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Landesverweisung.

584. Marburg. Der Kunsthändler Baptiste ® u ffa , wohnhaft zu Mannheim, ist durch Er­kenntniß Kurfürstlichen Kriminalgerichts zu Cas- sel vom 21. v. M. wegen Verausgabung falscher Preußischer Kassenanweisungen neben Verurthei- lung zu einer dreimonatlichen ZwangSarbeitShauS« strafe aus dem Kurhesfiscken Staatsgebiet bei Zuchthausstrafe verwiesen worden.

Marburg am 5. Juni 1855-

Der UnterstaatSprokurator. Meibom.

Signalement des rc. Buffa:

Alter 42 Jahre, Größe 5' 6", Haare dunkel­blond , etwas weißmelirt, Stirn hoch, Augen braun, Augenbrauneu dunkelblond, Nase dick, Mund gewöhnlich, Zahne gut, am linken Ober­kiefer fehlt ein Vorderzahn, Bart rothbraun (Ham- bacher), Kinn rund, Gesicht oval, Statur stark (untersetzt), Farbe gesund. Besondere Kenn­zeichen:, das linke Auge ist größtentheils mit einem Fell überzogen.

Erledigungen.

585. Salmünster. Die Steckbriefe gegen Niko­laus H e b e r t'ö Wittwe von Eckhardroth, vom 26. Februar d. I., Michael Brill von Wahlert, vom 12. März d. I., und Georg SibeliuS Frau von Kerbersdorf, vom 22. Mai d. I., sind erledigt.

Salmünster am 8. Juni 18.55.

Kurfürstliches Zustizamt. U d e t.

586. Hanau. Der wider den Schneider Johan­nes Weckesser von Ernsthausen unter'm 14. Mai d. J. erlassene Steckbrief wird als erledigt zurückgezogen. Hanau am 7. Juni 1855.

Kurfürstliches Justizamc I.

W t ß. vt Michael.

587. Steckbrief (Nr. 21, Ziffer 499 der poliz.-Nachr. de 1855) wider Johann Friedrich Stephan aus Seckbach.

588. Schlüchtern. Der unter dem 12. v. M. gegen die Barbara Klug aus Ulmbach erlassene Steckbrief wird als erledigt zurückgezogen.

Schlüchtern am 2. Juni 1855.

Kurfürstliches Landrathsamt. Coester. 589. Salmünster. Der gegen Heinrich Bös von Kerbersdorf am 16. März d. J. errlaffene, in Nr. 11 dieses Blattes aufgenommene Steckbrief ist erledigt. Salmünster am 8. Juni 1855.

Kurfürstliches Justizamt. U d e t-

Gefundene Gegenstände.

1- Eine Kinderrassel.

2- Eme Vorstecknadel.

3. Ein Taschentuch.

4. , Ein Ohrring.

Die rechtmäßigen Eigenthümer werden aufgefor« dert, sich baldigst dahier zu melden.

Hanau am 11. Juni 1855.

Kurfürstliche Polizeidirektion. Cornelius.

5- Gelnhausen. Dem Wasenmeister Peter Nord dahier ist ein Spißhund, niedrig von Ge­stalt, mit zottigen Haaren und ohne weitere Ab­zeichen, zugeführt worden. Der rechtmäßige Ei­genthümer wird aufgefordert, denselben binnen 14 Tagen bei demselben in Empfang zu nehmen, widrigenfalls darüber anderweit verfügt werden wird. Gelnhausen am 2. Juni 1855.

Kurfürstliches Landrathsamt.' Für den Landrath: Kröger.

Verlorne Gegenstände.

1. Zehn Gulden in Papiergeld.

2. Eine goldne Broche mit Brillanten (am 10. d.

M. Abends 7 Uhr am WilhelmSbad). -

3. Ein weißleineneS Taschentuch, A. 8. 12 gez.

Die redlichen Finder werden um deren Abliefe­rung anher ersucht.

Hanau am 1t. Juni 1855.

Kurfürstliche Polizeidirektion. CorneIius.

^frudjtpreise.

Namen der Stä'dte.

Darum der Preise.

Weizen,

Korn, | Gerste,

Hafer,

nach Ha

lauer

GemLß, pr<

Malter

1855:

rt tr.

fl.

kr. fl. tr.

fl. kr.

Hanau . .

12. Juni

15 30

13

30 8 20

5 30

biS--

bis

bis--

biS--

Frankfurt .

-

--

=

Main; . . .

8.

16 10

13

10 8 3

5 22

Würzburg .

9.

15 55

12

25 8 17

4 51

Brodtaxe und Gewicht bei den Dorfbäckern im Gebiete der freien Stadt Frankfurt, vom 7. Juni 1855.

Zweite Sorte.

@jn gemischtes Roggenbrod von 4 Pfund

Erste Sorte.

Ein gemischtes Roggenbrod von 6 Pfund » » » 3 »

16 Kr. HIr.

8 - »

26 2

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