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gi. er. »r«.
„Sorge doch für meine Kin- der rc. und: Auf dick, Herr, nicht auf meinen Rath rc. . — 24 — <1) in einem desgl. mit der Inschrift: Meine erste Einnahme im neuen Jahr vermache ich hiermit den armen Waisen, — 6 — e) in einem desgl. ohne Inschrift — 21 — f) bloß gelegen . . . . . - 2 55 3 III. i m Opfer stock unter ’m Thur in der I oh a n n e skirch e: bloß gelegen.......— 32 3
Von Herrn Gastwirth Jakob Koch dahier aus der Armenbüchse ab» geliefert...... - • 1-- Summa 57 37 —
8. An Lebensmitteln k. : Januar.
1. Von Herrn Rannet 55 Honigkuchen zum Neujahrsgeschenk-
3. Vier Preußische Thaler zur Verwendung für die Kinder, von einem Ungenannten auö Neu-Hanau, mit der Bitte, zwei Vcblieber zu singen.
10. Von Kurfürfif. Justizamt I dahier 2^ Maß konsiszirte Milch.
18. Von einem kiesigen Bäckermeister 20 Milch- brödchen, mit der Bitte, das Lied Nr. 446 ju singen.
23. Von einem ungenannten Freunde der Waisen Kaffee und Zucker, sowie 66 Milch« brödchen für die Kinder, mit der Bitte, daS Lied: „Auf Gott, und nicht auf meinen Rath rc." zu singen.
25. Von Kurfürst!. Justizamt 1 dahier 14 Maß konsiszirte Milch.
26. Von derselben Behörde 10 Maß deögl. Februar.
7. Von Herrn Brenner auf der Sandelmühle 1 Simmer Mehl zu Krapfen.
9. Von einem ungenannten Metzgermeister dahier 6^ Ä Wurst.
März.
4. Von Kurfürst!. Justizamt I dahier 44 Maß konsiszirte Milch.
8. Von Herrn Gastwirth Grau im Thiergarten 4 Ohm Bier.
11. Von Herrn Gastwirt!) Bauscher in der Vorstadt | Ohm Bier.
12. Von einem Freunde der Waisen aus Roßdorf 4 Malter Korn, mit der Bitte, ein passendes Kirchenlied zu singen.
21. Von Herrn Gastwirth Krauch im Thiergarten 4 Ohm Bier-
23. Von Kurfürst!. Justizamt I dahier 3 Maß konsiszirte Milch-
März.
26. Von derselben Behörde dahier 20 Maß ksn- fiszirte Milch.____________
Vorstehende Gaben der Menschenfreunde lichkeit werden hiermit unter bester Danksagung öffentlich bekannt gemacht.
Zugleich wird bemerkt, daß beabsichtigt wird, die früher so sehr beliebten f. g. Waisen- büchlein für jedes Jahr wieder auszugeben, und daß ein solches für das Jahr 1853 im Laufe dieses Sommers erscheinen soll. In demselben wird sodann über den gegenwärtigen Zustand des Waisenhauses, über Bestimmung und Ausbildung der Anstalt, sowie über die besondere Verwendung der Geschenke genauere Nachricht gegeben werden. Das Elend unter den verwaisten und verwahrlosten Kindern ist groß, besonders an vielen Orten auf dem Lande, wo oft alle Hülfsmittel, deren sich der Stadtbewohner zu erfreuen hat, gänzlich fehlen. Es ist also viel werkthätige Liebe erforderlich, um solche Noth in Etwas zu lindern. Unser Vertrauen hat uns auch bisher nicht getäuscht. Der treue Gott wird's weiter versorgen! — — —
Hanau am 12. April 1853.
Kurfürstliches Waisenhausvorsteheramt. Rauh. S orn el iu e. Calaminus.
E. W- Wagner.
vt. Limbert.
10. Zum öffentlichen Verkaufe ter nachverzeichneten, im Schlottenküppel, Altengronauer Forstes, lagernden Gehölzes, als:
125 Eichen-Abschnitte, langes Streckholz, von 30 bis 57 Fuß Lange und 12 bis 36 Zoll Dicke, und
24 Birken-Abschnitte, 24 bis 39 Fuß lang und 7 bis 13 Zoll dick, ist anderweiter Termin auf
den 27. d. M., von Vormittags 10 Uhr an, anberaumt, welches mit dem Beifügen bekannt gemacht wird, daß nur solche Personen zum Mit- bieten zugelaffen werden können, welche entweder dem Neubauten als zahlungsfähig bekannt sind, oder sich über ihre Zahlfahigkeit durch Bescheinigung ihres Ortsvorgesetzten auszuweisen vermögen, oder aber vor dem Termine genügende Bürgschaft leisten. Ort der Zusammenkunft ist das Wirthshaus in Jossa.
Schwarzenfels am 14. April 1853. Kurfürstliche Renterei.
Litzen baur.
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