. Dezember 1837 enthaltene landständische Zustimmung, wie folgt:
Vom t. Juni d. I. an wird die tarifmäßige Ta- ravergütung für rohen Kaffee in Ballen oder Säcken von drei Pfund auf zwei Pfund vom Zentner Bruttogewicht herabgesetzt.
Alle, die eS es angeht, haben sich hiernach zu achten.
Urkundlich Unserer Allerhöchsteigenhandigen Unterschrift und des beigedrücklen StaatssiegelS gegeben zu Cassel am 3- April 1856.
Friedrich Wilhel-m.
(St. S.)
Vt. Hanstein-Knorr.
Ernennungen und Beförderungen-
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnadigst geruhet:
den Portepeefähnrich Schimmelpfeng vomFü- silierbataillon zum Sekondlieutenant in demselben zu ernennen-
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnadigst geruhet:
den Kassengehülfen' , Postmeister Wilhelm Humburg zu Hersfeld in der erstgedachten Eigenschaft in den Ruhestand zu versetzen, und
den Forstinspcktwnsaccessisten Karl Schulz zu Ziegenhain- zum Revierförster des Forstreviers Asbach , mit dem Wohnsitze zu Reckerode, provisorisch zu ernennen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnâdigst geruhet:
den Geheimen RegierungSrath Johann Gideon Philipp Schröder zu Cassel auf sein allerunter- thânigstes Nachsuchen von den FunktivKen eines Mitgliedes deS Kvmpetenzgerichtshvfs zu entbinden, und
den Oberfinanzrath Philipp Koch zu Cassel zum Mitgliede, sowie
den Oberappellationsgerichtsrath Heinrich Robert Martin zum ständigen Stellvertreter für Verhinderungsfälle der aus der Justizverwaltung ent« Kommenen ordentlichen Mitglieder, und
den Referenten im Ministerium des Innern, Regierungsrath Franz Ludwig Mittler, zum stän-