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Den 14. Februar. Jehanna Katharine, des Bei- fixers und GoldarbeicerS Johann Georg Konrad Krämer, T.
Den 19- Februar. Kunigunde, unehel. T.
In der evangel. Gemeinde der Johanneskirche.
Den 9. Februar. Juliane Henriette Emilie, des Bürgers und Graveurs Franz Heinrich Erieb, T- Den 22. Februar. Des Bürgers und Mexgermei- sterS Christoph Marr, T. (vor der Taufe gestorben).
In der niederländischen Gemeinde.
Den 14. Januar. Wilhelm Oskar, des BürgerS und Kaufmanns Wilhelm Kreiß, S.
Westordene.
In der evangel. Gemeinde der Marienkirche.
Den 20. Februar. Frau Anna Dorothea, deS Bürgers und SchlossermeisterS Johann Philipp Häub- ler, Ehefrau, geb. Herche, alt 35 I. 9 M. 22 T-
In der evangel. Gemeinde der JodanneSklräw.
Den 21. Februar. Jungfrau Friederike Bertha Cr- nestine, des Bürgers und Kaufmanns Johann Friedrich Deines, T., alt 16 I. 5 M-
Den 26- Februar. Des Bürgers und Metzgermei- sters Christoph Marr, T. (vor der Taufe gestorben), alt 4 T-
Den 27. Februar. Frau Karharine / des Ortsbürgers zu Rückingen, Temporalschutzverwandten und Gärtners dahier Jakob Jäger, Ehefrau, geb. Nir, aus Rückingen, alt 32 J.
Den 27. Februar. Johann Jakob Martin, des Bürgers und Bäckermeisters Johann Martin Hohen- stadt, S-, alt 9 J. 3 M. 5 T-
Den 28. Februar. Karoline Philippine, des Bürgers und Schreinermeisters Johann Adam Pfeil, 2., alt 2 I. 6 M. 8 T.
In der katholischen Gemeinde.
Den 23. Februar. Heinrich Bilz, Taglöhner, aus Bernbach, Kreises Gelnhausen, alt 59 J.
Gemeinnützige Nachrichten.
Einige Betrachtungen über Theurung, insbesondere densogenannten Kvrnwncher.
Von einem praktischen Landwirthe.
(Fortsetzung aus Nr. 5 d. Bl.)
Kornwucher, Kornwucher! das ist ein Schreckgebilde, welches in Zeiten der Noth auftarrcht und alle Gemüther verwirrt. Ost ist es freilich nur ein Lorurtheil, ein
erdichtetes Gespenst für die unerfahrene Menge, aber es äußert auch so höchst verderbliche Wirkungen. Die Bekämpfung dieses Feindes, die Beseitigung dieses Vorur- theilS ist um so schwieriger, da es in der That sehr schwer, fast unmöglich ist, die spitzfindige Grenzlinie zwischen dem redlichen und unredlichen Getreidehandel, dem unbedenklichen Handel und dem wirklichen Wucher zu ziehen und zu erkennen. Beide, der Getreidehändler und der Wucherer, stehen sich äußerlich gleich. Beide kaufen sa, um wieder zu verkaufen; beide beabsichtigen gute Preise und werden dabei getrieben durch die große Triebfeder, die das Räderwerk der menschlichen Gesellschaft nun einmal nicht entbehren kann, durch Begierde nach Gewinn und möglichst hohem Vortheil. Bei der Bestimmung des so schwierigen Begriffes von Wucher im Getreidehaudel kommt es also vor Allem darauf an, Laß man richtige Begriffe von diesem Verkehrszweige hat. Man spricht dabei gewöhnlich, wenigstens in den mittleren Ländern von Europa, nur von Korn, nennt also Kornhandel, Kornwucher und bezicht sich dabei ganz richtig auf die natürlich vorliegenden Verhältnisse.
Das Korn ist nämlich diejenige Brodfrucht, von deren Beschaffung und Verwerthung bei uns mehr oder weniger der Preis aller andern Lebensrnittel abhängt. Darüber sagt ein fachkundiger Mann, Dr. Wilhelm Rosche r, in einem gehaltvollen Schriftchen : Ueber Kornhandel und Theurungspolitik (Stuttgart 1852) Folgendes:
Der Preis des Kornes hängt im Allgemeinen natürlich von denselben Elementen ab, wie der Preis jedes andern Gutes: von dem Verhältniß also zwischen Angebot und Nachfrage.' Nur wird dieses Verhältniß in unserm Falle durch mehrere wichtige Eigenthümlichkeiten der Waare selbst eigenthümlich gestaltet.
In Bezug auf die Nachfrage unterscheidet sich das Korn durch seine unzweifelhafte Unentbehrlichkett. Wenn ein Lurusgegenstand — man denke z. B. an kostbare Weine oder Gewürze — seltener geworden ist und deshalb im Preise steigt, so wird eine Menge von Menschen, welche sich bisher diesen Genuß erlauben konnten, jetzt zur Einschränkung oder völligen Aufgebung desselben genöthigt sein. Mit dem Angebot also nimmt auch die Nachfrage ab und der Preis kann niemals in demselben Grade steigen, wie die Masse gesunken ist. Anders beim Korn. Viel mehr.
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