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Verhütung der Entstehung der Wuth bei Hunden und andern Hauschieren.

Man sorge, daß die Hunde nicht plötzlich aus der Saite in die Hitze, oder auS dieser in jene kommen, sowie auch, daß sie vor der anhaltenden Einwirkung großer Hitze oder strenger Kälte gesichert sind. Das so gewöhnliche stete Liegen am beißen Ofen ist baher vorzüglich zu verhütet!, auch das Hetzen und Jagen während großer Hitze zu meiden.

Man trage ferner Sorge, daß die Hunde stets hin­reichendes reines Wasser finden, baß sie weder blos Fleiich noch verdorbenes Fleisch zur 9iobrung erhal­ten , daß ihr Lager, ihre Hüllen reinlich sind, und sie ken Geschlechtsiiieb befriedigen können.

Da bei alten Hunden (die über acht Jahre haben) die Wuth leichter entsteht, so muß man in Hinsicht ihrer hauptsächlich vorsichtig sein. Am sichersten ist es immer, sie zu todten.

Bissige Hunde, welche ohne besondere Veranlassung > leicht böse werben und anfallen, sollen tobt geschlagen werden.

Gar keinen Vortheil gewährt das Ausschneiden des sogenannten Tollwurms; denn ein Hund, bei dem diese Operation Vorgenommen worden, kann bestimmter Erfahrung zufolge dessenungeachtet von der Wuth er­griffen werden.

Daß man vorsichtig mit dem Wegnehmen der Jungen bei Katzen sein müsse, ergibt sich aus dem, was oben über die Entstehung der Wuth gesagt wurde.

Maßregeln zur Verminderung des Vorkom­mens der Wasserscheu durch Ansteckung, und Vorkehrungen beim Vorhandensein eines wü­thenden oder der Wuth verdächtigen Thieres, um die Fortpflanzung derselben zu verhindern.

Da der Hund unter allen Hausthieren am meisten der Wasserscheu unterworfen ist, so wird diese traurige Krankheit in unserm Klima da oft Vorkommen, wo viele Hunde sind. Jemehr von ihnen sich an einem Orte be­finden, desto häufiger ist die Gelegenheit zur Entstehung pnd Verbreitung der HunbSwuth.

Bloß durch Verminderung der Hunde ist die schreck­liche Wasserscheu selten zu machen. Es ist daher Sorge der Polizei, dem Halten unnotbiger Hunde zu steuern, herrenlose wegzuschaffen, und überhaupt auf Beschrän­kung der Anzahl der Hunde durch zweckdienliche Ver­

fügungen, durch Auflagen auf die Hunde ic. zu wirken, sonach die Gefahr, daß ein Mensch von der Wasserscheu befallen werde, zu verringern.

Ein wirklich toller Hund ist möglichst schnell zu todten.

Die Stelle, aus welcher ein solcher oder ein ver­meintlich wüthender Hund geiövket worden, muß von dem etwa noch anhängenden Geifer oder Blute gerei. nigt werden. Man nimmt deshalb Die Erde obenher ab und verscharret sie.

(Fortsetzung folgt.)

Kours der Ansehens - Lasse an Der Börse zu Frankfurt a. M. vorn es.

«54 (Schluß der Börse). "

Oesterr. fl. 500 Loose bei Rothsch.. 173 G.

fl. 250 Loose bei Rothsch. . 92 7a P. MallMM. fl. 14 Sooft . . . J0'/2 G. Bad. fl. 50 Sooft von 1840. . 67% P. fl. 35 Sooft von 1845 . . 40 P. 39% G. Kurh.,40-Thlr.-Loose bei Rothsch. 347s P. 7s G. Gr. Hess. fl. 50 Sooft 997s P. fl. 25 Sooft . 2974 G. Nassau, fl. 25 Sooft . 27 7* G. Sardinische Sooft..... 40 74 P. 397» G.

fl. 10 VercinS-Loose .... 87* P.-8 G.

Gold- und

Neue Louisd'or . . .

Pistolen.....

ditto Preuß. . . .

Holl. 10-fl^Stücke . .

Rand-Dukaten . . .

20 Frankenstücke . . . Engl. SovereignS . . Gold al Marco . . . Preuß. Thaler ...

5 Frankenthaler . . . Hochhaltig Silber . . Preuß. Kassenscheine .

Silberkouro.

. . st. 10 45. . 9 33 - 34 . » 10 57i 6 /1 . * w 9 437i 447a. . . 5 32 7. 33 7». . . . 9 23 7a 24 7,. . II 42 44. . . 375 U . . 1 467* 47. . . 2 207* %- . . 24: 32 34.

. . 1 47 7*.

Gedruckt und verlegt in der Buchdruckerei der vereinigten evangel. Waisenhauses.