Mrt4%tl*imiu
ochenblatt für die
1855.
. UllM U»\VIW
Hanau, Donnerstag den 12. Juli 1855»
Ernennungen und Beförderungen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
dem Kaiserlich Russischen Generalmajor und Ge- neraladjuranten Seiner Majestät des Kaisers, Grafen von Benckendorf, das Großkreuz des Kurfürstlichen Wilhelmsordens zu verleihen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
dem Kaiserlich Königlich Oesterreichischen Minister des Innern, Frecheren von Bach, das Großkreuz, dem Kaiserlich Königlich Oesterreichischen Hof- und Ministerialrath im Ministerium deö Aeußern, von Biegeleben, das Kommandeurkreuz erster Klasse,
dem Kaiserlich Königlich Oesterreichischen Mim- sterialrath im Ministerium des Innern, Sachse vonRothenberg, das Kommandeurkreuz zweiter Klasse,
den Kaiserlich Königlich Oesterreichischen Mini- sterialsekretaren im Ministerium des Innern, Freiherren von Spannochi und von Lucki, das Ritterkreuz des Kurfürstlichen Wilhelmsordens zu verleihen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Kompagniewundarzt Stiehl vom 2. Infanterieregiment zum Assistenzarzt zu ernennen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Obetzollin'pektor Merrem zu Witzenhausen zum Oberinspektor bei dem Haupt- und Provinzial- steueramte in Hanau zu ernennen, und
den Revierförster Schl eiffer zu Ernsthausen, in der Forstinspektion Frankenberg, auf das Forstrevier Rothenbergen, in der Forstinspektion Hanau, zu versetzen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
den Justizbeamten Karl August-Faust vom Justizamte zu Bischhausen in gleicher Eigenschaft zum Justizamte II in Rotenburg zu versetzen, und
den Amtsassessor August Fleck aus Ziegenhain zum Justizbeamten bei dem Justizamte in Friedewald zu bestellen.
Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben allergnädigst geruhet:
dem Pfarrer Johannes Keßler zu Sachsenhausen die erledigte Pfarrerstelle zu Denöberg, Klasse Treysa, zu übertragen;
den Kandidaten der Theologie, W- Wolfs in Marburg, zum zweiten Repetenten an der dortigen Stipendiatenanstalt zu bestellen, und
den Fruchtrentmeister Otto zu Haina auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen.