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1853

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Wochenblatt

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H 6 na u, Donnerstag den 26. Mai 1853*

G esetz g e b u n g.

Die Nr. VIII des Gesetzblattes von diesem Jahre enthält:

Verordnung vom 12. Mai 1853,

die Vereinigung des Justizamts Fran­ke n a u mit dem Iustiza m r e g r a n k e n b e r g betreffend.

Von Gottes Gnaden Wir Friedrich Wilhelm der 1, Kurfürst ?c. k.

finden Uns bewogen, da in dem Bestehen eines selbstständigen Justizamts Frankenau mit dem Sitze -zu Frankenberg eine die Interessen der Rechtspflege fördernde Einrichtung nicht zu erkennen ist, nach Anhörung Unseres Gesammt-StaatsministeriuS zu verordnen, wie folgt:

§. 1

Das Justizamt Frankenau wird aufgehoben und sein Bezirk mit dem Justizamte Frankenberg vereinigt.

§. 2-

Diese Verordnung tritt mit dem 1. Juli d. I. in Kraft.

Die Behörden und sonst Alle, die eS angeht, ha­ben sich hiernach zu achten.

Urkundlich Unserer Ällerhöchsteigenhandigen Un­terschrift und des beigedrückten Staatssiegelö gege­ben zu Wilhelmshöhe am 12. Mai 1853.

Friedrich Wilhelm.

(tot. S.)

^t. Hassen pflug. Vt. Volmar. Vt. v. Haynau.

Vt. v. Baumbach.

Ernennungen und Beförderungen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller- gnAdigst geruhet: '

ben Kandidaten der Theologie, Gustav Franke aus Oberrieden zum zweiten Prediger an der Alt­städter Gemeinde zu Hofgeismar zu bestellen;

zur Uebertragung der erledigten katholischen Pfar­rei Bauerbach, Landkapitels Amöneburg, an den Pfarrer Valentin Müller zu Hauswurz die aller­höchstlandesherrliche Genehmigung zu ertheilen;

dem Buchhalter Georg Haupt zu Cassel die er­ledigte Kontroleurstelle bei der zweiten Abtheilung der Landeskreditkasse, sowie

dem Silberdiener Georg Jacobi zu Cassel die erledigte Jnspektorstelle im dastgen Landkrankenhause, Letzterem provisorisch, zu übertragen;

den Physikus Dr. Stadier zu Marburg zum Physikus für das dortige Justizamt I und zugleich zum Amtswundarzt für das Justizamt II zu er­nennen.

Seine Königliche Hoheit der Kurfürst haben aller« gnädigst geruhet:

den Rechtspraktikanten Eduard Harter t in Kirchhain zum Amtsassessor bei dem Justizamte II in Marburg, und

den Obergerichtsreferendar Karl Wilhelm Stein- hauß , dermalen in Cassel, zum Unterstaatsproku- rator daselbst, Letzteren provisorisch, zu bestellen; so­dann